Ab Wann Ist Man Ein Bastard

Wann, ja wann ist man eigentlich ein Bastard? Eine Frage, die uns alle umtreibt, oder? Also, vielleicht nicht alle. Aber mich definitiv. Und vielleicht jetzt auch dich!
Klar, die biologische Definition kennen wir. Aber darum geht's hier nicht. Wir reden vom emotionalen, vom gesellschaftlichen Bastardtum. Vom inneren Gefühl, dass man irgendwie...anders tickt.
Die ungeschriebenen Gesetze des Bastardseins
Fangen wir mal harmlos an. Bist du derjenige, der im Büro immer die komischste Tasse hat? Mit einem einhornkotzenden Regenbogen drauf? Oder derjenige, der lauthals "Bohemian Rhapsody" in der U-Bahn mitsingt? (Ich bekenne mich schuldig, Euer Ehren). Dann hallo, Schwester im Geiste, willkommen im Club der Bastarde!
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Es geht aber tiefer. Viel tiefer.
Bist du der Einzige, der auf der Familienfeier lautstark verkündet, dass er Tante Ernas Kartoffelsalat "interessant" findet? (Das ist die diplomatische Umschreibung für "unfassbar scheußlich", falls das noch nicht klar war). Und dann noch Tante Erna selbst zwinkert? Bastard-Alarm!

Oder wie wäre es mit der Person, die im Meeting die "dumme" Frage stellt, die aber eigentlich alle denken, sich aber keiner traut auszusprechen? Bingo! Bastard im besten Sinne!
Die Kunst, aus der Reihe zu tanzen
Ich behaupte ja, ein bisschen Bastard steckt in uns allen. Manche verstecken es besser, manche tragen es wie eine leuchtende Narbe auf der Stirn. Ich gehöre eher zur zweiten Kategorie.
Für mich ist ein Bastard jemand, der den Mut hat, sich nicht anzupassen. Der die Konventionen hinterfragt. Der lieber unbequem ehrlich ist, als bequem zu lügen.

Achtung, jetzt kommt eine steile These: Vielleicht sind die echten Bastarde ja diejenigen, die nicht anecken. Die immer Ja und Amen sagen. Die sich so perfekt in die graue Masse einfügen, dass man sie gar nicht mehr wahrnimmt. Sind das nicht die wahren Rebellen, die gegen ihre eigene Individualität rebellieren?
Okay, okay, vielleicht übertreibe ich. Aber hey, das ist mein Artikel, ich darf das!

Der Bastard-Test (Achtung, Ergebnisse könnten verstören)
Bist du bereit, dich selbst zu testen? Hier kommen ein paar Fragen. Sei ehrlich! (Naja, so ehrlich, wie du dich eben traust):
- Hast du schon mal ein Meme über deine eigenen Eltern gemacht?
- Findest du Katzenvideos auch nur mittelmäßig lustig?
- Kannst du dich an den letzten Tatort erinnern, den du wirklich gut fandest? (Wenn ja, bist du entweder ein Nerd oder ein Genie. Oder beides).
- Hast du schon mal heimlich einen Song von Britney Spears gefeiert? (Ist okay, wir sind unter uns).
- Würdest du lieber einen Abend mit Elon Musk verbringen, als mit deiner Schwiegermutter? (Keine Wertung!).
Wenn du mehr als zwei Fragen mit "Ja" beantwortet hast, dann herzlichen Glückwunsch! Du bist offiziell ein Bastard. Oder zumindest auf dem besten Weg dorthin.
Fazit: Lebe deinen Bastard!
Also, ab wann ist man ein Bastard? Vielleicht gibt es keine klare Definition. Vielleicht ist es einfach ein Gefühl. Ein Kribbeln im Bauch, wenn man mal wieder etwas macht, was die anderen nicht verstehen.

Aber eins ist sicher: Die Welt braucht mehr Bastarde! Mehr Querdenker, mehr Freigeister, mehr Leute, die den Mut haben, anders zu sein. Also, steh zu deinem Bastardtum! Trag es mit Stolz! Und lass dich von niemandem verbiegen!
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch einen Aufkleber mit der Aufschrift "Ich bin ein Bastard" bestellen. Fürs Auto.
