Dt Chemie Nobelpreisträger 2014 Kreuzworträtsel

Kreuzworträtsel. Wer liebt sie nicht? Oder besser gefragt: Wer gibt’s zu, dass er sie nicht liebt? Ich, zum Beispiel. Unpopuläre Meinung, ich weiß. Aber bevor ihr mich steinigt, hört mir zu. Es geht um mehr als nur Sudoku-Ersatz. Es geht um... Dt Chemie Nobelpreisträger 2014!
Ja, genau. Diese eine unscheinbare Zeile in gefühlt jedem zweiten Sonntags-Kreuzworträtsel. "Deutscher Chemie-Nobelpreisträger 2014, acht Buchstaben." Ihr wisst, wen ich meine. Und mal ehrlich, wer wusste das spontan? Aus dem Stand? Ohne Google, ohne Wikipedia, ohne heimlich den schlauen Nachbarn zu fragen?
Das Kreuzworträtsel-Trauma
Es ist ja nicht so, dass ich was gegen Chemie hätte. Oder gegen Nobelpreise. Im Gegenteil! Hochachtung vor allen Wissenschaftlern, die die Welt ein Stück besser machen. Aber müssen sie unbedingt in verdammten Kreuzworträtseln auftauchen? Und dann auch noch so spezifisch?
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Ich meine, klar, es gibt Leute, die so etwas wissen. Die kennen die Namen aller Nobelpreisträger der letzten hundert Jahre auswendig. Chapeau! Aber ich bin eben nicht so. Ich weiß, dass Einstein relativ berühmt war. Und Marie Curie. Aber dann hört's auch schon fast auf. Und das ist, glaube ich, okay. Oder?
Dieses "Dt Chemie Nobelpreisträger 2014" ist für mich wie ein persönlicher kleiner Stachel. Jedes Mal, wenn ich es sehe, denke ich: "Mist, da war wieder was. Hätte ich besser aufpassen sollen im Chemieunterricht? Hätte ich mehr Wissenschafts-Dokus gucken sollen?"

Die Antwort ist natürlich: Wahrscheinlich. Aber ganz ehrlich? Ich hatte Besseres zu tun. Zum Beispiel, Star Wars Filme zum zehnten Mal gucken. Oder lernen, wie man perfekte Pancakes macht. Prioritäten, Leute! Prioritäten!
Die Google-Falle
Und dann kommt die Google-Falle. Man tippt "deutscher Chemie Nobelpreisträger 2014" ein und... voila! Stefan Hell. Da haben wir ihn. Aber ist das wirklich befriedigend? Ist das echtes Wissen? Oder nur temporäres Abrufen einer Information, die in fünf Minuten wieder vergessen ist?

Ich behaupte: Letzteres. Es ist wie Schummeln beim Memory. Man hat zwar das passende Pärchen gefunden, aber man hat nichts gelernt. Außer vielleicht, dass Google allwissend ist. Was ja auch schon irgendwie gruselig ist.
Ich will ja nicht sagen, dass Kreuzworträtsel doof sind. Sie sind ja auch irgendwie unterhaltsam. Wenn man die Antworten kennt. Oder zumindest eine Ahnung hat. Aber dieses ständige "Dt Chemie Nobelpreisträger 2014" ist einfach... nervig. Ein kleiner, unscheinbarer Minenfeld im ansonsten friedlichen Terrain des Buchstaben-Rätsels.

Die Lösung?
Was wäre die Lösung? Einfachere Fragen? Mehr Fragen über Popkultur? Fragen über Katzenvideos? (Okay, vielleicht nicht. Aber die Idee ist verlockend.)
Oder vielleicht sollten wir uns einfach damit abfinden, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen. Und dass das okay ist. Dass es in Ordnung ist, Google zu benutzen. Dass es in Ordnung ist, den schlauen Nachbarn zu fragen. Dass es in Ordnung ist, einfach aufzugeben und sich stattdessen eine Pizza zu bestellen.

Vielleicht ist das ja die eigentliche Lektion des Kreuzworträtsels. Nicht das Wissen um den Namen von Stefan Hell. Sondern die Erkenntnis, dass wir nicht alles wissen müssen. Und dass das Leben trotzdem weitergeht.
Also, wenn ihr mich fragt (was ihr wahrscheinlich nicht habt), plädiere ich für eine Petition. Eine Petition für weniger "Dt Chemie Nobelpreisträger 2014" in Kreuzworträtseln. Und für mehr Fragen über Star Wars. Oder Pancakes. Oder irgendwas anderes, was Spaß macht. Wer ist dabei?
Und wenn nicht... dann eben nicht. Dann google ich halt wieder. Und bestelle mir eine Pizza. Und gucke Star Wars. Und vergesse Stefan Hell wieder. Bis zum nächsten Kreuzworträtsel.
