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Anführungszeichen Vor Oder Nach Dem Punkt


Anführungszeichen Vor Oder Nach Dem Punkt

Kennt ihr das? Ihr schreibt was, und dann kommt diese eine Frage: Setze ich die verdammten Anführungszeichen vor oder nach dem Punkt? Es ist wie ein Minenfeld der deutschen Grammatik. Ein falscher Schritt, und BAMM! Stilpolizei-Alarm.

Ich weiß, es gibt Regeln. Irgendwelche obskuren Paragraphen, die in dicken Grammatikbüchern verstauben. Aber lasst uns ehrlich sein: interessiert das wirklich jemanden? Ich meine, außer vielleicht Deutschlehrern im Ruhestand und pingeligen Lektoren?

Die grosse Debatte

Es gibt Lager. Ja, wirklich! Lager, die sich in erbitterten Online-Schlachten bekriegen. Die einen schwören auf: "So ist es richtig!". Die anderen kontern mit: "Hauptsache, man versteht, was ich meine!". Ich sitze meistens dazwischen, popcornmampfend, und denke mir: "Leute, habt ihr keine anderen Sorgen?".

Ich gebe zu, ich habe eine klare Präferenz. Eine, die wahrscheinlich viele als ketzerisch betrachten werden. Aber hier ist sie, meine unpopuläre Meinung: Anführungszeichen nach dem Punkt sind einfach... eleganter.

Ja, ich weiß, ich weiß. Die Regel sagt, wenn der ganze Satz ein Zitat ist, kommen die Anführungszeichen VOR den Punkt. Aber mal ehrlich, sieht das nicht total gequetscht aus? Wie eine Sardine in einer Blechdose?

„Ich liebe Pizza.", sagte sie.

Anführungszeichen - Windows FAQ
Anführungszeichen - Windows FAQ

Okay, ist grammatikalisch korrekt. Aber schaut euch mal DAS an:

„Ich liebe Pizza". sagte sie.

Viel besser, oder? Luftiger. Moderner. Irgendwie rebellischer.

„Richtig aufgeführt …“ – Anführungszeichen in der Typografie
„Richtig aufgeführt …“ – Anführungszeichen in der Typografie

Warum ich so denke

Vielleicht liegt es daran, dass ich ein visueller Mensch bin. Vielleicht mag ich einfach keine unnötigen Zeichen in der Nähe von Satzzeichen. Vielleicht bin ich auch einfach nur faul und will mir nicht merken, wann welche Regel gilt.

Aber ich glaube, es geht um mehr als das. Es geht um Stil. Um den Mut, Konventionen zu brechen. Um die Freiheit, die eigene Stimme zu finden – auch in der Art und Weise, wie man Anführungszeichen setzt.

Ich stelle mir vor, Goethe hätte sich auch nicht von irgendwelchen Regeln einschränken lassen. Er hätte gesagt: "Scheiß auf die Grammatik! Hauptsache, es klingt gut!". (Okay, vielleicht nicht genau SO, aber ihr versteht, was ich meine.)

„Richtig aufgeführt …“ – Anführungszeichen in der Typografie
„Richtig aufgeführt …“ – Anführungszeichen in der Typografie

Und was ist mit Shakespeare? Hätte der sich um die korrekte Platzierung von Anführungszeichen gekümmert, während er Hamlet schrieb? Ich glaube kaum.

Das Fazit

Natürlich, wenn ihr eine wissenschaftliche Arbeit schreibt oder einen wichtigen Bericht für die Arbeit, haltet euch an die Regeln. Sonst gibt es Ärger mit den Chefs und Professoren. Aber im normalen Leben? In E-Mails, SMS, Facebook-Posts? Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Probiert es aus. Setzt die Anführungszeichen nach dem Punkt. Seht, wie es sich anfühlt. Vielleicht gefällt es euch ja auch. Vielleicht werdet ihr zu Rebellen der deutschen Grammatik. Oder vielleicht auch nicht. Aber zumindest habt ihr mal darüber nachgedacht.

Anführungszeichen ~ Richtig einsetzen und anwenden
Anführungszeichen ~ Richtig einsetzen und anwenden

Und wenn euch jemand deswegen anmacht, sagt einfach: "Goethe hätte das auch so gemacht!". Oder noch besser: "Ich habe es so gelernt!". Denn wer kann schon gegen "Ich habe es so gelernt!" argumentieren? Das ist die ultimative Ausrede für alles, oder?

Also, was denkt ihr? Bin ich komplett verrückt? Oder habe ich vielleicht doch ein bisschen Recht? Lasst es mich wissen! (Aber bitte, seid nett. Ich bin ein sensibler Mensch.)

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch einen Artikel über die korrekte Verwendung von Kommas schreiben. Das wird bestimmt ein Spaß...

Anführungszeichen in der Praxis: Wir zeigen, wie man es richtig macht Anführungszeichen in der Praxis: Wir zeigen, wie man es richtig macht

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