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Alternative Zu Sehr Geehrte Damen Und Herren


Alternative Zu Sehr Geehrte Damen Und Herren

Okay, stellt euch vor: Ich sitze da, fertig mit meinem Anschreiben. Super motiviert, weil das ist die Jobchance, auf die ich gewartet habe. Dann kommt der Moment: Die Anrede. „Sehr geehrte Damen und Herren…“ Es fühlt sich an, als würde ich eine Zeitkapsel aus dem 19. Jahrhundert öffnen. Ernsthaft, wer redet denn heute noch so?

Und genau da fängt das Problem an. Diese Anrede ist so steif, so distanziert, so… nun ja, unpersönlich. Passt einfach nicht mehr in unsere heutige, oft lockerere Kommunikationswelt. Fühlt ihr das auch? (Klar tut ihr das!)

Warum "Sehr geehrte Damen und Herren" manchmal einfach nicht passt

Klar, es gibt Situationen, in denen diese klassische Anrede absolut angebracht ist. Wenn ihr euch an eine Behörde wendet, oder an ein großes, unpersönliches Unternehmen, bei dem ihr keinen direkten Ansprechpartner habt. Dann ist sie sozusagen der sichere Hafen, die Standardlösung, mit der ihr nichts falsch macht. Aber… (ihr ahnt es schon, oder?)

…aber in vielen anderen Fällen wirkt sie einfach altbacken. Und schlimmer noch: Sie zeigt, dass ihr euch keine Mühe gegeben habt, den Namen des Ansprechpartners herauszufinden. In Zeiten von LinkedIn, Unternehmenswebsites und Google ist das nämlich in den meisten Fällen ein Kinderspiel! Also, echt jetzt.

Sehr geehrte Damen und Herren - Free cards
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Die Alternativen: Ein bisschen mehr Persönlichkeit, bitte!

Gut, genug gemeckert. Was können wir also tun, um die staubige Anrede zu vermeiden und trotzdem professionell zu bleiben? Hier ein paar Ideen:

  • Wenn ihr den Namen kennt: Das ist der Jackpot! „Sehr geehrte/r Frau/Herr [Nachname]“ ist immer eine gute Wahl. Direkt, respektvoll und zeigt, dass ihr recherchiert habt. (Pro-Tipp: Achtet auf den Titel! Dr. oder Prof. gehören natürlich dazu.)
  • Wenn ihr den Vornamen kennt (z.B. nach einem Telefonat): Hier kommt es auf das Unternehmen und die Unternehmenskultur an. In manchen Fällen ist ein lockeres „Guten Tag, [Vorname] [Nachname]“ absolut okay. Im Zweifelsfall lieber etwas formeller bleiben.
  • Wenn ihr keinen Namen findet, aber die Abteilung kennt: „Sehr geehrtes Team vom [Abteilung]“ kann eine gute Option sein. Es ist persönlicher als die Standardanrede und zeigt, dass ihr euch Gedanken gemacht habt.
  • Die kreative Variante (Vorsicht!): Manchmal kann man auch etwas kreativer sein. Zum Beispiel: „Sehr geehrte/r [Berufsbezeichnung]“, wenn ihr wisst, wer euren Brief bearbeiten wird. Oder, wenn es thematisch passt, eine individuelle Einleitung, die Bezug auf das Unternehmen oder die Stelle nimmt. ABER: Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt! Nicht jedes Unternehmen mag es, wenn man zu locker ist.

Merkt euch: Die beste Anrede ist immer die, die am besten zur Situation, zum Unternehmen und zu eurem persönlichen Stil passt. Es gibt keine Einheitslösung.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste und Mitglieder
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Do's and Don'ts: Kurz und knackig

Okay, damit ihr nicht völlig im Dunkeln tappt, hier noch ein paar schnelle Regeln:

  • Do: Recherche betreiben! Findet den Namen des Ansprechpartners heraus.
  • Do: Die Unternehmenskultur berücksichtigen. Lieber etwas formeller als zu locker.
  • Do: Achtet auf Rechtschreibung und Grammatik! Ein Tippfehler in der Anrede ist ein absolutes No-Go.
  • Don't: "Damen und Herren" verwenden, wenn ihr einen Namen findet.
  • Don't: Zu kreativ werden, wenn es nicht angebracht ist.
  • Don't: Die Anrede vergessen! Das ist ein absolutes Tabu.

Also, liebe Leute, traut euch, ein bisschen mutiger zu sein! Lasst die verstaubte Standardanrede hinter euch und zeigt, dass ihr euch wirklich mit dem Unternehmen und der Stelle auseinandergesetzt habt. Es lohnt sich! Und wer weiß, vielleicht bekommt ihr ja sogar eine persönlichere Antwort zurück. 😉

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