Born A Crime Trevor Noah

Okay, Leute, setzt euch, bestellt euch 'nen Cappuccino (oder 'nen doppelten Espresso, wenn ihr so aufgeregt seid wie ich, wenn ich über Trevor Noah rede), denn ich hab da 'ne Geschichte, die ist so unglaublich, dass man denken könnte, sie sei aus 'nem Marvel-Comic entsprungen. Nur ohne die Superkräfte… na ja, fast ohne.
Wir reden hier von Trevor Noah, diesem unglaublich witzigen, charmanten Typen, der mal eben "The Daily Show" gerockt hat. Aber seine Kindheit? Leute, die war… sagen wir mal, kompliziert. Und damit meine ich nicht "Ich hab' mein iPhone im Pool versenkt"-kompliziert. Sondern eher "Ich bin ein lebender Beweis dafür, dass meine Eltern ein Gesetz gebrochen haben"-kompliziert.
Apartheid – Die Spielregeln des Lebens (oder eben nicht)
Trevor wurde nämlich in Südafrika während der Apartheid geboren. Und für alle, die jetzt sagen: "Apar-was?", das war 'ne Zeit, in der die Hautfarbe bestimmt hat, wo du wohnst, wen du lieben darfst und ob du überhaupt als Mensch zählst. Klingt bescheuert? War es auch. Und das Verrückteste? Trevor war 'ne illegale Person.
Must Read
Seine Mutter, Patricia Nombuyiselo Noah, war eine schwarze Xhosa-Frau, und sein Vater, Robert, war ein weisser Schweizer (ja, Schweizer. Wie Schokolade, Uhren und absolute Neutralität. Nur halt nicht so neutral in Bezug auf die Apartheid-Gesetze). Eine Beziehung zwischen den beiden? Absolut verboten. Trevor war literally ein Produkt eines Vergehens. Stellt euch mal vor, das eurer Oma zu erklären!
Das bedeutete, dass Trevor oft versteckt werden musste. Seine Mutter musste so tun, als wäre er nicht ihr Sohn, wenn sie in der Öffentlichkeit waren. Manchmal lief er hinter ihr her oder musste so tun, als wäre er der Sohn einer anderen, dunklerhäutigeren Frau. Er beschreibt das in seinem Buch "Born a Crime" so urkomisch, dass man fast vergisst, wie absurd und traurig das eigentlich war. Fast.

Stellt euch das mal vor: Ihr geht mit eurer Mutter spazieren, aber ihr dürft sie nicht Mama nennen! Eher so: "Hey, fremde Frau, wie geht's?" Und dann, wenn die Luft rein ist, schnell ein verschmitztes Grinsen und ein "Ich hab dich lieb, Mama!" Das ist so James-Bond-mäßig, nur ohne die coolen Gadgets… stattdessen gab's 'ne Menge Versteckspiele und Gebete.
Die Mama, die keinen Unsinn duldet
Aber Patricia Noah war nicht irgendeine Mama. Sie war 'ne Superheldin in zivil. 'Ne toughe, unabhängige Frau, die ihrem Sohn beigebracht hat, die Welt zu hinterfragen und sich nicht unterkriegen zu lassen. Sie hat ihn in die Kirche geschickt, wo er von allen möglichen Sprachen und Kulturen umgeben war. Sie hat ihm Bücher gegeben und ihn dazu ermutigt, zu lesen und zu lernen. Und sie hat ihm, ganz wichtig, 'ne ordentliche Tracht Prügel verpasst, wenn er Mist gebaut hat.
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Trevor erzählt Geschichten von ihren unorthodoxen Erziehungsmethoden, die einem Tränen in die Augen treiben – vor Lachen, versteht sich. Da waren Autostopp-Abenteuer, bei denen man sich fragt, ob sie überhaupt wussten, wohin sie fuhren. Und dann diese unglaublich komischen und zum Teil sehr gefährlichen Situationen, in die Trevor geraten ist. Einmal hat er illegal Feuerwerkskörper verkauft… und ist fast von 'ner Gang verprügelt worden. Aber hey, daraus lernt man!
Vom Gangmitglied zum Comedian
Bevor Trevor die Comedybühnen der Welt eroberte, war er… sagen wir mal, ein bisschen ein Hallodri. Er hat CDs gebrannt und verkauft (ja, CDs! So lange ist das schon her!), ist in Gangs geraten (natürlich nicht lange, weil er viel zu witzig war, um ernst genommen zu werden) und hat sich generell irgendwie durchgeschlagen. Aber er hatte immer diesen unglaublichen Witz und diese Beobachtungsgabe, die ihn von anderen unterschieden hat.

Und dann kam der Durchbruch. Er hat angefangen, als Stand-up-Comedian aufzutreten, und die Leute liebten ihn. Er konnte über alles reden – über seine Kindheit, über die Apartheid, über Rassismus, über Popkultur – und dabei alle zum Lachen bringen. Und dann kam "The Daily Show". Und der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Eine unglaublich lustige und inspirierende Geschichte.
Also, das nächste Mal, wenn ihr euch über euren verpatzten Kaffee oder den Stau auf dem Weg zur Arbeit aufregt, denkt an Trevor Noah. Der Junge ist ein wandelndes Wunder, ein Beweis dafür, dass man auch aus den widrigsten Umständen etwas Grossartiges machen kann. Und dass man mit Humor alles überstehen kann. Sogar 'ne illegale Existenz während der Apartheid. Prost!
