Einblutung Im Auge Mit Sehstörung

Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal einen roten Punkt im Auge entdeckt und gedacht: "Na toll, jetzt bin ich ein Zombie!"? Keine Sorge, meistens steckt dahinter was ganz Harmloses: Eine Einblutung im Auge. Klingt dramatisch, ist aber oft wie ein kleiner innerer Wutausbruch des Auges, der sich in einem Farbtupfer äußert.
Ich erinnere mich da an meine Tante Erna. Tante Erna ist die Königin der Übertreibung. Als sie neulich mit einem blutroten Fleck im Auge aufkreuzte, war sie fest davon überzeugt, dass sie eine seltene Amazonas-Krankheit hat, die ihr Sehvermögen raubt und sie bald in die Dunkelheit stürzt. Panik pur! Sie hatte sich schon mit einem Blindenstock angefreundet (ein schicker, roter, versteht sich) und fing an, ihre Lieblings-Kochrezepte auswendig zu lernen.
Der Arzt beruhigte sie dann aber mit den Worten: "Tante Erna, das ist eine subkonjunktivale Blutung. So harmlos wie ein Picknick im Park." Er erklärte ihr, dass ein kleines Blutgefäß unter der Bindehaut geplatzt war. Ursachen? Niesen, Husten, schweres Heben, sogar zu heftiges Reiben der Augen. Tante Erna, die gerade noch den Weltuntergang heraufbeschworen hatte, wurde knallrot im Gesicht. "Ich hab' nur geniest!", stammelte sie. "So ein blöder Nieser!"
Must Read
Und die Sache mit der Sehstörung? Nun ja, die kam in Ernas Fall eher von der Aufregung und der Vorstellung, blind zu werden. Der Arzt bestätigte, dass die Sehfähigkeit durch so eine kleine Blutung normalerweise nicht beeinträchtigt wird. Wenn es aber doch zu Problemen kommt, sollte man das natürlich ernst nehmen. Verschwommenes Sehen, Doppelbilder, Schmerzen… das sind Warnsignale, die man nicht ignorieren sollte. Dann ab zum Augenarzt!
Wenn das Auge Theater spielt
Ich finde ja, so eine Einblutung ist auch ein bisschen wie ein kleines, stummes Theaterstück. Das Auge wird zur Bühne, und das Blutgefäß spielt die Rolle des unglücklichen Protagonisten, der einfach mal platzt. Die Vorstellung ist zwar kurz, aber dafür farbenprächtig! Und das Beste: Meistens löst sich das Drama von selbst in Wohlgefallen auf. Das Blut wird abgebaut, der rote Fleck verschwindet, und alles ist wieder gut.

Aber es gibt natürlich auch Fälle, da ist das Ganze nicht so lustig. Wenn die Einblutung immer wieder auftritt oder mit anderen Symptomen einhergeht, könnte eine ernsthaftere Ursache dahinterstecken. Zum Beispiel Bluthochdruck, eine Blutgerinnungsstörung oder sogar eine Entzündung. Dann heißt es: Detektivarbeit für den Arzt! Er wird versuchen, die Ursache zu finden und die richtige Behandlung einzuleiten.
Ein Freund von mir, nennen wir ihn Fritz, hatte mal eine besonders hartnäckige Einblutung. Wochenlang sah er aus, als hätte er einen Boxkampf verloren. Seine Kollegen nannten ihn liebevoll "Rotauge". Fritz nahm es mit Humor. Er klebte sich sogar einen kleinen Piratenhut auf den Kopf und lief mit einer Augenklappe herum. "Arrr!", rief er dann immer, wenn er jemanden erschreckte.

Was tun, wenn's passiert?
Also, was tun, wenn man plötzlich mit einem roten Fleck im Auge aufwacht? Erstmal Ruhe bewahren! Nicht gleich den Weltuntergang ausrufen, wie Tante Erna. Beobachten Sie die Situation. Wenn die Sehfähigkeit nicht beeinträchtigt ist und keine anderen Beschwerden auftreten, können Sie getrost abwarten. Meistens verschwindet die Einblutung innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst.
Kühlen kann helfen, die Schwellung zu reduzieren. Und vermeiden Sie es, die Augen zu reiben. Das könnte die Situation verschlimmern. Wenn Sie sich unsicher sind oder die Beschwerden anhalten, gehen Sie lieber zum Arzt. Der kann Ihnen genau sagen, was los ist und ob eine Behandlung notwendig ist.
Und denken Sie daran: Auch wenn eine Einblutung im Auge im ersten Moment erschreckend aussieht, ist sie meistens harmlos. Sie ist wie ein kleiner, roter Hilferuf des Auges, der uns daran erinnert, dass wir gut auf unsere Augen achten sollen. Also, gönnen Sie ihnen eine Pause, vermeiden Sie Stress, und schlafen Sie ausreichend. Und wenn's doch mal passiert: Nicht gleich in Panik verfallen, sondern lieber mit einem Augenzwinkern betrachten. Vielleicht ist es ja nur ein kleiner, innerer Wutausbruch des Auges, der sich bald wieder beruhigt. So wie bei Tante Erna. Und wer weiß, vielleicht inspiriert es Sie ja auch zu einem neuen Piraten-Look, wie bei Fritz!
