Diary Of A Part Time Indian

Leute, setzt euch, bestellt euch 'nen Kaffee – am besten mit extra viel Sahne, denn über was ich euch jetzt erzähle, ist 'ne ziemliche Achterbahn. Kennt ihr "The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian" von Sherman Alexie? Nein? Dann haltet euch fest! Das ist nicht nur ein Buch, das ist 'n Feuerwerk an Humor, Tragik und ganz viel Wahrheit – verpackt in 'ner Geschichte, die euch entweder zum Lachen oder zum Weinen bringt… oder beides gleichzeitig. Garantiert!
Okay, also, worum geht's? Im Grunde geht's um Junior, einen 14-jährigen Indianerjungen, der in der Spokane-Reservation in Washington lebt. Und, nun ja, Junior hat's nicht leicht. Er ist arm, er ist oft krank, und er hat eine Sprachfehler. Klingt deprimierend? Ist es manchmal auch. Aber Junior ist auch unglaublich witzig. Er zeichnet Comics – grandiose Comics, die seinen Alltag, seine Ängste und seine Träume widerspiegeln. Und diese Comics sind Gold wert! Ehrlich!
Was passiert dann? Junior entscheidet sich, die Reservierungsschule zu verlassen und auf die High School im weißen Städtchen Reardan zu gehen. Ja, ihr habt richtig gehört. Er tauscht die Sicherheit seiner vertrauten Umgebung gegen das Unbekannte, gegen Ablehnung und gegen die Frage: "Bist du verrückt?!" Seine beste Freundin Rowdy – ein Riese von einem Kerl mit 'ner explosiven Persönlichkeit – findet die Idee zum Kotzen. Und seine Stammesbrüder auch nicht gerade begeistert, gelinde gesagt. Das ist wie wenn du Bayern-Fan bist und plötzlich sagst, du wirst jetzt Dortmund-Fan. Drama ist vorprogrammiert!
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Jetzt wird's erst richtig spannend. Junior, der jetzt eigentlich Arnold genannt werden will, umcooler zu wirken, wird zum "Part-Time Indian". In der Reservation ist er ein Verräter, weil er die Stammesgemeinschaft verlässt. In Reardan ist er immer noch der Indianerjunge, der anders ist, der aus einer anderen Welt kommt. Er ist weder Fisch noch Fleisch, sondern irgendwas dazwischen. Stellt euch vor, ihr versucht, mit Stäbchen Spaghetti zu essen. So ungefähr fühlt sich Junior die ganze Zeit!

Und der Humor? Der ist allgegenwärtig! Alexie balanciert gekonnt zwischen urkomischen Situationen und tiefer Trauer. Es gibt Witze über Armut, über Rassismus, über Tod. Ja, richtig gelesen. Über Tod. Aber auf eine Art, die einen nicht abstößt, sondern eher zum Nachdenken anregt. Es ist wie wenn man einem Clown beim Stolpern zusieht – man lacht, aber man hofft auch, dass er sich nicht wehgetan hat.
Überraschende Fakten gefällig? Alexie hat viele autobiografische Elemente in das Buch eingebaut. Er ist selbst in der Spokane-Reservation aufgewachsen und hat die High School außerhalb der Reservation besucht. Und wie Junior hat auch er viel mit Krankheit und Armut zu kämpfen gehabt. Das Buch ist also nicht nur eine Geschichte, sondern auch ein Fenster in Alexies eigenes Leben.

Warum ihr dieses Buch unbedingt lesen solltet
Okay, hier sind meine Argumente, warum "The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian" auf eure Leseliste gehört:
Erstens: Es ist unglaublich unterhaltsam. Selbst wenn die Themen schwer sind, ist das Buch so geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Alexie hat einfach 'nen genialen Schreibstil. Er ist witzig, ehrlich und direkt.

Zweitens: Es gibt einem einen Einblick in eine Welt, die man vielleicht nicht kennt. Die Lebensrealität in einer Indianerreservation, die Herausforderungen des Aufwachsens in Armut, die Suche nach Identität. Das Buch öffnet einem die Augen.
Drittens: Es ist eine Geschichte über Hoffnung. Trotz aller Widrigkeiten gibt Junior nicht auf. Er kämpft für seine Träume, er findet seinen Platz in der Welt. Und das ist inspirierend. So richtig zum Anpacken-inspirierend!

Und viertens: Die Comics! Habe ich schon erwähnt, dass die Comics genial sind? Sie sind wie kleine Kunstwerke, die die Geschichte noch lebendiger machen.
Also, was sagt ihr? Seid ihr überzeugt? Holt euch das Buch, lest es, lacht, weint, denkt nach. Und wenn ihr dann noch 'nen Kaffee mit Sahne wollt, dann seid ihr bei mir genau richtig. Denn über Bücher quatschen und Kaffee trinken – das ist quasi mein zweiter Beruf.
Fazit: "The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian" ist ein Buch, das man nicht so schnell vergisst. Es ist witzig, traurig, ehrlich und unglaublich wichtig. Und es zeigt, dass man auch in den schwierigsten Situationen seinen Humor nicht verlieren sollte. Und dass man auch als "Part-Time Indian" – oder was auch immer – seinen eigenen Weg finden kann.
