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Buch 5 Sprachen Der Liebe


Buch 5 Sprachen Der Liebe

Leute, stellt euch vor: Ich sitze neulich mit meiner besten Freundin im Café. Wir reden über Beziehungen, wie man das halt so macht, und sie erzählt mir, dass sie total frustriert ist. Ihr Freund, ein ansonsten wirklich lieber Kerl, scheint einfach nicht zu kapieren, was sie eigentlich will. Sie schenkt ihm selbstgemachte Marmelade (unglaublich lecker, muss ich sagen!), kocht für ihn und räumt sogar SEINE Socken weg! Und was bekommt sie? Einen Klaps auf den Hintern und ein "Danke, Schatz". Nicht, dass sie das nicht mögen würde, aber irgendwie...fehlt da was.

Ich, die Beziehungs-Guru-Expertin (Achtung, Ironie!), nicke natürlich verständnisvoll und sage: "Kenn ich! Das Problem ist: Ihr sprecht einfach unterschiedliche Sprachen!"

Die 5 Sprachen der Liebe: Ein Crashkurs für Dummies (wie mich!)

Und damit meine ich nicht Deutsch, Englisch oder Klingonisch. Ich rede von den 5 Sprachen der Liebe, einem Konzept von Gary Chapman. Klingt fancy, ist aber eigentlich total simpel. Es geht darum, wie wir Liebe am liebsten geben und empfangen. Wenn man das versteht, knallt's auch seltener in der Beziehung. Versprochen (fast)!

Also, los geht's mit der ersten Sprache:

1. Lob und Anerkennung (Words of Affirmation)

Für diese Leute sind Worte Gold wert. Ein ehrliches "Du siehst heute umwerfend aus!" oder "Danke, dass du mir zugehört hast, das hat mir echt geholfen" ist wie eine Tonne Schokolade. Vergesst teure Geschenke, sagt einfach mal, was ihr an eurem Partner schätzt. Achtung: Ironie und Sarkasmus kommen hier gar nicht gut an! Das ist wie Kryptonit für diese Liebessprache.

Büchersortiment: Gary Chapman: Die 5 Sprachen der Liebe für Familien
Büchersortiment: Gary Chapman: Die 5 Sprachen der Liebe für Familien

2. Zweisamkeit (Quality Time)

Handy weg, Fernseher aus, und volle Aufmerksamkeit! Gemeinsame Zeit ist für diese Menschen das A und O. Und damit meine ich nicht, nebeneinander auf der Couch zu sitzen und aufs Smartphone zu starren. Nein! Ein Spaziergang im Wald, ein Spieleabend, ein tiefgründiges Gespräch (oder auch einfach nur blödeln), das zählt. Wenn man diese Leute ignoriert, fühlen sie sich einsam – selbst wenn man im selben Raum ist. Autsch!

3. Geschenke (Receiving Gifts)

Okay, hier wird's ein bisschen materialistisch. Aber hey, es geht nicht um den Preis, sondern um die Geste! Ein kleines Blümchen vom Wegesrand, eine handgeschriebene Karte, ein überraschendes Lieblingsbuch... Diese Dinge zeigen, dass man an den anderen denkt. Und ja, für manche ist ein teures Schmuckstück natürlich auch nicht verkehrt. Aber merkt euch: Es geht um die Absicht, nicht um den Wert. Sonst wird's peinlich.

4. Hilfsbereitschaft (Acts of Service)

Für diese Menschen spricht Tatkraft Bände. Den Müll rausbringen, das Auto waschen, die Spülmaschine ausräumen... klingt unspektakulär, ist aber mega-romantisch (für sie!). Diese Leute wollen sehen, dass man bereit ist, ihnen Arbeit abzunehmen und ihr Leben zu erleichtern. Und, hey, wer mag das nicht?

CBZ - Bücher
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5. Zärtlichkeit (Physical Touch)

Kuscheln, Händchen halten, Umarmungen, Sex... für diese Menschen ist körperliche Nähe der ultimative Liebesbeweis. Das ist quasi die extra-kuschelige Variante von "Ich liebe dich". Achtung: Das bedeutet nicht, dass sie ständig betatscht werden wollen! Es geht um zärtliche Gesten, die Nähe und Verbundenheit zeigen. Außer man will natürlich ungewollt in die Kategorie "sexuelle Belästigung" abrutschen. Und das will ja niemand.

Und jetzt? Wie finde ich meine Liebessprache?

Ganz einfach: Fragt euch, was euch am meisten verletzt, wenn es fehlt. Oder überlegt, wie ihr am liebsten eure Liebe zeigt. Meistens ist das ein guter Hinweis. Es gibt auch Online-Tests, die euch helfen können. Aber seid ehrlich zu euch selbst! Sonst bekommt ihr ein falsches Ergebnis und landet im Beziehungs-Nirvana.

Die 5 Sprachen der Liebe für das Familienleben mit Behinderung: Gary
Die 5 Sprachen der Liebe für das Familienleben mit Behinderung: Gary

Und das Beste: Ihr müsst eure Liebessprache nicht alleine herausfinden. Sprecht mit eurem Partner! Erzählt ihm, was euch wichtig ist. Und fragt ihn, was er braucht. Kommunikation ist der Schlüssel! (Klingt klischeehaft, stimmt aber!).

Fazit: Sprecht die Sprache eurer Liebe!

Die 5 Sprachen der Liebe sind kein Allheilmittel, aber sie können helfen, Missverständnisse zu vermeiden und die Beziehung zu vertiefen. Und das Beste daran: Es macht auch noch Spaß, sich damit auseinanderzusetzen! Also, los geht's! Entdeckt eure Liebessprache und die eures Partners. Und dann: Liebt, was das Zeug hält!

Ach ja, und meine Freundin? Die hat ihrem Freund einfach mal ganz deutlich gesagt, dass sie sich über ein paar liebe Worte freuen würde. Und siehe da: Plötzlich gab's nicht nur Klapse auf den Hintern, sondern auch ein "Du bist die Beste!" Happy End! (Vorläufig... Beziehungen sind ja nie langweilig, oder?)

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