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Anschreiben Sehr Geehrte Damen Und Herren


Anschreiben Sehr Geehrte Damen Und Herren

Kennst du das? Du starrst auf einen leeren Bildschirm und musst eine Bewerbung schreiben. Das Anschreiben ist oft die größte Hürde, besonders die Anrede. "Sehr geehrte Damen und Herren" – klingt das nicht verstaubt und unpersönlich? Aber keine Sorge, wir erklären dir, warum diese Anrede manchmal notwendig ist, wie du sie vermeidest und was du stattdessen schreiben kannst, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Wozu überhaupt ein Anschreiben?

Bevor wir uns in die Details der Anrede stürzen, klären wir, warum ein Anschreiben überhaupt wichtig ist. Stell dir vor, deine Bewerbung ist wie ein Verkaufsgespräch. Dein Lebenslauf ist die Auflistung deiner Produkte (deiner Fähigkeiten und Erfahrungen), aber das Anschreiben ist der persönliche Pitch. Es ist deine Chance, zu erklären, warum du genau die richtige Person für den Job bist und warum du dich für das Unternehmen interessierst.

Ein gutes Anschreiben zeigt:

  • Motivation: Warum willst du diesen Job?
  • Eignung: Welche deiner Fähigkeiten passen zur Stelle?
  • Persönlichkeit: Wer bist du als Person und was bringst du ins Team ein?

Ohne ein überzeugendes Anschreiben besteht die Gefahr, dass dein Lebenslauf im Stapel untergeht. Also, nimm dir die Zeit und gestalte dein Anschreiben sorgfältig. Es lohnt sich!

"Sehr geehrte Damen und Herren": Wann ist es okay?

Jetzt zum Knackpunkt: Wann ist die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" angebracht? Kurz gesagt: Wenn du den Namen des Ansprechpartners nicht kennst. Das ist oft der Fall, wenn du dich initiativ bewirbst oder die Stellenausschreibung keine konkrete Person nennt.

Aber Achtung! Auch wenn es die Standardlösung ist, wirkt diese Anrede oft unpersönlich und distanziert. Personaler sehen sie täglich, und sie sticht nicht gerade positiv hervor. Betrachte sie als letzte Option.

Premium Vector | Sehr geehrte damen und herren colorful graphic tshirt
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Ein Beispiel: Du bewirbst dich initiativ bei einem großen Unternehmen und hast trotz Recherche keinen Ansprechpartner gefunden. In diesem Fall ist "Sehr geehrte Damen und Herren" akzeptabel. Aber versuche trotzdem, den Namen herauszufinden! (Dazu später mehr.)

Warum ist diese Anrede problematisch?

Die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" hat einige Nachteile:

  • Unpersönlichkeit: Sie zeigt, dass du dir keine Mühe gegeben hast, den Ansprechpartner zu finden.
  • Distanz: Sie erzeugt eine formelle Distanz, die in modernen Unternehmen oft unerwünscht ist.
  • Verwechslungsgefahr: Sie kann leicht mit Standardbewerbungen verwechselt werden, die massenhaft verschickt werden.

Personaler wollen sehen, dass du dich wirklich für das Unternehmen und die Stelle interessierst. Eine unpersönliche Anrede sendet das falsche Signal.

Die bessere Alternative: Den Ansprechpartner finden!

Der Königsweg ist es, den Namen des Ansprechpartners herauszufinden. Das zeigt Initiative und echtes Interesse. Aber wie stellst du das an?

Thread: Sehr geehrte Damen und Herren - Twitterperlen
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  1. Stellenausschreibung: Überprüfe die Stellenausschreibung genau. Oft ist dort ein Ansprechpartner genannt.
  2. Website des Unternehmens: Suche auf der Website des Unternehmens nach den Kontaktdaten der Personalabteilung oder des zuständigen Bereichs.
  3. LinkedIn oder Xing: Nutze Business-Netzwerke wie LinkedIn oder Xing, um den Ansprechpartner zu identifizieren.
  4. Anrufen: Scheue dich nicht, beim Unternehmen anzurufen und nach dem Namen des zuständigen Ansprechpartners zu fragen. Sei freundlich und erkläre kurz dein Anliegen.

Wichtig: Notiere dir den Namen und die korrekte Schreibweise. Ein falsch geschriebener Name ist schlimmer als "Sehr geehrte Damen und Herren"!

Ein Beispiel: Du findest auf der Website des Unternehmens den Namen "Frau Dr. Eva Müller, Leiterin Personalabteilung". Deine Anrede lautet dann: "Sehr geehrte Frau Dr. Müller,".

Was tun, wenn es mehrere Ansprechpartner gibt?

Manchmal gibt es mehrere Ansprechpartner. In diesem Fall kannst du:

Sehr geehrte Damen und Herren
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  • Den wichtigsten Ansprechpartner wählen: Wenn einer der Ansprechpartner eine höhere Position hat oder direkter mit der Stelle zu tun hat, wähle diesen.
  • Beide Ansprechpartner nennen: Wenn beide gleichwertig sind, kannst du sie beide in der Anrede nennen: "Sehr geehrte Frau Müller, sehr geehrter Herr Schmidt,". Achte aber darauf, dass die Anrede nicht zu lang wird.

Kreative Alternativen: Wenn du den Namen nicht findest

Was aber, wenn du trotz aller Bemühungen den Namen des Ansprechpartners nicht herausfinden kannst? Dann gibt es einige kreative Alternativen zu "Sehr geehrte Damen und Herren":

  • "Sehr geehrte/r Personalverantwortliche/r,": Diese Anrede ist etwas persönlicher als die Standardfloskel.
  • "Sehr geehrte Damen und Herren der [Abteilung/Bereich],": Wenn du weißt, in welcher Abteilung deine Bewerbung landen wird, kannst du diese in der Anrede nennen. Zum Beispiel: "Sehr geehrte Damen und Herren der Marketingabteilung,".
  • "Guten Tag,": Diese Anrede ist informeller und kann in manchen Branchen (z.B. in Start-ups) passend sein. Sie sollte aber gut überlegt sein und zum Stil des Unternehmens passen.

Wichtig: Vermeide Anreden wie "An die Personalabteilung" oder "Sehr geehrte Recruiter,". Diese sind unpersönlich und wirken abwertend.

Ein Beispiel für eine kreative Alternative:

Du bewirbst dich initiativ bei einem Softwareunternehmen im Bereich Webentwicklung. Du weißt, dass deine Bewerbung wahrscheinlich in der Webentwicklungsabteilung landet. Du könntest schreiben: "Sehr geehrte Damen und Herren der Webentwicklungsabteilung,".

Der Rest des Anschreibens: So überzeugst du!

Die Anrede ist wichtig, aber sie ist nur der Anfang. Der Rest deines Anschreibens muss genauso überzeugend sein. Hier sind einige Tipps:

Sehr geehrte Damen und Herren
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  • Einleitung: Beginne mit einem starken Aufhänger. Vermeide Floskeln wie "Hiermit bewerbe ich mich...". Zeige stattdessen, warum du dich für das Unternehmen und die Stelle interessierst.
  • Hauptteil: Beschreibe deine relevanten Fähigkeiten und Erfahrungen. Gehe dabei konkret auf die Anforderungen der Stelle ein und zeige, wie du diese erfüllen kannst.
  • Motivation: Erkläre, warum du in diesem Unternehmen arbeiten möchtest. Zeige, dass du dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast und seine Werte teilst.
  • Schluss: Bedanke dich für die Zeit des Lesers und betone noch einmal dein Interesse an der Stelle. Formuliere einen klaren Call-to-Action, z.B. indem du dich auf ein Vorstellungsgespräch freust.

Wichtig: Achte auf eine klare und strukturierte Sprache. Vermeide lange und komplizierte Sätze. Lass dein Anschreiben von einer anderen Person Korrektur lesen, um Fehler zu vermeiden.

Ein Beispiel für einen starken Aufhänger:

"Die Leidenschaft für innovative Softwarelösungen und die agile Arbeitsweise bei [Name des Unternehmens] haben mich sofort begeistert. Als erfahrener Webentwickler mit Schwerpunkt auf Frontend-Entwicklung bin ich überzeugt, dass ich einen wertvollen Beitrag zu Ihrem Team leisten kann."

Do's and Don'ts im Überblick

Hier noch einmal die wichtigsten Do's and Don'ts zum Thema Anrede im Anschreiben:

Do's:

  • Ansprechpartner recherchieren: Versuche immer, den Namen des Ansprechpartners herauszufinden.
  • Korrekte Schreibweise: Achte auf die korrekte Schreibweise des Namens und des Titels.
  • Persönliche Anrede: Verwende eine persönliche Anrede, wenn möglich.
  • Kreative Alternativen: Nutze kreative Alternativen, wenn du den Namen nicht findest.
  • Professionelle Sprache: Achte auf eine professionelle und fehlerfreie Sprache im gesamten Anschreiben.

Don'ts:

  • Standardfloskeln: Vermeide Standardfloskeln wie "Hiermit bewerbe ich mich...".
  • Falsche Namen: Verwende keine falschen oder unvollständigen Namen.
  • Unpersönliche Anreden: Vermeide unpersönliche Anreden wie "An die Personalabteilung".
  • Respektlose Sprache: Verwende keine respektlose oder unangemessene Sprache.
  • Fehler: Achte auf Rechtschreib- und Grammatikfehler.

Fazit: Die Mühe lohnt sich!

Die Wahl der richtigen Anrede im Anschreiben mag auf den ersten Blick unwichtig erscheinen, aber sie kann den entscheidenden Unterschied machen. Indem du dir die Zeit nimmst, den Ansprechpartner zu recherchieren oder eine kreative Alternative zu finden, zeigst du Initiative, Interesse und Respekt. Diese positiven Eindrücke können dir helfen, aus der Masse der Bewerber herauszustechen und deinem Traumjob einen Schritt näher zu kommen. Also, nimm dir die Tipps zu Herzen und gestalte dein Anschreiben so überzeugend wie möglich. Viel Erfolg!

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