Berechnung Break Even Point Beispiel

Okay, Freunde der Sonne und der schnellen Mark! Habt ihr euch jemals gefragt, wann euer geniales Geschäftsmodell endlich mehr Geld einbringt, als es verschlingt? Wann ihr aufhört, Miese zu machen und endlich im grünen Bereich landet? Dann seid ihr hier genau richtig! Denn wir sprechen heute über den heiligen Gral der Unternehmensführung: Den Break-Even-Point!
Was zum Kuckuck ist der Break-Even-Point?
Stellt euch vor, ihr verkauft selbstgemachte Limonade an der Straßenecke. Ihr habt Kosten: Zitronen (die sind teuer!), Zucker (auch nicht umsonst!), Wasser (naja, fast umsonst), und vielleicht sogar eine schicke Zapfanlage (das ist schon eine Investition!). Der Break-Even-Point ist der Moment, an dem ihr genug Limonade verkauft habt, um all diese Kosten wieder reinzuholen. Ab dieser magischen Menge macht ihr Gewinn! Juhu!
Also, ganz einfach gesagt: Der Break-Even-Point ist der Punkt, an dem eure Einnahmen genauso hoch sind wie eure Ausgaben. Kein Gewinn, kein Verlust – die Nullnummer. Aber von da an geht's bergauf!
Must Read
Das Limonaden-Beispiel – ganz konkret!
Nehmen wir an, ihr habt folgende Kosten:
- Zitronen: 10 Euro
- Zucker: 5 Euro
- Becher: 2 Euro
- Miete für den Limonadenstand (von eurer Oma, die ist sehr geschäftstüchtig!): 3 Euro
Eure gesamten fixen Kosten (Kosten, die immer gleich bleiben, egal wie viel Limonade ihr verkauft – wie Omas Miete) sind also 3 Euro. Eure variablen Kosten (Kosten pro Glas Limonade – Zitronen, Zucker, Becher) betragen 17 Euro insgesamt. Wenn ihr 10 Gläser verkauft, sind eure variablen Kosten 17 Euro insgesamt. Wenn ihr nur 5 verkauft, dann nur die Hälfte.
Ihr verkauft ein Glas Limonade für 2 Euro. Die große Frage: Wie viele Gläser müsst ihr verkaufen, um eure Kosten zu decken?

Die Break-Even-Formel (keine Angst, ist nicht schwer!)
Die Formel sieht komplizierter aus, als sie ist. Versprochen!
Break-Even-Point (Menge) = Fixkosten / (Verkaufspreis pro Einheit – Variable Kosten pro Einheit)
In unserem Fall:

Fixkosten: 3 Euro (Omas Miete)
Verkaufspreis pro Glas: 2 Euro
Variable Kosten pro Glas: 1.7 Euro (17 Euro gesamt / 10 Gläser)
Also:

Break-Even-Point = 3 Euro / (2 Euro – 1.7 Euro) = 3 Euro / 0.3 Euro = 10 Gläser!
Tada! Ihr müsst 10 Gläser Limonade verkaufen, um eure Kosten zu decken. Ab dem 11. Glas macht ihr Gewinn!
Warum ist das so wichtig?
Der Break-Even-Point hilft euch:

- Eure Preise festzulegen: Wenn ihr merkt, dass ihr bei eurem aktuellen Preis nie den Break-Even erreicht, müsst ihr ihn vielleicht erhöhen (oder eure Kosten senken!).
- Eure Rentabilität einzuschätzen: Ist euer Geschäftsmodell überhaupt tragfähig? Oder werdet ihr ewig rote Zahlen schreiben?
- Investoren zu überzeugen: Die wollen natürlich wissen, wann sie ihr Geld wiedersehen (und am besten noch mehr!).
Stellt euch vor, ihr wollt ein neues Gadget erfinden, das Hundehaare automatisch entfernt. Ihr habt riesige Entwicklungskosten, Marketingkosten... ohne den Break-Even-Point wisst ihr nicht, ob eure geniale Idee überhaupt realistisch ist! Ihr könntet Jahre und Unmengen an Geld investieren, nur um festzustellen, dass ihr das Ding nie gewinnbringend verkaufen könnt.
Also, ran an die Zahlen! Findet euren Break-Even-Point heraus und startet durch! Und denkt dran: Auch wenn die Zahlen manchmal trocken sind, der Erfolg schmeckt umso süßer!
"Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!"
In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Rechnen, Verkaufen und Gewinne machen!
