Das Lied über Mich Noten

Okay, lasst uns ehrlich sein. Das Lied über mich Noten. Wer von euch hat die wirklich geliebt?
Ich meine, ja, ja, Musiktheorie ist wichtig. So wichtig wie Brokkoli. Wissen wir, dass es gut für uns ist? Ja. Wollen wir lieber Pizza? Absolut.
Also, diese Notenblätter. Sie starren dich an. Mit all ihren kleinen Pünktchen und Strichen. Und diese ganzen seltsamen Zeichen! Wer hat die eigentlich erfunden? Bestimmt jemand, der ein bisschen Spaß am Leid anderer hatte. Sorry, liebe Musiktheoretiker, ist nur meine Meinung.
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Ich erinnere mich noch gut an meine Klavierstunden als Kind. Meine Lehrerin, Frau Schmidt (Ruhe in Frieden, Frau Schmidt!), war ein Engel. Aber selbst sie konnte mir die Noten nicht schmackhaft machen. "Das Lied über mich," flötete sie dann immer. Aber innerlich dachte ich nur: "Frau Schmidt, es ist dein Lied über dich, nicht meins! Ich will einfach nur 'Für Elise' spielen!"
Und dann diese ganzen Vorzeichen! Kreuz, Be, Auflösungszeichen. Ein ganzer Zoo voller musikalischer Sonderzeichen, die einem das Leben schwer machen. Manchmal habe ich das Gefühl, die wurden nur erfunden, um Musiker zu quälen. Oder um zu testen, wer wirklich hartnäckig ist.

Ich gebe zu, ich habe oft geschummelt. Wer hat nicht geschummelt? Wir haben die Noten einfach so lange gespielt, bis wir das Stück auswendig konnten. Und dann haben wir so getan, als würden wir die Noten lesen. Genial, oder? Ein bisschen wie bei einer Klassenarbeit, für die man nicht gelernt hat, aber trotzdem eine gute Note bekommen will.
Okay, okay, ich weiß, ich bin ein bisschen gemein. Das Lied über mich Noten sind nicht per se böse. Sie sind ein Werkzeug. Ein Werkzeug, um Musik zu verstehen. Ein Werkzeug, um Musik zu erschaffen. Aber ist es das einzige Werkzeug?
Ich behaupte: Nein! Es gibt so viele andere Wege, Musik zu lernen und zu genießen. Durchs Zuhören. Durchs Ausprobieren. Durchs Improvisieren. Durchs einfach Drauflosspielen!

Die Macht des Gehörs
Klar, wer ein professioneller Musiker werden will, muss die Noten beherrschen. Keine Frage. Aber für den Rest von uns? Für uns, die wir einfach nur Spaß an der Musik haben wollen? Reicht es nicht, wenn wir uns von unserem Gehör leiten lassen?
"Musik ist die Sprache der Leidenschaft," sagte Richard Wagner.
Und Leidenschaft kann man nicht mit Noten ausdrücken. Leidenschaft kommt von innen. Leidenschaft kommt vom Herzen. Und Leidenschaft kennt keine Noten.

Also, wenn ihr mich fragt, sind Das Lied über mich Noten ein bisschen überbewertet. Sie sind nicht der heilige Gral der Musik. Sie sind nur ein Teil des Puzzles. Ein kleiner Teil. Ein sehr, sehr kleiner Teil.
Lasst uns die Musik genießen. Lasst uns tanzen. Lasst uns singen. Lasst uns einfach Spaß haben! Und wenn uns die Noten dabei helfen, dann ist das toll. Aber wenn nicht, dann ist das auch okay.
Denn am Ende des Tages geht es doch nur um eines: die Musik. Und die Musik ist viel größer, viel schöner und viel lebendiger als jedes Notenblatt. Also, raus mit euch und macht Musik! Egal wie!

Unpopuläre Meinung?
Vielleicht ist das ja alles nur meine unpopuläre Meinung. Vielleicht lieben alle anderen die Noten ja total. Aber ich stehe dazu. Ich mag Pizza lieber als Brokkoli. Und ich mag Musik lieber als Noten. So einfach ist das.
Und wenn jetzt jemand kommt und sagt: "Aber ohne Noten gäbe es keine Beethoven Sinfonien!" Dann sage ich: "Okay, stimmt. Aber ohne Spaß gäbe es keine Happy Birthday Melodie!"
So, das musste mal gesagt werden. Jetzt fühle ich mich besser. Und jetzt gehe ich eine Runde Klavier spielen. Ohne Noten, versteht sich. 😉
