Ab Wann Muss Wunde Genäht Werden

Mal ehrlich, wer hat sich noch NIE geschnitten, gekratzt oder sonstwie verletzt? Ich wette, die Hand geht bei den meisten hoch. Und dann kommt die große Frage: Pflaster drauf und gut ist, oder ab ins Krankenhaus zum Nähen?
Die Pflaster-Fraktion vs. Die Näh-Polizei
Es gibt zwei Arten von Menschen. Die, die bei jedem noch so kleinen Kratzer sofort Desinfektionsmittel und Pflaster in Industriemengen verbrauchen. Und die, die sagen: "Ach, das verheilt schon von selbst. Ist doch nur ein Kratzer!" Ich gestehe: Ich gehöre zur zweiten Gruppe. (Unpopuläre Meinung, ich weiß.)
Klar, wenn man halb tot irgendwo liegt und blutet wie ein Schwein, dann ist die Sache klar. Ab ins Krankenhaus! Aber bei diesen Mini-Blessuren, bei denen man sich fragt, ob die überhaupt erwähnenswert sind? Da bin ich raus. Pflaster drauf, und fertig ist die Laube.
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Ich meine, wann muss man wirklich nähen? Wenn man den Knochen sieht? Vermutlich. Wenn die Wunde gähnt wie ein Nilpferd? Wahrscheinlich. Aber diese kleinen, fiesen Dinger, die nur ein bisschen zicken? Die dürfen meiner Meinung nach ruhig von alleine heilen. Mit viel Luft und vielleicht ein bisschen Spucke. (Okay, vielleicht doch lieber Desinfektionsmittel. Aber nur ein bisschen!)
Die Sache mit der Narbe
Ich gebe zu, manchmal habe ich es bereut. Da prangt dann eine kleine, aber feine Narbe als Erinnerung an meine Tapferkeit (oder Dummheit, je nachdem, wen man fragt). Aber hey, jede Narbe erzählt eine Geschichte! Und meine Geschichten sind halt etwas... abenteuerlicher.

Meine Oma, Gott hab sie selig, hätte gesagt: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz!" Und ich bin zwar kein Indianer, aber ich versuche, mir ein Beispiel zu nehmen. (Auch wenn ich innerlich weine, wenn ich mir an einem Papier schneide. Diese Dinger sind wirklich gemein!)
Das Problem ist ja auch, dass man nie genau weiß, wann man wirklich zum Arzt muss. Die einen sagen, wenn die Wunde tiefer als ein Millimeter ist. Die anderen sagen, wenn sie nach einer Stunde immer noch blutet. Und wieder andere sagen, wenn man das Ende der Welt in der Wunde sehen kann. Okay, der letzte Punkt ist vielleicht etwas übertrieben.
Die große Verunsicherung
Ich glaube, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es kommt halt drauf an. Auf die Größe der Wunde. Auf die Tiefe der Wunde. Auf die Stelle der Wunde. Und vor allem: Auf das eigene Schmerzempfinden. Ich kenne Leute, die rennen schon zum Arzt, wenn sie einen Mückenstich haben. Und ich kenne Leute, die würden sich eher ein Bein amputieren, als einen Arzt aufzusuchen. (Bitte, macht das nicht!)

Vielleicht sollte man sich einfach fragen: Kann ich damit leben? Kann ich damit arbeiten? Kann ich damit schlafen? Wenn die Antwort dreimal "Ja" lautet, dann ist alles gut. Wenn die Antwort dreimal "Nein" lautet, dann sollte man vielleicht doch mal einen Arzt konsultieren.
Und ganz ehrlich? Wenn man sich unsicher ist, dann ist es immer besser, einmal zu viel zum Arzt zu gehen als einmal zu wenig. Denn am Ende des Tages ist die Gesundheit das Wichtigste. Auch wenn ich persönlich lieber mit einer kleinen Narbe herumlaufe, als stundenlang im Wartezimmer zu sitzen. (Sorry, Ärzte! Ich liebe euch trotzdem! Meistens.)

Merke: Im Zweifel lieber den Arzt fragen. Aber vielleicht vorher mal kurz googeln. (Achtung: Kann zu Hypochondrie führen!)
Ich bin einfach der Meinung, dass unser Körper wahnsinnig viel selbst heilen kann. Er ist quasi ein kleines Wunderwerk. Und manchmal muss man ihm einfach nur die Chance dazu geben. Mit einem Pflaster, ein bisschen Desinfektionsmittel und ganz viel positiver Energie. Und wenn das nicht hilft? Dann ab zum Arzt. Aber bitte nicht wegen jedem Kratzer! Sonst explodiert das Gesundheitssystem ja noch.
Also, liebe Freunde, passt auf euch auf. Und wenn ihr euch doch mal verletzt: Erstmal tief durchatmen. Dann Pflaster drauf. Und wenn es wirklich schlimm ist: Ab zum Arzt. Aber bitte nicht wegen jedem Mini-Kratzer. Sonst denken die Ärzte noch, wir sind alle verrückt. (Okay, vielleicht sind wir das auch ein bisschen. Aber das ist eine andere Geschichte.)
