Construction Of The Pentagon
Also, Leute, setzt euch mal. Ich hab' da 'ne Story für euch. Eine Story über das Pentagon. Ja, das Pentagon. Das Gebäude, das aussieht, als hätte jemand versucht, ein Haus aus fünf Pizzarecken zu bauen.
Stellt euch vor: Es ist 1941. Die Welt ist ein bisschen… nun ja, sagen wir mal unruhig. Die USA brauchen einen zentralen Ort, um all ihre militärischen Angelegenheiten zu koordinieren. Und zwar schnell. Die Lösung? Ein gigantisches, fünfeckiges Gebäude. Und zwar in Virginia, gleich über dem Potomac River von Washington, D.C.
Jetzt kommt der lustige Teil. Die Architekten hatten nicht einfach nur die Idee, ein Fünfeck zu bauen, weil sie Fans von Geometrie waren (obwohl, wer weiß? Vielleicht waren sie es ja auch). Die ursprüngliche Idee war, es an einen bestimmten Ort zu bauen, der zufällig… nun ja… fünfeckig war! Echt jetzt! Angeblich, weil die Gegend von fünf Straßen begrenzt wurde. Aber dann hieß es: "Ach, nee, doch nicht da," und sie haben es woanders hingebaut. Das Fünfeck blieb aber, quasi als kleine Erinnerung an verpasste Chancen. Stell dir vor, du planst eine Überraschungsparty, schmeißt dann aber alles um und vergisst, die Deko abzubauen!
Must Read
Das Ding sollte nicht nur groß werden, sondern auch schnell gebaut werden. Ich meine, wirklich schnell. Die Jungs vom Bau hatten nur 16 Monate Zeit. Das ist, als würde man versuchen, den Eiffelturm in der Zeit zu bauen, die man normalerweise braucht, um ein IKEA-Regal zusammenzubasteln. Und wir alle wissen, wie das ausgeht.
Das Material-Rennen
Es gab auch 'ne Menge Gerangel um das Material. Stahl? Zu teuer, zu wenig verfügbar, weil alle den Stahl für Kriegsmaterial brauchten. Also sagten die Planer: "Okay, wir nehmen Beton." Beton, Beton, überall Beton! Das Pentagon wurde das wahrscheinlich betonhaltigste Gebäude aller Zeiten. Kann man sich vorstellen, wie viel Zementstaub es da gegeben hat?

Und wo kriegt man all den Beton her? Na klar, vom Potomac River! Sie haben einfach Sand und Kies aus dem Fluss gebaggert und damit Beton gemischt. Das ist Recycling auf Kriegsniveau! Ein bisschen wie die "Bauer sucht Frau"-Version des Pentagon-Baus: "Ich hab' da diesen Fluss… und diesen Betonmischer… was meint ihr, wird das was?"
Die Bauarbeiter-Armee
Für den Bau brauchte man eine Armee von Bauarbeitern. Genauer gesagt, 15.000 Leute. Das ist mehr, als in so mancher Kleinstadt wohnt. Diese 15.000 Kerle und Kerlinnen (ja, auch Frauen waren dabei!) haben Tag und Nacht gearbeitet, oft unter Hochdruck. Stell dir vor, du bist einer dieser Bauarbeiter und jemand brüllt dich an: "Schneller! Der Zweite Weltkrieg wartet nicht!"
Man stelle sich vor, wie das war, jeden Tag zur Arbeit zu gehen, in dem Wissen, dass das, was man da baut, nicht nur ein Bürogebäude ist, sondern ein Symbol für die militärische Macht der Vereinigten Staaten. Kein Wunder, dass sie alle so eifrig waren – oder zumindest so aussahen, als wären sie es.

Geheimnisse und Spione
Ach ja, und während des Baus herrschte natürlich höchste Geheimhaltung. Schließlich sollte das niemand wissen, was da vor sich ging. Naja, außer den 15.000 Bauarbeitern, den Betonmischern, den Architekten und allen anderen, die irgendwie beteiligt waren. Aber ansonsten: streng geheim! Angeblich gab es auch Gerüchte über deutsche Spione, die versuchten, Baupläne zu stehlen. Ob das stimmt? Wer weiß. Aber es klingt auf jeden Fall nach einem spannenden Hollywood-Film.
Die Bauarbeiter durften übrigens nicht wissen, was in den Büros später mal vor sich gehen würde. Die Büros waren als Lagerraum gekennzeichnet, um Neugier zu vermeiden.

Das Ergebnis
Und was kam dabei heraus? Ein riesiges, fünfeckiges Betongehäuse mit fünf Stockwerken. Ungefähr 600.000 Quadratmeter Bürofläche. Das ist so groß, dass man angeblich vom einen Ende zum anderen mit dem Fahrrad fahren könnte (was wahrscheinlich verboten ist). Und das alles in nur 16 Monaten! Hut ab vor diesen Bauarbeitern!
Heute ist das Pentagon immer noch das Hauptquartier des US-Verteidigungsministeriums. Es ist ein Symbol für Macht, Stärke und… nun ja… ein bisschen für verpasste Chancen mit fünfeckigen Grundstücken. Aber hey, es hat funktioniert, oder? Und das ist doch das Wichtigste.
Also, das nächste Mal, wenn ihr ein Fünfeck seht, denkt daran: Es ist nicht nur eine geometrische Form. Es ist ein Stück Geschichte, ein Beweis für menschliche Beharrlichkeit (und vielleicht ein bisschen für Bauwahnsinn) und eine wirklich gute Geschichte für ein entspanntes Gespräch im Café. Und wer weiß, vielleicht habe ich ja die eine oder andere Sache ein bisschen ausgeschmückt. Aber hey, jede gute Geschichte braucht doch ein bisschen Würze, oder?
