Der Mensch Als Soziales Wesen

Hallo! Ich habe da so eine kleine, sagen wir mal... ungeliebte Meinung. Es geht um uns. Genauer gesagt: Der Mensch als soziales Wesen. Hört sich erstmal nach Schulbuch an, oder? Aber keine Angst, wird lustiger!
Wir alle kennen doch diese Leute, die immer betonen, wie super wichtig soziale Kontakte sind. Wie wir ohne andere Menschen gar nicht leben könnten. "Wir sind soziale Wesen!" hallt es dann. Und ich sitze da und denke: "Echt jetzt? Muss das denn sein?"
Klar, ich bin nicht blöd. Ich weiß, dass wir als Babys Hilfe brauchen. Sonst überleben wir nicht. Mama, Papa, Oma, Opa – die ganze Crew hilft mit. Und ja, Gruppen haben uns geholfen, Mammuts zu jagen (oder so ähnlich. Ich war nicht dabei). Aber mal ehrlich...
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Kann es nicht sein, dass wir das mit dem "sozial" ein bisschen übertreiben? Ich meine, schaut euch um. Social Media! Ständig online, ständig verbunden, ständig im Vergleich. Ist das wirklich so toll? Ich behaupte: Manchmal nervt es gewaltig!
Das Dilemma der sozialen Wesen
Wir sind angeblich so soziale Wesen. Aber warum gibt es dann so viel Streit? Kriege? Zoff im Büro wegen des letzten Kaffeepads? Warum muss Tante Erna immer ungefragt Ratschläge geben? Wenn wir alle so harmoniebedürftig wären, gäbe es das doch alles nicht!

Oder diese Gruppenzwänge! "Du musst das so machen, weil das alle so machen!" Danke, aber nein danke. Ich entscheide selbst, ob ich Socken in Sandalen trage (Antwort: Manchmal ja, manchmal nein. Je nach Laune).
Ich will damit nicht sagen, dass wir alle Einzelgänger werden sollen. Ich mag meine Freunde. Ich liebe meine Familie (meistens jedenfalls). Und ja, manchmal ist es schön, ein Teil einer Gruppe zu sein. Aber ich glaube, wir sollten uns alle ein bisschen mehr Freiraum zugestehen.

Die "Ich-Zeit" ist heilig!
Mein Vorschlag: Mehr Zeit für uns selbst! Einfach mal abschalten. Das Handy weglegen. Ein Buch lesen. Einen Spaziergang im Wald machen. Oder einfach nur auf dem Sofa liegen und die Decke anstarren. Ist das unsozial? Vielleicht. Aber verdammt erholsam!
Ich nenne es "qualitative Unsozialität". Man tankt Energie, lernt sich selbst besser kennen und kommt dann gestärkt zurück in die soziale Welt. Und ganz ehrlich: Meistens bin ich dann auch netter zu meinen Mitmenschen.

Also, liebe Leute, traut euch! Seid ein bisschen "weniger" sozial. Gönnt euch eine Auszeit von all den Verpflichtungen und Erwartungen. Ihr werdet sehen, es tut gut. Und wer weiß, vielleicht ist Immanuel Kant mit seiner Aufklärung doch auf unserer Seite, wenn er sagt: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!"
Und wenn euch dann doch mal langweilig wird, könnt ihr ja wieder auf Social Media gehen. Aber bitte nicht vergessen: Es ist nur ein Spiel. Das echte Leben findet woanders statt – vielleicht auch mal ganz allein.

Ein bisschen Einsamkeit ist wie ein gutes Gewürz. Es macht das Leben erst richtig schmackhaft!
Das ist meine unpopuläre Meinung. Was meint ihr dazu? Bin ich völlig verrückt? Oder gibt es da draußen noch andere "soziale Wesen", die manchmal einfach nur ihre Ruhe haben wollen?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare! Und falls ihr mich jetzt alle doof findet: Kein Problem! Ich gehe jetzt sowieso erst mal eine Runde spazieren – ganz allein.
