Die Eine Und Die Andere

Okay, lasst uns ehrlich sein. Es gibt zwei Sorten von Menschen. Die Einen und die Anderen. Ich weiß, klingt total simpel, ist es aber irgendwie auch.
Fangen wir mit den Einen an. Das sind die, die morgens um 5 Uhr aufstehen. Freiwillig! Sie machen Yoga bei Sonnenaufgang. Trinken einen Smoothie mit Grünkohl, der nach Rasenschnitt schmeckt. Und dann? Dann rocken sie den Tag. Sie sind organisiert, effizient und irgendwie immer happy. Unheimlich, oder?
Ich gehöre nicht zu den Einen. Absolut nicht.
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Ich gehöre zu den Anderen. Die, die den Snooze-Button chronisch missbrauchen. Die, deren Morgenroutine daraus besteht, so schnell wie möglich Kaffee in sich reinzukippen. Die, deren "Yoga" aus einem kurzen Dehnen beim Aufstehen besteht (was oft mit einem Stöhnen verbunden ist).
Und wisst ihr was? Ich finde, die Anderen haben mehr Spaß. Vielleicht nicht immer, aber tendenziell schon.
"Die Einen planen ihren Urlaub ein Jahr im Voraus. Die Anderen buchen am Tag vorher und packen in 20 Minuten."

Die Einen haben perfekt sortierte Kleiderschränke. Farben! Kategorien! Ich wette, die wissen sogar, wie viele Paar Socken sie besitzen. Respekt. Aber mal ehrlich, wer hat dafür Zeit?
Die Anderen haben einen Kleiderschrank, der eher einem schwarzen Loch ähnelt. Manchmal findet man darin noch Sachen mit Preisschild dran. Ist das schlimm? Nö. Ist doch spannend, wenn man morgens vor der Arbeit noch ein kleines Abenteuer im Kleiderschrank erlebt!
Essen ist auch so ein Ding
Die Einen essen penibel gesund. Bio, vegan, glutenfrei, laktosefrei, zuckerfrei, spaßfrei… Entschuldigung, das war gemein. Aber ein bisschen Neid ist da schon dabei. Wie schaffen die das?

Die Anderen greifen auch mal zur Tiefkühlpizza. Oder zu dem angebrochenen Becher Eis, der seit zwei Wochen im Gefrierfach wohnt. Oder zu beidem. Gleichzeitig. Hauptsache, es schmeckt.
Die Einen haben perfekt gepflegte Gärten. Rosenbeete, Gemüsegärten, Teiche mit Koi-Karpfen. Da ist alles durchdacht und geplant.
Die Anderen haben… nun ja, einen Garten. Manchmal. Meistens eher einen Rasen, der dringend gemäht werden müsste. Und vielleicht noch ein paar Unkrautblumen, die sich tapfer durchsetzen. Aber hey, ist doch auch schön, wenn die Natur einfach mal macht, was sie will, oder?

"Die Einen lesen jeden Tag die Zeitung. Die Anderen erfahren die wichtigsten Nachrichten von Instagram."
Urlaub, ein ganz anderes Kapitel
Die Einen machen Bildungsurlaub. Sie besuchen Museen, lernen eine neue Sprache, engagieren sich für den Umweltschutz. Super! Wirklich toll! Aber ist das wirklich Urlaub?
Die Anderen liegen am Strand und lesen Groschenromane. Trinken Cocktails mit kleinen Schirmchen. Bauen Sandburgen, die von der nächsten Flut wieder zerstört werden. Das ist Urlaub. Oder zumindest, wie ich mir Urlaub vorstelle.

Die Einen haben immer einen Plan. Für alles. Die nächsten fünf Jahre. Mindestens. Das ist beeindruckend. Und wahrscheinlich auch beruhigend.
Die Anderen… leben eher im Moment. Spontanität ist ihr zweiter Vorname. Was morgen ist, sehen wir dann. Das ist vielleicht nicht immer klug, aber es ist auf jeden Fall aufregend.
Also, wo ordnet ihr euch ein? Zu den Einen? Oder zu den Anderen? Egal, Hauptsache, ihr habt Spaß! Und wenn ihr ein bisschen von beidem seid, ist das wahrscheinlich das Beste überhaupt.
Ich bleibe jedenfalls bei den Anderen. Aber ich gönne den Einen ihren Grünkohl-Smoothie von Herzen. Wirklich. Fast. 😉
