Buch Was Ich An Dir Liebe

Leute, Leute, lasst mich euch was erzählen! Sitzt bequem, bestellt euch einen Kaffee (oder zwei – je nachdem, wie romantisch ihr drauf seid), und hört gut zu. Denn heute geht's um etwas, das so kitschig ist, dass es schon wieder cool ist. Wir reden von dem Buch: "Was ich an dir liebe".
Ja, genau, das Buch. Das, das man heimlich im Warenkorb versteckt, wenn der Buchhändler einen fragwürdig anschaut. Das, das man mit hochrotem Kopf verschenkt und hofft, dass der/die Liebste es nicht gleich ungelesen ins Regal stellt, zwischen "Krieg und Frieden" und der Bedienungsanleitung für den Staubsaugerroboter.
Aber mal ehrlich: Wer hat's nicht schon mal verschenkt, oder zumindest drüber nachgedacht? Hände hoch! (Okay, ich sehe euch, ihr Heimlichtuer da hinten.)
Must Read
Die Anatomie der Zuckersüße
Was ist das Besondere an diesem kleinen, mit Herzchen übersäten Buch? Es ist im Grunde genommen ein Fragebogen, der darauf abzielt, die rosarote Brille noch ein bisschen rosaroter zu machen. Fragen wie: "Ich liebe es, wie du…" oder "Einer meiner schönsten Momente mit dir war…" sollen dich dazu bringen, über all die kleinen, feinen Dinge nachzudenken, die deine Beziehung ausmachen. Und natürlich, sie dann auf Papier zu verewigen. Am besten mit Glitzerstiften. (Okay, vielleicht nicht Glitzerstifte. Aber die Option besteht!)
Die Idee ist ja eigentlich genial: Weg vom Netflix-Marathon, hin zum bewussten Wertschätzen des Partners/der Partnerin. Weg vom endlosen Scrollen durch Instagram, hin zum Nachdenken über die gemeinsamen Erlebnisse. Weg vom Streit über wer den Müll rausbringt, hin zu… naja, vielleicht nicht ganz weg vom Streit, aber immerhin für fünf Minuten daran denken, warum man den anderen überhaupt liebt.

Ein kleiner Tipp: Füllt es nicht zusammen aus! Das ist wie ein Blind Date mit deinem eigenen Partner – nur mit noch mehr Peinlichkeitspotenzial. Besser ist: Jeder für sich, und dann gemeinsam lesen. So könnt ihr euch gegenseitig mit euren Antworten überraschen. Und vielleicht sogar ein bisschen rühren.
Von Peinlich zu Persönlich
Klar, es klingt erstmal schnulzig. Und ja, einige der Fragen sind so kitschig, dass man spontan an Diabetes erkrankt. Aber genau darin liegt auch der Reiz! Man kann sich erlauben, mal so richtig sentimental zu sein. Ohne Angst vor komischen Blicken oder ironischen Kommentaren. Denn das Buch ist ja quasi eine offizielle "Erlaubnis" zum Liebesschwulst.

Und sind wir ehrlich: Jeder von uns hat doch diese eine Seite, die heimlich "Titanic" guckt und bei jedem Kuss seufzt. Dieses Buch gibt dieser Seite ein Ventil. Ein kleines, kartoniertes Ventil, das man gut im Nachttisch verstecken kann.
Überraschender Fakt: Wusstet ihr, dass es von diesem Buch unzählige Versionen gibt? Für beste Freunde, für Eltern, sogar für Haustiere! (Okay, das mit den Haustieren ist vielleicht erfunden. Aber ich fände es großartig, wenn mein Kater mir so ein Buch ausfüllen würde. "Ich liebe es, wie du… meine Mahlzeiten zubereitest." Oder "Ich liebe es, wenn du… meinen Bauch kraulst. Und mir NICHT die Krallen schneidest!")

Die Do's und Don'ts des Liebesbeweises
Bevor ihr jetzt alle losrennt und das nächste Buch bestellt, hier noch ein paar wichtige Tipps:
- Do: Seid ehrlich! Auch wenn es manchmal schwerfällt. Es bringt nichts, den Partner in den Himmel zu loben, wenn man innerlich eigentlich genervt ist, dass er/sie schon wieder die Socken liegen gelassen hat.
- Don't: Übertreibt es nicht mit dem Kitsch. Ein bisschen Romantik ist gut, zu viel ist… naja, eben zu viel. Sonst landet das Buch doch nur ungelesen im Regal.
- Do: Nehmt euch Zeit! Füllt das Buch nicht in zehn Minuten zwischen Tür und Angel aus. Sucht euch einen ruhigen Moment, zündet eine Kerze an (oder auch nicht, wenn ihr Feuergefahr fürchtet) und lasst euren Gefühlen freien Lauf.
- Don't: Vergleicht euch nicht mit anderen! Jede Beziehung ist anders. Was bei euren Freunden super funktioniert, muss bei euch noch lange nicht klappen. Konzentriert euch auf das, was euch verbindet.
Und das Wichtigste: Habt Spaß! Es geht nicht darum, das perfekte Liebesgeständnis zu verfassen, sondern darum, eure Beziehung zu feiern. Und wer weiß, vielleicht lernt ihr dabei sogar noch etwas Neues über euren Partner/eure Partnerin. Oder über euch selbst.
Also, worauf wartet ihr noch? Ran an die Stifte! Und vergesst nicht: Liebe ist… wenn man gemeinsam über "Was ich an dir liebe" lacht. (Und sich heimlich trotzdem darüber freut.)
