Bücher Von Guy De Maupassant

Na, schon wieder am Lesen? Oder eher am Prokrastinieren und Google-Recherche betreiben? (Psst, ich verrate dich nicht!). Wenn du hier gelandet bist, geht's wahrscheinlich um Guy de Maupassant, den französischen Meister der Kurzgeschichte. Ein Name, der klingt wie ein teurer Wein, oder? Aber keine Angst, seine Geschichten sind viel zugänglicher als ein Bordeaux Jahrgang '61.
Also, lass uns mal über seine Bücher quatschen. Wo fangen wir an? Er hat ja nicht nur Romane geschrieben, sondern vor allem Kurzgeschichten. Und die sind echt Gold wert, sag ich dir!
Bel Ami: Der Aufsteiger
Klar, da wäre der Klassiker: Bel Ami. Kennst du nicht? Stell dir vor, ein junger, gutaussehender Mann (George Duroy, der Titelheld) steigt in der Pariser Gesellschaft nach oben. Und wie? Na, mit Charme, Aussehen… und einer gehörigen Portion Skrupellosigkeit. Ein bisschen wie ein französischer House of Cards, nur ohne Twitter-Shitstorm. 😉
Must Read
Das Buch ist echt spannend, weil es so wunderbar die Doppelmoral und die Korruption in der damaligen Gesellschaft zeigt. Und George Duroy? Naja, den mag man einerseits verachten, andererseits irgendwie auch bewundern, oder? Er ist halt ein Meister der Opportunität. Ein richtiger Antiheld, aber einer, der dich fesselt!
Kurzgeschichten: Der König ist hier!
Aber, und jetzt kommt das große ABER, Maupassants wahre Stärke liegt in seinen Kurzgeschichten. Oh mein Gott, die sind so gut! Stell dir vor, du liest eine Geschichte, die nur 10 Seiten lang ist, aber dich trotzdem komplett umhaut. Das ist Maupassant!

Es gibt gefühlt tausend (ok, vielleicht nicht ganz, aber sehr viele!) Kurzgeschichten von ihm. Aber ein paar muss man einfach kennen:
- Boule de Suif (Fettklößchen): Eine Geschichte über eine Prostituierte, die während des Deutsch-Französischen Krieges ihre Mitreisenden rettet. Aber am Ende wird sie von genau diesen Leuten verachtet. So viel Ironie!
- Die Halskette: Eine Frau leiht sich eine teure Halskette, verliert sie und arbeitet jahrelang, um den Verlust zu begleichen. Am Ende stellt sich heraus, dass die Halskette unecht war. Tragisch, oder?
- Das Haus Tellier: Eine Geschichte über ein Bordell, dessen Damen einen Ausflug zur Kommunion einer Nichte machen. Klingt schräg? Ist es auch! Aber total witzig und herzerwärmend. Absolut lesenswert!
Ich meine, allein diese drei Geschichten zeigen, wie vielfältig Maupassant war. Er konnte Tragödie, Komödie, Sozialkritik… einfach alles! Und das in so kurzer Form. Ein Genie!

Und das Beste: Seine Geschichten sind immer noch unglaublich relevant. Auch wenn sie vor über 100 Jahren geschrieben wurden, spiegeln sie immer noch menschliche Schwächen, Ängste und Hoffnungen wider. Irgendwie deprimierend, oder? Aber auch total faszinierend!
Warum Maupassant lesen?
Warum solltest du dir Maupassant antun? Ganz einfach: Weil er ein Meister des Storytellings ist. Weil seine Geschichten dich zum Nachdenken anregen. Weil er dich zum Lachen und zum Weinen bringt. Weil er zeigt, dass die Welt manchmal ganz schön beschissen sein kann… aber auch wunderschön. (Manchmal gleichzeitig!).

Außerdem sind seine Kurzgeschichten perfekt für zwischendurch. Du hast nur 15 Minuten Zeit? Kein Problem, lies eine Maupassant-Geschichte! Du bist auf dem Weg zur Arbeit? Hör dir eine Maupassant-Geschichte als Hörbuch an! (Ja, die gibt's!). Keine Ausreden!
Also, worauf wartest du noch? Schnapp dir ein Buch von Guy de Maupassant und tauch ein in seine Welt. Du wirst es nicht bereuen. (Ok, vielleicht ein bisschen, wenn du die tragischen Geschichten liest. Aber das gehört dazu!). Viel Spaß beim Lesen!
