Anbei Sende Ich Ihnen Die Gewünschten Unterlagen Muster

Stell dir vor, du hast endlich den Mut gefasst, deine Oma nach ihrem legendären Apfelstrudelrezept zu fragen. Nach Wochen des Bettelns und Liebäugelns kommt sie endlich mit einem zerfledderten Zettel an. Und dann, mit einem Augenzwinkern, sagt sie: "Anbei sende ich Ihnen die gewünschten Unterlagen Muster!"
Klingt kompliziert, oder? Aber keine Panik! Eigentlich ist das nur Omas Art, zu sagen: "Hier, mein Schatz, hier ist das verdammte Rezept!" Denn mal ehrlich, wer spricht denn heutzutage noch so formell? Außer vielleicht dein Anwalt, wenn er dir die Rechnung schickt. Autsch.
Die "Anbei..."-Galaxie
Die Welt der "Anbei..."-Formulierungen ist riesig und manchmal ein bisschen unübersichtlich. Da gibt es Varianten wie "In der Anlage finden Sie...", "Beiliegend erhalten Sie..." und sogar die fast schon poetische "Zu Ihrer gefälligen Kenntnisnahme überreiche ich...". (Okay, das letzte habe ich mir ausgedacht, aber du verstehst den Punkt.)
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Es ist, als ob wir uns alle in einer gigantischen, bürokratischen Star Wars-Saga befinden, in der "Anbei" der allmächtige Imperator ist. Und wir, die armen Rebellen, versuchen nur, ein bisschen Klarheit in den Dschungel der Anhänge zu bringen.
Omas Apfelstrudel-Revolution
Aber warum machen wir es uns eigentlich so schwer? Warum nicht einfach sagen: "Hier sind die Sachen, die du wolltest!"? Denk an Omas Apfelstrudelrezept. Stell dir vor, sie hätte geschrieben: "Hiermit übersende ich Ihnen, unter Berücksichtigung der einschlägigen Normen und unter Wahrung der Datensicherheit, die spezifizierten Backanweisungen zur Herstellung eines traditionellen Apfelstrudels nach Familienrezeptur." Wer würde da noch backen wollen?!

Nein, wir brauchen mehr Omas in der Welt! Mehr Ehrlichkeit, mehr Herzlichkeit und vor allem mehr "Hier, iss was!" statt "Anbei finden Sie die Verpflegungsmöglichkeiten...".
Denn letztendlich geht es doch darum, dass wir einander verstehen. Und das gelingt am besten, wenn wir die Dinge auf den Punkt bringen. So wie, wenn du deinem besten Freund eine SMS schreibst: "Check mal die Bilder, die ich dir geschickt hab!" Zack, bumm, fertig! Keine komplizierten Formulierungen, keine unnötigen Schnörkel.

"Das Leben ist zu kurz für komplizierte E-Mails." - Konfuzius (wahrscheinlich)
Die Rettung ist nah! (Vielleicht...)
Also, was können wir tun, um die Welt von der "Anbei..."-Tyrannei zu befreien? Hier ein paar Tipps, um deine E-Mails ein bisschen freundlicher und verständlicher zu gestalten:
- Sei ehrlich: Sag einfach, was du beigefügt hast. "Hier sind die Fotos vom Urlaub!" ist viel netter als "Anbei die besagten Urlaubsimpressionen."
- Sei locker: Du bist kein Roboter! Ein bisschen Humor schadet nie.
- Sei du selbst: Sprich so, wie du auch mit deinen Freunden sprechen würdest. (Okay, vielleicht nicht ganz so locker, aber du verstehst, was ich meine.)
Und denk daran: Auch wenn du mal eine "Anbei..."-E-Mail bekommst, nimm es mit Humor. Vielleicht hat der Absender einfach nur einen schlechten Tag oder versucht, besonders professionell zu wirken. Oder er ist einfach nur ein Roboter. Wer weiß?

Also, lass uns gemeinsam die Welt ein bisschen freundlicher machen. Eine E-Mail nach der anderen. Und vielleicht, ganz vielleicht, verschwindet die "Anbei..."-Formulierung ja irgendwann in den Tiefen des Internets. Bis dahin, viel Spaß beim E-Mail schreiben! Und vergiss nicht: Oma wusste es schon immer besser. Apfelstrudel statt Bürokratie!
PS: Ach ja, und Anbei (ups!) findest du noch ein paar lustige GIFs, die das Thema perfekt zusammenfassen. Viel Spaß!
