Blutsenkung Zu Hoch Was Tun

Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal bei einer Blutuntersuchung die Augen zusammengekniffen, als der Arzt (oder die Ärztin) irgendwelche Werte genannt hat, von denen man nur Bahnhof versteht? Und dann kommt der Satz: "Ihre Blutsenkung ist erhöht." Panik! Ist das jetzt das Ende? Muss ich jetzt in Watte gepackt werden und darf nie wieder raus? Keine Sorge, so schlimm ist es meistens nicht. Stell dir vor, deine Blutsenkung ist wie der Postbote in deinem Körper – nur dass er anstelle von Briefen Entzündungsbotenstoffe austrägt. Wenn er Überstunden schiebt, weil in der Nachbarschaft gerade ein kleiner "Brand" (Entzündung) herrscht, dann ist die Blutsenkung erhöht. Klingt doch logisch, oder?
Was genau bedeutet "Blutsenkung zu hoch"? Einfach gesagt, es bedeutet, dass die roten Blutkörperchen im Reagenzglas schneller absinken als normal. Das wird in Millimeter pro Stunde (mm/h) gemessen. Denk an einen Cocktail: Die schweren Zutaten (in dem Fall die roten Blutkörperchen) sinken nach unten. Wenn es aber viele "Verdickungsmittel" (Entzündungsstoffe) im Cocktail gibt, sinken sie schneller. Ein bisschen wie beim Smoothie, der zu lange stand! Das ist die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG), auch ESR (Erythrocyte Sedimentation Rate) genannt.
Also, was tun, wenn der "Postbote" überarbeitet ist?
1. Keine Panik! Ja, ich weiß, leichter gesagt als getan. Aber bevor du anfängst, dein Testament zu schreiben, atme tief durch. Eine erhöhte Blutsenkung ist erstmal nur ein Hinweis, kein Urteil. Es ist wie eine gelbe Ampel: Achtung, da ist etwas, das wir uns genauer anschauen sollten.
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2. Ursachenforschung betreiben. Dein Arzt wird wahrscheinlich weitere Untersuchungen anordnen, um herauszufinden, warum die Blutsenkung erhöht ist. Das kann alles Mögliche sein: Eine einfache Erkältung, eine Grippe, eine Zahnentzündung, aber auch chronische Entzündungen wie Rheuma oder Autoimmunerkrankungen. Manchmal sind es auch ganz banale Dinge wie eine Schwangerschaft oder hohes Alter. Die Suche nach der Ursache ist wie eine Detektivarbeit! Sherlock Holmes wäre stolz.
3. Behandlung der Ursache. Sobald die Ursache gefunden ist, kann sie behandelt werden. Bei einer bakteriellen Infektion gibt's Antibiotika, bei Rheuma spezielle Medikamente, und bei einer Erkältung hilft oft schon eine heiße Zitrone mit Honig und eine Runde Schlaf. Denk dran, es ist wie beim Autoputzen: Wenn du den Dreck weg hast, glänzt die Karre wieder!

4. Lebensstil anpassen. Auch wenn die Ursache nicht direkt mit deinem Lebensstil zusammenhängt, kann ein gesunder Lebensstil helfen, die Entzündungswerte im Körper zu senken. Das bedeutet: Ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst (am besten in allen Farben des Regenbogens!), regelmäßige Bewegung (kein Marathon, aber ein Spaziergang tut Wunder!), ausreichend Schlaf und Stress vermeiden. Stress ist wie Dünger für Entzündungen! Und wer will schon Entzündungen züchten?
5. Natürliche Helferlein. Es gibt einige natürliche Entzündungshemmer, die du in deine Ernährung einbauen kannst. Dazu gehören Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Olivenöl und Omega-3-Fettsäuren (z.B. in Fisch oder Leinsamen). Kurkuma ist wie der Superheld unter den Gewürzen! Allerdings solltest du das immer mit deinem Arzt absprechen, bevor du größere Mengen davon konsumierst, besonders wenn du Medikamente einnimmst.

6. Regelmäßige Kontrollen. Auch wenn die Blutsenkung wieder im Normalbereich ist, solltest du regelmäßig zum Arzt gehen, um die Werte kontrollieren zu lassen. Das ist wie beim Auto: Auch wenn es gerade gut läuft, sollte man regelmäßig zum Service, um größere Schäden zu vermeiden. Und denk dran: Du bist der Chef deines Körpers! Also hör auf ihn und sorge gut für ihn!
Merke: Eine erhöhte Blutsenkung ist oft ein Zeichen, dass dein Körper gerade etwas mehr Arbeit hat. Es ist wichtig, die Ursache zu finden und zu behandeln, aber Panik ist fehl am Platz. Mit der richtigen Behandlung und einem gesunden Lebensstil kannst du deinen "Postboten" wieder zur Ruhe bringen und dafür sorgen, dass in deinem Körper alles im Lot ist. Und wenn du zwischendurch mal lachen kannst, ist das auch schon die halbe Miete! Denn Lachen ist bekanntlich die beste Medizin – auch bei erhöhter Blutsenkung.
