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Early Autumn Langston Hughes


Early Autumn Langston Hughes

Na, wer von euch hat schon mal so richtig Bock auf Herbst? Ich meine, richtig Bock? Kürbissuppe, bunte Blätter, kuschelige Abende vor dem Kamin (oder, realistischer, vor der Heizung mit Netflix). Herrlich, oder? Und was, wenn ich euch sage, dass ein Dichter diese ganze Herbststimmung schon vor fast 100 Jahren mega gefeiert hat? Na, wer kommt euch in den Sinn?

Langston Hughes: Der Herbst-Hypebeast von damals

Genau! Wir reden von niemand Geringerem als Langston Hughes! Okay, "Hypebeast" ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber mal ehrlich, wenn man seine Gedichte liest, kriegt man echt das Gefühl, dass er den Herbst geliebt hat. Und zwar nicht so "ach, die Blätter sind so schön traurig"-mäßig, sondern eher so "Jaa! Goldene Jahreszeit! Lass die Kastanien fliegen!"-mäßig. Zumindest, wenn man seinen berühmten Gedicht "Early Autumn" liest.

Jetzt denkt ihr vielleicht: "Langston Hughes? War das nicht der mit den ernsten Gedichten über Rassismus und Ungerechtigkeit?" Ja, natürlich! Er war ein unfassbar wichtiger Dichter, der sich mit den großen, schweren Themen seiner Zeit auseinandergesetzt hat. Aber er konnte auch anders! Er konnte den Herbst lieben! Er konnte das Einfache, das Schöne, das Tröstliche in dieser Jahreszeit finden und in Worte fassen. Und das ist doch mega cool, oder?

Was macht "Early Autumn" so besonders?

In "Early Autumn" geht's um zwei Menschen, die sich zufällig in New York treffen. Früher waren sie mal ein Paar, aber jetzt... naja, jetzt ist da diese komische Stille zwischen ihnen. So eine Stille, die man nur kennt, wenn man jemanden trifft, mit dem man mal etwas geteilt hat, das jetzt vorbei ist. Kennste, kennste?

Aber das Gedicht ist eben nicht nur traurig! Es ist auch irgendwie... schön. Weil es eben im Herbst spielt. Und der Herbst, der ist ja auch irgendwie beides: Er ist der Abschied vom Sommer, aber auch die Vorfreude auf gemütliche Zeiten. Er ist das Sterben der Natur, aber auch die Explosion der Farben. Er ist wie eine Melancholie mit einem Hauch von Glitzer. Und genau diese Stimmung fängt Langston Hughes in seinem Gedicht perfekt ein.

Early Autumn by Langston Hughes || Summary & Exercise || English for
Early Autumn by Langston Hughes || Summary & Exercise || English for

Stellt euch vor, ihr lauft durch einen Park. Die Blätter rascheln unter euren Füßen, die Luft ist kühl und klar, und die Sonne scheint golden durch die Bäume. Und dann trefft ihr jemanden, den ihr lange nicht gesehen habt. Jemand, mit dem ihr eine Geschichte habt. Jemand, der euch ein bisschen wehmütig macht. Das ist "Early Autumn" in a nutshell! (Oder, wie man auf Deutsch sagt: "in einer Nussschale").

Hughes selbst schreibt über diese Begegnung:

Early Autumn by Langston Hughes - Short Story Summary, Analysis, Review
Early Autumn by Langston Hughes - Short Story Summary, Analysis, Review

They had been friends once.
He remembered her smile.
She remembered his eyes.
But now they were strangers.

Ziemlich treffend, oder? Man spürt förmlich die Spannung und die Distanz zwischen den beiden. Aber eben auch die Erinnerung an das, was einmal war. Und das alles vor der Kulisse des herbstlichen New Yorks.

"Early Autumn" by Langston Hughes Quiz and Answer Key | Teaching Resources
"Early Autumn" by Langston Hughes Quiz and Answer Key | Teaching Resources

Warum uns das heute noch etwas angeht

Okay, New York in den 1930er Jahren ist jetzt nicht gerade unser Alltag. Aber die Gefühle, die Langston Hughes in "Early Autumn" beschreibt, die sind zeitlos. Wer hat sich noch nie einsam gefühlt? Wer hat noch nie eine alte Liebe wiedergetroffen und sich gefragt, was hätte sein können? Wer hat noch nie die Schönheit des Herbstes genossen und gleichzeitig ein bisschen Melancholie gespürt?

Eben! Wir alle! Und genau deshalb ist "Early Autumn" auch heute noch so relevant. Weil es uns daran erinnert, dass wir alle Menschen sind. Dass wir alle Gefühle haben. Und dass sogar ein großer Dichter wie Langston Hughes diese Gefühle kannte und in Worte fassen konnte.

Also, das nächste Mal, wenn ihr durch einen herbstlichen Park spaziert, denkt doch mal an Langston Hughes. Und vielleicht, nur vielleicht, entdeckt ihr in seiner Poesie ein bisschen von eurer eigenen Herbst-Seele. Und wer weiß, vielleicht bekommt ihr dann auch so richtig Bock auf Herbst. So richtig, richtig Bock!

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