Aberratio Ictus Error In Persona

Hey du! Stell dir vor, du bist im Theater, eine Komödie läuft, und plötzlich verwechselt der Schauspieler die Person, die er eigentlich ohrfeigen sollte. Erwischt stattdessen den armen Kerl in der ersten Reihe. Autsch! Klingt lustig, oder? Im echten Leben ist das aber gar nicht so witzig, besonders wenn's um's Recht geht. Willkommen in der Welt von Aberratio Ictus und Error in Persona!
Aberratio Ictus: Der verfehlte Schlag
Aberratio Ictus, klingt fancy, ich weiß! Im Grunde bedeutet es nichts anderes als "Fehlgehen des Schlages". Stell dir vor, du willst eine Vase zerstören (warum auch immer!), aber du triffst stattdessen versehentlich den Lampenschirm. Mist! Im juristischen Kontext bedeutet das, dass du zwar jemanden angreifen wolltest, aber stattdessen eine andere Person verletzt hast. Du wolltest Person A treffen, aber Person B hat's abbekommen. Blöd gelaufen, oder?
Wichtig ist: Du hattest die Absicht, jemanden zu verletzen! Die Frage ist nur, wen. Das Gesetz interessiert sich dann dafür, ob du das Ganze auch gewollt hättest, wenn du gewusst hättest, dass Person B das Ziel sein würde. Juristen lieben solche Gedankenspiele, glaub mir!
Must Read
Ein kleines Beispiel? Du willst auf jemanden schießen, verfehlst ihn aber und triffst stattdessen eine unbeteiligte Passantin. Autsch! Das ist Aberratio Ictus im Lehrbuch. Du wolltest jemanden verletzen, hast aber den Falschen getroffen.
Error in Persona: Die Verwechslung
Und jetzt kommt Error in Persona! Das bedeutet "Irrtum über die Person". Hier verwechselst du einfach die Person. Du denkst, du schlägst deinen Erzfeind, aber in Wirklichkeit ist es sein Zwillingsbruder mit dem gleichen Bart und der gleichen Vorliebe für karierte Hemden. Verwechslungsgefahr hoch zehn!

Der Unterschied zu Aberratio Ictus? Bei Error in Persona zielst du ganz bewusst auf die Person, die du vor dir siehst. Du denkst, es ist der Richtige, aber das ist er eben nicht. Deine Wahrnehmung spielt dir einen Streich.
Denk an Romeo und Julia! Wäre Romeo nicht von Julias Tod ausgegangen (falsche Info!), hätte er sich nicht vergiftet. Das ist zwar ein krasses Beispiel, aber es zeigt das Prinzip: Eine falsche Annahme über eine Person führt zu einer Handlung.

Also, kurz gesagt: Aberratio Ictus ist ein Fehltritt (du triffst daneben), Error in Persona ist eine Verwechslung (du hältst jemanden für jemand anderen).
Und was nun?
Okay, genug Jura-Geplänkel! Was passiert denn nun, wenn sowas passiert? Nun, das hängt ganz vom Einzelfall ab. War es Vorsatz? Fahrlässigkeit? War es ein totaler Unfall? Die Gerichte wägen alles ab und versuchen, eine gerechte Entscheidung zu treffen.

Aber keine Sorge: Das Gesetz ist nicht immer so kompliziert, wie es scheint. Es versucht einfach, die Wahrheit herauszufinden und dafür zu sorgen, dass niemand ungeschoren davonkommt, der etwas Böses getan hat. Und natürlich auch, dass niemand unschuldig bestraft wird!
Und hey, wir sind alle nur Menschen. Fehler passieren. Wichtig ist, dass wir daraus lernen und versuchen, in Zukunft besser aufzupassen. Also, beim nächsten Theaterbesuch: Augen auf und hoffen, dass der Schauspieler seinen Text kann und die richtige Person ohrfeigt (oder besser: eben nicht ohrfeigt!).
Denk immer daran: Es ist okay, Fehler zu machen. Wichtig ist, daraus zu lernen und sich nicht entmutigen zu lassen. Und vielleicht mal wieder eine Komödie anschauen, um das Ganze mit Humor zu nehmen! Denn Lachen ist bekanntlich die beste Medizin – auch gegen juristische Kopfschmerzen!
