Asperger Syndrom Symptome Bei Erwachsenen

Okay, Leute, lasst uns über Asperger Syndrom Symptome bei Erwachsenen reden. Aber ganz ehrlich? Manchmal frage ich mich, ob nicht ein bisschen davon in uns allen steckt. Unpopuläre Meinung: Vielleicht ist das Leben einfach nur… komisch.
Das Spezialgebiet: Mein persönliches Wikipedia
Kennt ihr das? Jemand erwähnt etwas Banales über – keine Ahnung – alte Toaster, und PENG! Plötzlich könnt ihr eine einstündige Präsentation über die Evolution des Toastens halten, inklusive Grafiken und Anekdoten. Das ist doch im Grunde genommen super! Nur dass die anderen vielleicht schon beim Thema Mittagessen sind. Ich nenne es "hochspezialisiertes Wissen". Andere nennen es… naja, ihr wisst schon.
Ein bisschen wie ein menschlicher Google. Aber ohne die Suchanfrage. Manchmal ist es schon fast magisch, wie viel unnützes Wissen man sich aneignet. Ist das Asperger? Oder einfach nur… Langeweile kombiniert mit Internet?
Must Read
Soziale Fettnäpfchen: Ein Minenfeld aus Konversationen
Oh, die Kunst der Smalltalk-Navigation. Für manche ein Kinderspiel, für mich eher ein olympischer Sport. "Wie geht es dir?" Eine einfache Frage, oder? Falsch! Soll ich jetzt wirklich alles aufzählen? Die Bauchschmerzen, die Sorgen um die Steuererklärung, die Tatsache, dass ich seit drei Tagen die gleiche Jogginghose trage?
Lieber sage ich etwas völlig Unpassendes. Vielleicht über die Quantenphysik des Staubsaugens. Oder über meine Obsession mit dem perfekten Spiegelei. Danach herrscht dann Stille. Angenehme Stille? Eher so "Oh Gott, was habe ich gesagt?"-Stille. Vielleicht ist es besser, einfach zu nicken und "Interessant" zu murmeln. Oder noch besser: Einen Hund streicheln. Hunde urteilen nicht. (Zumindest nicht laut.)

Routinen: Der heilige Gral der Struktur
Jeder hat so seine Routinen, oder? Aber bei manchen sind sie... nun ja, sagen wir mal... eingeübter. Jeden Morgen um 6:17 Uhr aufstehen. Den Kaffee exakt 3 Minuten ziehen lassen. Die Zahnbürste genau 27 Mal rauf und runter bewegen. Wehe, wenn etwas dazwischenkommt! Das ist wie ein Kurzschluss im Gehirn.
Ich weiß, ich weiß, Flexibilität ist wichtig. Aber manchmal ist die Vorstellung, die Dinge anders zu machen, einfach nur… anstrengend. Es ist so, als ob man versucht, ein Puzzle mit falschen Teilen zusammenzusetzen. Einfach nur… nein. Danke.
Reizüberflutung: Die Welt ist laut, sehr laut!
Lichter, Geräusche, Gerüche, Menschenmengen. Manchmal ist es einfach zu viel. Kennt ihr das Gefühl, wenn man in ein Einkaufszentrum geht und sich fühlt, als ob das Gehirn explodiert? Jedes Geräusch verstärkt, jedes Licht blendend hell. Man möchte sich am liebsten in eine dunkle Ecke kauern und warten, bis es vorbei ist.

Deswegen liebe ich meine Kopfhörer. Sie sind wie ein persönlicher Schutzschild gegen die Reizüberflutung. Die Musik ist dann nicht nur Musik, sondern ein Lebensretter. Die Welt wird leiser, erträglicher. Und ich kann wieder atmen.
Direktheit: Ehrlichkeit ist… unsozial?
Warum sollte man um den heißen Brei herumreden? Wenn etwas doof ist, dann ist es doof. Wenn jemand einen dummen Hut trägt, dann… naja, ihr wisst schon. Direktheit ist doch eigentlich eine Tugend, oder? Falsch! Offenbar nicht in dieser Welt.

Manchmal wünschte ich, ich hätte einen Filter im Mund. Einen, der all die unpassenden Kommentare rausfiltert, bevor sie ausgesprochen werden. Aber dann wäre ich ja nicht ich selbst. Oder vielleicht doch? Die Frage ist: Was ist schlimmer? Ehrlich sein und anecken oder lügen und sich selbst verleugnen?
Fazit: Etwas speziell… oder einfach nur Menschlich?
Also, wo wollen wir damit hin? Sind das alles Asperger Syndrom Symptome bei Erwachsenen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vielleicht sind wir alle einfach nur ein bisschen… speziell. Und das ist okay. Oder vielleicht auch nicht. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich muss jetzt erstmal einen Tee trinken und überlegen, ob ich heute meine Jogginghose wechsle.
Und vergesst nicht: Ein bisschen komisch zu sein, ist viel besser, als langweilig zu sein!
