Der Club Der Hässlichen Kinder

Kennen wir das nicht alle? Es gibt Momente, da fühlt man sich, nun ja, sagen wir mal, weniger wie ein Supermodel und mehr wie... ein leicht zerknittertes Handtuch. Man steht vor dem Spiegel und denkt sich: "Okay, heute ist nicht mein Tag." So ähnlich, nur potenziert, ist das Lebensgefühl in "Der Club der hässlichen Kinder". Aber keine Sorge, es geht nicht wirklich um Hässlichkeit, sondern um viel mehr!
Wenn die Normalität zur Superkraft wird
Im Grunde geht es in dem Film um Kinder, die von einem skrupellosen Politiker als "hässlich" abgestempelt werden und deshalb in eine spezielle "Umerziehungsanstalt" geschickt werden sollen. Klingt erstmal gruselig, aber keine Angst, es wird schnell urkomisch. Denkt an eure Schulzeit zurück. Gab es da nicht auch immer jemanden, der irgendwie... anders war? Der vielleicht nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach? Der vielleicht einen ungewöhnlichen Haarschnitt hatte oder dessen Kleidung eher aus dem Altkleidercontainer stammte? Genau diese "Andersartigkeit" ist es, die in "Der Club der hässlichen Kinder" gefeiert wird.
Es ist wie mit dem einen Pullover, den man besitzt, der total unbequem ist, aber irgendwie trotzdem geliebt wird. Er ist vielleicht nicht perfekt, aber er ist echt. Und genau diese Echtheit, diese Unvollkommenheit, macht die Kinder im Film so liebenswert und relatable.
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Die Sache mit dem Schönheitsideal...
Mal ehrlich, wer hat das eigentlich festgelegt, was "schön" ist? Irgendwelche Leute in teuren Anzügen, die wahrscheinlich noch nie einen Tag lang selbst im Spiegel gekämpft haben? Der Film nimmt dieses Schönheitsideal wunderbar aufs Korn. Er zeigt, dass Schönheit nicht nur oberflächlich ist, sondern dass wahre Schönheit von innen kommt. Klischee? Vielleicht. Aber ein verdammt wichtiges Klischee!
Stellt euch vor, ihr geht in einen Supermarkt. Da gibt es Äpfel. Einige sind perfekt rot und glänzend, andere haben ein paar Macken. Welchen nehmt ihr? Den perfekten Apfel, der wahrscheinlich mit Wachs überzogen ist und nach nichts schmeckt? Oder den mit den Macken, der aber dafür nach richtigem Apfel schmeckt? Genau das ist der Punkt!

Gemeinsam sind wir stark... auch wenn wir "hässlich" sind
Das Besondere an dem Film ist die Gemeinschaft, die die Kinder bilden. Sie sind Außenseiter, ja, aber sie halten zusammen. Sie erkennen, dass ihre vermeintlichen Makel sie nicht definieren, sondern sie einzigartig machen. Sie nutzen ihre Individualität als Superkraft. Und das ist verdammt inspirierend!
Es ist wie mit einer WG. Da wohnen auch lauter unterschiedliche Leute zusammen, die vielleicht unterschiedliche Macken haben. Aber genau diese Macken machen das Zusammenleben erst so spannend und lustig. Man lernt voneinander, man unterstützt sich gegenseitig und man akzeptiert sich so, wie man ist.

Ein bisschen "hässlich" steckt in uns allen
Egal, ob man sich nun mit den "hässlichen Kindern" identifizieren kann oder nicht, der Film regt zum Nachdenken an. Er zeigt, dass es in Ordnung ist, nicht perfekt zu sein. Dass es in Ordnung ist, anders zu sein. Dass es in Ordnung ist, sich manchmal unwohl in seiner Haut zu fühlen. Denn genau diese Unvollkommenheit macht uns menschlich. Und menschlich zu sein, ist doch das Schönste überhaupt, oder?
Also, wenn ihr mal wieder vor dem Spiegel steht und euch denkt: "Heute ist nicht mein Tag", dann erinnert euch an "Der Club der hässlichen Kinder". Und lächelt. Denn ihr seid gut so, wie ihr seid. Mit allen Ecken und Kanten. Mit allen Macken und Unvollkommenheiten. Und vielleicht ist genau das eure wahre Schönheit.
Und hey, wer weiß, vielleicht seid ihr ja schon längst Mitglied im Club… ganz ohne es zu wissen. 😉
