Corbin Und Strauss Modell

Hey du! Hast du schon mal vom Corbin und Strauss Modell gehört? Klingt erstmal wie ein Detektivduo aus den 20ern, oder? Aber keine Sorge, wir reden hier nicht über Gaunerjagd, sondern über was viel Spannenderes: Die Entwicklung von Theorien! Und, um ehrlich zu sein, die Namen klingen viel cooler als die tatsächliche Arbeit dahinter…aber pssst, nicht verraten!
Also, was genau ist dieses Corbin und Strauss Ding? Im Grunde genommen ist es eine super hilfreiche Methode, um qualitative Daten zu analysieren. Denk an Interviews, Beobachtungen, Texte – alles, was nicht in Zahlen gegossen ist. Stell dir vor, du hast tonnenweise Interviews geführt, um herauszufinden, warum Leute Yoga machen. Wie sortierst du das ganze Chaos? Genau da kommt das Modell ins Spiel!
Was ist Grounded Theory?
Corbin und Strauss haben ihre Methode nämlich aus der Grounded Theory entwickelt. Grounded Theory bedeutet übersetzt so viel wie "geerdete Theorie". Das bedeutet, dass die Theorie nicht von vorneherein festgelegt wird, sondern sich direkt aus den Daten entwickelt. Keine vorgefertigten Meinungen, keine komplizierten Hypothesen am Anfang. Man startet fast wie ein unbeschriebenes Blatt und lässt sich von den Daten überraschen.
Must Read
Stell dir vor, du bist ein Archäologe und gräbst etwas aus. Du hast keine Ahnung, was du finden wirst, aber du bist neugierig und analysierst jedes kleine Detail, um herauszufinden, was es sein könnte. Genauso funktioniert die Grounded Theory – und das Corbin und Strauss Modell hilft dir dabei, den Überblick zu behalten!
Die Schritte des Corbin und Strauss Modells
Okay, genug der Vorrede, lass uns mal die eigentlichen Schritte ansehen. Keine Panik, es ist einfacher, als es klingt. Versprochen!

1. Offenes Codieren: Hier fängst du an, deine Daten zu "zerpflücken". Du liest deine Interviews (oder was auch immer du hast) und markierst alles, was dir auffällt. Schlüsselwörter, interessante Aussagen, wiederkehrende Themen. Alles ist erlaubt! Denk dran: Hier geht es erstmal darum, so viele Informationen wie möglich zu sammeln. Stell dir vor, du bist ein Paparazzo und knipst alles, was dir vor die Linse kommt – nur dass deine "Promis" hier Daten sind.
2. Axiales Codieren: Jetzt geht’s ans Sortieren. Du nimmst die Codes, die du im ersten Schritt gefunden hast, und ordnest sie Kategorien und Unterkategorien zu. Du suchst nach Zusammenhängen und Beziehungen. Wer hängt mit wem ab? Welche Themen kommen immer wieder im Zusammenhang vor? Hier baust du quasi das Gerüst deiner Theorie. Es ist ein bisschen wie Tetris, nur ohne Zeitdruck (hoffentlich!).

3. Selektives Codieren: Der finale Akt! Hier wählst du die Kernkategorie aus. Das ist das zentrale Thema, das alles zusammenhält. Alle anderen Kategorien und Unterkategorien werden auf diese Kernkategorie bezogen. Jetzt wird aus dem Tetris-Gerüst ein wunderschönes, stabiles Haus! Und du hast eine Theorie, die auf festen (Daten-)Füßen steht. Bravo!
Warum ist das Ganze so wichtig?
Weil du damit wirklich verstehen kannst, was los ist! Das Corbin und Strauss Modell hilft dir, tiefer zu graben, über den Tellerrand zu schauen und neue Perspektiven zu entdecken. Es ist wie eine Schatzsuche, bei der der Schatz nicht Gold und Juwelen sind, sondern wertvolle Erkenntnisse.

Und das Beste daran? Es ist super flexibel! Du kannst es für fast alles verwenden: Marktforschung, Organisationsentwicklung, Bildungsforschung… die Liste ist endlos! Sogar um herauszufinden, warum dein Nachbar jeden Morgen um 6 Uhr Rasen mäht (naja, vielleicht…).
Also, keine Angst vor qualitativen Daten! Mit dem Corbin und Strauss Modell hast du ein mächtiges Werkzeug in der Hand, um sie zu zähmen und in wertvolle Erkenntnisse zu verwandeln. Und denk dran: Selbst wenn du dich mal verhaust, ist das kein Weltuntergang. Theorieentwicklung ist ein Prozess, kein Sprint. Hauptsache, du hast Spaß dabei! Und vielleicht entdeckst du ja sogar deine eigene, ganz neue Theorie. Wer weiß?
Geh raus, analysiere, entdecke – und hab Spaß dabei! Vielleicht wird ja deine Theorie die nächste große Sache. Und wenn nicht? Dann hast du zumindest was gelernt. Und das ist ja auch schon was wert, oder?
