Characters In Gran Torino

Okay, Leute, schnallt euch an! Wir tauchen ein in die verrückte, berührende, und ja, manchmal auch urkomische Welt von Gran Torino. Dieser Film ist nicht nur ein weiterer Action-Streifen (obwohl Clint Eastwood durchaus noch Action draufhat!), sondern ein echtes Charakterfest. Und ich rede hier nicht von irgendwelchen Pappfiguren, sondern von Leuten, die so echt wirken, dass man fast mit ihnen streiten oder lachen möchte.
Walt Kowalski: Der knurrige Held mit Herz
Los geht's mit dem Mann, dem Mythos, der Legende: Walt Kowalski. Stell dir vor, dein Opa wäre ein Vietnam-Veteran, der ständig grummelig ist, seinen Rasen heiliger hält als die Bundeslade und dessen Lieblingsbeschäftigung es ist, Bier zu trinken und rassistische Witze zu erzählen. Das ist Walt. Klingt nicht sympathisch? Warte ab!
Unter der harten Schale steckt nämlich ein Kern aus... naja, sagen wir mal, einem leicht angekokelten Marshmallow. Walt ist zutiefst verbittert über den Wandel seiner Nachbarschaft, die von Hmong-Familien bevölkert wird. Aber anstatt einfach nur zu schimpfen, wird er – gegen seinen Willen – zum Beschützer dieser Familien. Er ist wie ein mürrischer Drache, der seine Goldstücke bewacht, nur dass die Goldstücke in diesem Fall nette, unschuldige Teenager sind.
Must Read
"Get off my lawn!" – Walt Kowalski (wahrscheinlich)
Thao Vang Lor: Der schüchterne Held wider Willen
Dann haben wir Thao. Der arme Kerl! Er ist der Nachbarsjunge, der von einer Gang gezwungen wird, Walts geliebten Gran Torino zu stehlen. Das geht natürlich schief, und Thao findet sich in Walts Schuld wieder. Thao ist das komplette Gegenteil von Walt: schüchtern, unsicher und irgendwie total verloren. Er ist wie ein kleiner, verängstigter Hase, der versucht, in einer Welt voller Wölfe zu überleben.
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Aber unter seiner Schüchternheit verbirgt sich ein guter Kern. Walt nimmt Thao unter seine Fittiche und versucht, aus ihm einen "Mann" zu machen. Mit zweifelhaften Methoden, versteht sich. Aber das Ergebnis ist letztendlich... bewegend. Thao ist der Beweis, dass selbst die unscheinbarsten Menschen zu Großem fähig sind.
Sue Lor: Die kluge und mutige Schwester
Nicht zu vergessen: Sue Lor, Thaos ältere Schwester. Sie ist das genaue Gegenteil von ihrem Bruder: selbstbewusst, schlagfertig und einfach cool. Sue ist wie ein Schutzengel für ihre Familie und weiß sich gegen die Gangmitglieder zu behaupten. Sie ist stark, klug und hat ein großes Herz. Sue ist der Beweis, dass man auch in schwierigen Verhältnissen seinen Optimismus und seine Stärke bewahren kann.

Sie ist die Stimme der Vernunft und der Güte in einer Welt voller Gewalt und Vorurteile. Und sie kann Walt ordentlich Kontra geben, was unglaublich unterhaltsam ist!
Die Gangmitglieder: Mehr als nur Bösewichte
Klar, wir haben auch die Gangmitglieder. Sie sind die "Bösen" in der Geschichte. Aber selbst sie sind nicht einfach nur Klischee-Bösewichte. Sie sind Produkte ihrer Umgebung, gefangen in einem Kreislauf aus Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Das macht sie nicht weniger gefährlich, aber es macht sie menschlicher.
![[Critique] GRAN TORINO - On Rembobine](http://www.onrembobine.fr/wp-content/uploads/2014/01/gran-torino-clint-eastwood.jpg)
Man kann sie nicht einfach als Monster abstempeln, denn auch sie haben ihre Gründe und ihre Geschichten. Ihre Taten sind verwerflich, aber ihre Umstände erklären, warum sie so geworden sind. Und das ist es, was den Film so komplex und bewegend macht.
Fazit: Eine bunte Mischung aus Charakteren
Gran Torino ist ein Film über Menschen. Über ihre Vorurteile, ihre Ängste, ihre Hoffnungen und ihre Fähigkeit zur Veränderung. Die Charaktere sind so lebendig und vielschichtig, dass man sie einfach ins Herz schließen muss – auch wenn sie einem manchmal auf die Nerven gehen. Und genau das macht den Film so besonders und unvergesslich. Also, Popcorn raus und Film ab!
