Assassins Creed Odyssey Vermächtnis Der Ersten Klinge Archon Oder ärztin

Okay, Leute, setzt euch. Holt euch 'nen Kaffee, vielleicht 'nen Ouzo, denn wir müssen über Assassin's Creed Odyssey reden. Und zwar über den DLC, der so ein bisschen in der Luft hing: Vermächtnis der Ersten Klinge. Wir sprechen heute über Archonen, Ärztinnen und generell über die Frage: War das Ding jetzt eigentlich gut oder einfach nur...naja, da?
Die Erste Klinge: Klingt cool, ist...meh?
Die Grundidee ist ja erstmal super. Wir treffen auf Darius, den ersten Assassinen! Oder zumindest den, der auf einer der ältesten Klingen rumgehackt hat, die wir so kennen. Episch, richtig? Naja, theoretisch. Praktisch stolpern wir über Darius und seinen Nachkommen, während eine mysteriöse Organisation, die "Ordnung der Ältesten" (die Vorfahren der Templer, sozusagen), versucht, unsere Existenz zu beenden.
Das Problem? Die Story fühlt sich an, als hätte sie jemand in der Mittagspause runtergeschrieben. Die Bösewichte sind...böswillig, ja, aber nicht sonderlich clever oder charismatisch. Sie sind mehr so der Typ "Ich bin böse, weil...böse!" Es fehlt das gewisse Etwas, das uns in den Hauptcharakteren von Odyssey so gefesselt hat.
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Archon vs. Ärztin: Die Qual der Wahl (oder eher: die Qual der fehlenden Wahl)
Ihr erinnert euch, dass wir in Odyssey ständig zwischen Alexios und Kassandra wählen konnten? Hier...nicht so wirklich. Wir treffen auf den Archon, der uns auf die Nerven geht, und auf die Ärztin, die uns...naja, medizinische Ratschläge gibt. Aber die Entscheidungen, die wir treffen, fühlen sich oft erzwungen und wenig bedeutsam an.
Mal ehrlich: Hat irgendjemand wirklich geglaubt, dass die Entscheidungen in Vermächtnis der Ersten Klinge einen dramatischen Einfluss auf das Hauptspiel haben würden? Ich nicht. Es war eher so: "Okay, ich muss das jetzt machen, damit ich die Story durchhabe."

Die Karte: Mehr vom Gleichen (aber das muss ja nicht schlecht sein)
Immerhin bekommen wir neue Gebiete! Und die sind, wie man es von Odyssey kennt, wunderschön. Steinküsten, dichte Wälder, kleine Dörfer... alles da. Aber es fühlt sich halt auch... bekannt an. Es gibt keine wirklich neuen Gameplay-Mechaniken oder überraschenden Umgebungen.
Stell dir vor: Du kaufst dir 'ne Pizza. Die ist lecker, keine Frage. Aber es ist halt wieder die gleiche Pizza. Du hattest gehofft auf irgendwas Spezielles, vielleicht mit Ananas (ich weiß, kontrovers!), aber stattdessen kriegst du Standard-Salami. Nicht schlecht, aber auch nicht aufregend.

Die Romanze: Von wegen Liebe in der Antike!
Apropos kontrovers: Lasst uns über die Romanze in Vermächtnis der Ersten Klinge reden. Oh boy. Viele Spieler waren... not amused, als sie feststellten, dass ihre Charaktere (unabhängig von ihrer vorherigen sexuellen Orientierung) gezwungen wurden, eine Beziehung einzugehen und sogar ein Kind zu zeugen.
Warum das so vielen sauer aufgestoßen ist? Nun, Odyssey hatte sich immer dadurch ausgezeichnet, dass man seine Beziehungen frei gestalten konnte. Diese erzwungene Romanze fühlte sich wie ein Schlag ins Gesicht an, wie ein "Ätsch, ihr habt keine Wahl!". Es war, als hätte Ubisoft gesagt: "Hier, friss das, ob es dir schmeckt oder nicht!"

Fazit: War es das Geld wert?
Vermächtnis der Ersten Klinge ist kein schlechter DLC. Es ist nur...uninspiriert. Die Story ist okay, die neuen Gebiete sind schön, aber es fehlt einfach das gewisse Etwas, das Odyssey so großartig gemacht hat. Es fühlt sich an wie eine Pflichtübung, die man einfach abhaken musste.
Meine Empfehlung? Wenn du ein absoluter Assassin's Creed-Fan bist, dann hol ihn dir. Aber erwarte keine Wunder. Wenn du unsicher bist, warte auf einen Sale. Es gibt bessere DLCs da draußen, die dein Geld und deine Zeit besser investieren.
Und jetzt mal ehrlich: Wer hat wirklich das Kind in Vermächtnis der Ersten Klinge adoptiert und es dann im Hauptspiel jemals wieder erwähnt? Eben. Ich dachte es mir. Bis zum nächsten Mal, Leute!
