Arbeitszeugnis Verhalten Gegenüber Vorgesetzten Note 3

Okay, Leute, stellt euch vor: Ihr sitzt mit euren Freunden im Café, Latte Macchiato in der Hand, und einer von euch erzählt, wie sein Arbeitszeugnis aussieht. Und dann kommt der Satz: "Verhalten gegenüber Vorgesetzten: Note 3." Autsch! Das ist so, als würde der Barista dir sagen: "Dein Kaffee? Joa, ist trinkbar." Nicht gerade eine Lobeshymne, oder?
Aber keine Panik! Eine "3" im Arbeitszeugnis ist nicht das Ende der Welt. Es ist, naja, solide. Vergleichbar mit einem Döner, der nicht der Beste ist, den du je hattest, aber er stillt den Hunger. Es könnte schlimmer sein – du könntest einen Döner mit Ananas bekommen!
Was bedeutet "Verhalten gegenüber Vorgesetzten: Note 3" eigentlich?
Im Klartext heißt das: Du warst weder der Liebling des Chefs, noch der absolute Albtraum. Du hast wahrscheinlich deine Aufgaben erledigt, ohne allzu sehr aufzufallen. Du warst quasi der Ninja-Mitarbeiter, der im Schatten agiert. Oder, um es mal anders auszudrücken: Du hast es vermieden, deinen Chef zu einer Nervenzusammenbruch zu treiben. Respekt dafür!
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Denkt dran: Arbeitszeugnisse sind wie Oscar-Reden. Jeder übertreibt ein bisschen. Aber wenn da steht: "Er/Sie hat sich stets bemüht", dann renn! Das ist das Synonym für: "Dieser Mensch hat absolut nichts gebacken bekommen."
Eine "3" beim Verhalten gegenüber Vorgesetzten bedeutet, dass du dich wahrscheinlich im Rahmen der erwarteten Norm bewegt hast. Du hast wahrscheinlich nicht ständig widersprochen, aber auch nicht wie ein Ja-Sager geklungen. Du warst der goldene Mittelweg – der Mitarbeiter, der einfach seinen Job gemacht hat.

Die feine Kunst der Zeugnis-Sprache
Arbeitszeugnisse sind ein Minenfeld der Diplomatie. Man muss zwischen den Zeilen lesen. Ein "er/sie war stets pünktlich" könnte zum Beispiel bedeuten: "Das war das einzig Positive, was uns eingefallen ist." Oder: "Er/Sie hat uns wenigstens nicht mit Zuspätkommen genervt."
Und was bedeutet "zeigt Engagement"? Wahrscheinlich, dass du dich freiwillig für die Firmenweihnachtsfeier gemeldet hast, um die kaputte Lichterkette zu reparieren. Aber hey, wenigstens hast du dich eingebracht!
Eine "3" beim Verhalten gegenüber Vorgesetzten könnte auch bedeuten, dass du einfach nicht der Typ für Schleimereien bist. Und das ist doch eigentlich ehrenwert, oder? Lieber ehrlich und authentisch, als sich ständig beim Chef anzubiedern. Stell dir vor, du müsstest jeden Morgen dem Chef die Schuhe putzen! Brrr!

Was tun mit der "3"?
Also, was macht man jetzt mit dieser "3"? Erstmal: Tief durchatmen. Dann: Nicht gleich den Chef anrufen und ihm die Meinung geigen. Das würde die Situation nur verschlimmern (und deinen Ruf als "Ninja-Mitarbeiter" ruinieren).
Überlege dir, warum du vielleicht eine "3" bekommen hast. Warst du vielleicht zu kritisch? Hast du dich zu wenig eingebracht? Oder hat der Chef einfach einen schlechten Tag gehabt? (Ja, auch Chefs sind nur Menschen – manchmal zumindest).

Wenn du das Gefühl hast, dass die Bewertung unfair ist, kannst du das Gespräch mit deinem ehemaligen Arbeitgeber suchen. Aber sei freundlich und professionell. Drohungen und Geschrei bringen dich nicht weiter. Versuche, deine Sicht der Dinge darzulegen und vielleicht eine Anpassung des Zeugnisses zu erreichen.
Und das Wichtigste: Lass dich von einer "3" nicht entmutigen. Sie ist kein Urteil über deine gesamte Karriere. Sie ist nur eine Momentaufnahme deiner Beziehung zu deinem ehemaligen Chef. Es gibt genug andere Chefs da draußen, die dich und deine Arbeit zu schätzen wissen werden. Vielleicht sogar mit einer "1" im Verhalten gegenüber Vorgesetzten. Wer weiß!
Also, Kopf hoch, Latte Macchiato austrinken und ab ins nächste Abenteuer! Und denk dran: Selbst die beste Kaffeebohne hat mal einen schlechten Tag. Aber das heißt nicht, dass du keine leckeren Kaffeegetränke mehr zubereiten kannst!
