Bewerbung Als Krankenschwester Nach Der Ausbildung

Okay, frisch gebackene Krankenschwestern und -pfleger! Die Ausbildung ist geschafft! Endlich fertig mit Lernen, Schwitzen und nächtelangen Kaffeemarathons. Aber jetzt kommt's: Die Bewerbung!
Ja, ich weiß, das ist wie der unbeliebte Nachtisch nach einem super leckeren Menü. Keiner will ihn wirklich, aber er muss halt sein. Und mal ehrlich: Wer hat Lust, sich nach all der Anstrengung schon wieder hinzusetzen und einen perfekten Lebenslauf zu basteln?
Ich habe da so meine… sagen wir mal… unkonventionellen Ansichten zum Thema Bewerbung als Krankenschwester nach der Ausbildung. Und vielleicht bin ich damit allein, aber ich sag's trotzdem. Here we go!
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Der Lebenslauf: Bloß nicht übertreiben!
Klar, der Lebenslauf muss sein. Aber muss er wirklich perfekt sein? Ehrlich gesagt, ich glaube nicht. Wir alle wissen doch, dass da gerne mal ein bisschen geschönt wird. Wer hat nicht schon mal behauptet, fließend Spanisch zu sprechen, obwohl man nur "Hola" und "Gracias" drauf hat? (Ich oute mich jetzt mal... 😉)
Meine Meinung: Bleibt realistisch! Konzentriert euch auf die wichtigsten Erfahrungen aus der Ausbildung. Was habt ihr gelernt? Wo wart ihr besonders gut? Und vor allem: Was hat euch Spaß gemacht? Das merkt man nämlich.

Und ganz wichtig: Lasst die Rechtschreibprüfung laufen! Mehr als einmal. Glaubt mir, ein dummer Tippfehler kann mehr Schaden anrichten, als ihr denkt.
Das Anschreiben: Die Kunst der Ehrlichkeit
Das Anschreiben… seufz. Für viele der absolute Horror. Aber hey, es ist eure Chance zu zeigen, wer ihr seid! Und damit meine ich nicht die glatt polierte Version, die jedes HR-Team schon tausendmal gelesen hat.
Ich finde, das Anschreiben sollte ehrlich und authentisch sein. Erzählt von eurer Motivation, Krankenschwester oder -pfleger zu werden. Warum dieser Job? Was treibt euch an? Und vor allem: Was macht euch zu einem guten Teammitglied?

Unpopuläre Meinung Nummer eins: Man muss nicht jeden Trend mitmachen. Diese neumodischen Bewerbungsvideos? Finde ich oft eher peinlich als hilfreich. Aber hey, vielleicht bin ich auch einfach nur altmodisch.
Lasst die Floskeln weg! "Ich bin teamfähig, belastbar und motiviert…" Bla bla bla. Das steht in jeder Bewerbung. Zeigt stattdessen, wie ihr teamfähig seid. Erzählt von einer Situation, in der ihr besonders belastbar wart. Und erklärt, warum ihr motiviert seid.
Das Vorstellungsgespräch: Nerven behalten!
Okay, die Bewerbung war erfolgreich, ihr seid zum Vorstellungsgespräch eingeladen! Glückwunsch! Jetzt heißt es: Nerven behalten.
![Krankenpfleger*in - Beruf, Gehalt, Bewerbung [+Vorlagen]](https://bewerbung.net/rails/active_storage/blobs/proxy/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBaFVDIiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJibG9iX2lkIn19--4f82be89eca649ee13423f11e9b51cac806bdeea/bewerbung.net-bewerbung-krankenpflegerIn-berufserfahren.png)
Klar, ihr seid aufgeregt. Das ist normal. Aber versucht, euch nicht zu sehr zu stressen. Bereitet euch gut vor. Informiert euch über das Krankenhaus oder die Einrichtung, in der ihr euch bewerbt. Denkt über mögliche Fragen nach und überlegt euch Antworten.
Aber das Wichtigste: Seid ihr selbst! Verstellt euch nicht. Seid ehrlich und offen. Und scheut euch nicht, Fragen zu stellen. Zeigt Interesse!
Unpopuläre Meinung: Perfektion ist überbewertet
Ich weiß, das klingt komisch. Aber ich glaube wirklich, dass Perfektion in Bewerbungen überbewertet ist. Klar, ihr solltet euch Mühe geben. Aber versucht nicht, jemand zu sein, der ihr nicht seid. Das merkt man nämlich.

Seid authentisch. Seid ehrlich. Und zeigt, dass ihr Bock habt, diesen Job zu machen. Das ist viel wichtiger als ein perfekter Lebenslauf oder ein fehlerfreies Anschreiben.
Und hey, wenn's beim ersten Mal nicht klappt, nicht verzweifeln! Es gibt viele Krankenhäuser und Einrichtungen, die händeringend nach gutem Personal suchen. Irgendwo da draußen wartet euer Traumjob auf euch!
Also, Kopf hoch, ihr Lieben! Ihr schafft das! Und vergesst nicht: Auch Krankenschwestern und -pfleger sind nur Menschen. Und Menschen machen Fehler. Also seid gnädig mit euch selbst. 😉
