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Brennender Schmerz In Der Brust


Brennender Schmerz In Der Brust

Oh, dieses Brennen in der Brust! Kennt ihr das? Nein, ich rede nicht von der feurigen Leidenschaft, die einen beim Anblick des Lieblings-Crushes überkommt. Sondern von diesem unangenehmen, manchmal geradezu höllischen Gefühl in der Speiseröhre. Brennender Schmerz in der Brust – so nennt man das medizinisch korrekt. Ich nenne es liebevoll (naja, eher weniger liebevoll) den Drachen, der in mir wohnt.

Der Drache in uns allen?

Ich habe mich lange Zeit gefragt, ob ich die Einzige bin, die mit diesem inneren Drachen zu kämpfen hat. Schließlich sieht man ja auch selten jemanden im Supermarkt stehen und lautstark klagen: "Aua, mein Ösophagus brennt wie Hölle!". Aber dann habe ich angefangen, mich umzuhören. Und siehe da: Der Drache ist gar nicht so selten! Viele meiner Freunde und Bekannten haben ihn auch schon mal beherbergt. Manche nennen ihn Sodbrennen, andere Reflux. Egal welchen Namen er trägt, er ist ein Störenfried.

Meine Oma, eine Meisterin der Hausmittelchen, hat mir mal erzählt, dass der Drache ein Zeichen dafür ist, dass man zu viel „Scharfes“ im Leben hat. Nicht unbedingt Chili, sondern Stress, Ärger, eben alles, was die Säure hochkommen lässt. Und wisst ihr was? Sie hatte Recht! Ich habe festgestellt, dass mein Drache besonders dann Feuer spuckt, wenn ich unter Druck stehe oder mich über etwas aufrege.

Der Drache und die Tomate

Es gibt ja unzählige Theorien, was den Drachen befeuert. Kaffee, Alkohol, fettes Essen, Schokolade… die Liste ist endlos. Aber für mich persönlich ist die Tomate der Erzfeind. Ja, richtig gelesen, die arme, unschuldige Tomate! Ich liebe Tomaten. Tomatensoße, Tomatensalat, Tomaten auf dem Brot… aber mein Magen anscheinend nicht. Sobald ich eine größere Menge Tomaten verzehre, meldet sich der Drache mit einem lauten "Fauuuuch!".

Das ist natürlich bitter. Aber ich habe gelernt, damit umzugehen. Ich esse Tomaten einfach in Maßen. Und wenn der Drache doch mal Feuer spuckt, habe ich immer ein paar bewährte Mittelchen parat. Ein Glas Milch, ein Löffel Heilerde oder ein Kaugummi können wahre Wunder wirken. Und natürlich: Stress vermeiden! Leichter gesagt als getan, ich weiß. Aber ich arbeite daran.

Ich erinnere mich an einen besonders schlimmen Anfall von Sodbrennen, als ich gerade im Theater saß. Mitten in einer tragischen Szene, als die Schauspielerin gerade ihren geliebten verstorbenen Hund beweinte, spürte ich, wie der Drache in meiner Brust zum Leben erwachte. Ich versuchte, es zu ignorieren, aber das Brennen wurde immer schlimmer. Ich musste husten, räuspern und schließlich unterdrückte ich einen lauten Rülpser, der wahrscheinlich die ganze Vorstellung ruiniert hätte. In diesem Moment fühlte ich mich wie der unpassendste Mensch der Welt. Tragödie auf der Bühne, Drache in meiner Brust – eine explosive Mischung!

Der Drache als Freund?

Könnte man den Drachen in der Brust vielleicht sogar als Freund betrachten? Ich weiß, es klingt verrückt. Aber vielleicht ist er ja nur ein Warnsignal. Ein Zeichen, dass man etwas ändern muss. Mehr auf sich achten, bewusster essen, Stress reduzieren. Mein Drache erinnert mich jedenfalls daran, dass ich nicht alles in mich hineinfressen (im wahrsten Sinne des Wortes) kann. Er ist mein persönlicher Gesundheits-Coach, der mich auf liebevolle (naja, manchmal auch weniger liebevolle) Weise daran erinnert, dass ich gut für mich sorgen soll.

Also, das nächste Mal, wenn ihr ein Brennen in der Brust spürt, denkt nicht gleich ans Schlimmste. Vielleicht ist es nur der Drache, der sich mal wieder bemerkbar macht. Versucht, ihn zu verstehen. Findet heraus, was ihn befeuert. Und vor allem: Nehmt es mit Humor! Denn Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin – auch gegen den inneren Drachen.

Wichtig: Wenn das Brennen in der Brust häufig auftritt oder sehr stark ist, solltet ihr auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Denn manchmal steckt mehr dahinter als nur ein kleiner Drache.

Und zum Schluss noch ein Tipp von meiner Oma: Ein Löffel Honig soll den Drachen besänftigen. Probiert es aus! Schaden kann es ja nicht. Und wenn es nicht hilft, könnt ihr den Honig immer noch auf euer Brot schmieren. Aber vielleicht lieber ohne Tomaten!

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