Adjektive Mit Bar Am Ende

Okay, lasst uns ehrlich sein. Es gibt Adjektive, die sind einfach...besser. Und einige davon haben was gemeinsam: Sie enden auf "bar". Ja, ich weiß, das ist vielleicht eine unpopuläre Meinung. Aber ich stehe dazu.
Warum "bar" rockt!
Denkt mal drüber nach. "Tragbar"? Superpraktisch! Alles, was tragbar ist, ist sofort cooler. Handys? Tragbar. Laptops? Tragbar. Sofort besser als irgendwelche alten, klobigen Desktop-Computer.
Und was ist mit "bezahlbar"? Ein Traum! Wir alle wollen doch, dass unsere Miete, unser Essen und unsere Hobbys bezahlbar sind. Das Wort allein klingt schon nach Entspannung und einem vollen Geldbeutel. Was will man mehr?
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Dann haben wir "wunderbar"! Wer will nicht ein wunderbares Leben? Ein wunderbares Essen? Ein wunderbares Gespräch mit Oma Erna? Das Wort versprüht einfach gute Laune.
Okay, okay, ich gebe zu, nicht alle "bar"-Adjektive sind der absolute Knaller. "Unscheinbar" klingt jetzt nicht gerade nach Party. Aber selbst hier steckt Potenzial! Unscheinbare Helden sind doch die besten! Batman zum Beispiel! Er ist quasi der König der Unscheinbarkeit.

Die "bar"-Konkurrenz
Klar, es gibt auch andere Adjektive, die gut sind. Aber sind sie wirklich SO gut? "Schön"? Ja, okay, ist nett. "Groß"? Kann beeindruckend sein. Aber fehlt da nicht das gewisse Etwas?
Ich finde, "bar"-Adjektive haben eine Art von...Funktionalität. Sie beschreiben nicht nur eine Eigenschaft, sondern auch eine Möglichkeit. "Machbar"? Das klingt nach "Klar, kriegen wir hin!". Und das ist doch genau das, was wir hören wollen, oder?

Manchmal ist es auch einfach nur der Klang. "Spürbar"? Klingt fast schon poetisch. Kann man fühlen! "Offenbar"? Mysteriös und aufschlussreich zugleich!
Ich behaupte mal ganz frech: Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn es mehr Dinge gäbe, die "haltbar" sind. Keine kaputten Smartphones mehr! Keine welken Salatköpfe! Einfach nur Haltbarkeit pur!
Die Ausnahme bestätigt die Regel... oder auch nicht.
Es gibt natürlich auch "bar"-Adjektive, die ein bisschen...komisch sind. "Fahrbar" zum Beispiel. Ein fahrbarer Untersatz? Ja, logisch, ein Auto muss fahrbar sein. Aber das Wort klingt irgendwie nach einem alten Dreirad, das man mühsam den Berg hochschieben muss.

Oder "essbar". Klar, Essen sollte essbar sein. Aber ist das nicht irgendwie eine Selbstverständlichkeit? Ich meine, wer will schon unessbare Spaghetti?
Trotzdem! Die positiven Beispiele überwiegen einfach. "Denkbar"? Das Wort eröffnet Welten! Alles ist denkbar! Von fliegenden Einhörnern bis hin zu einem Weltfrieden.

Mein Fazit
Vielleicht ist es einfach nur meine persönliche Vorliebe. Vielleicht mag ich es, wie "bar"-Adjektive klingen. Vielleicht finde ich es beruhigend, dass so viele von ihnen positive Assoziationen hervorrufen.
Egal, was der Grund ist: Ich bleibe dabei. Adjektive mit "bar" am Ende sind einfach ein bisschen besser. Und wenn ihr anderer Meinung seid? Dann ist das auch in Ordnung. Aber vielleicht solltet ihr eure Meinung nochmal überdenken...es wäre doch denkbar, dass ich recht habe, oder?
Also, lasst uns die "bar"-Adjektive feiern! Auf die Tragbarkeit! Auf die Bezahlbarkeit! Und vor allem: Auf die wunderbare Welt der Sprache!
