Ab Wann Hab Ich Fieber

Na, wer kennt das nicht? Du fühlst dich schlapp, die Nase läuft wie ein Wasserfall und der Kopf brummt wie ein schlecht gelaunter Bär. Die Frage aller Fragen steigt auf: Hab ich Fieber? Oder bilde ich mir das nur ein, weil ich einfach keine Lust auf Arbeit/Schule/sonstige Verpflichtungen habe?
Fieber ist so eine Sache. Es ist wie der ungeliebte Besuch, der sich einfach ankündigt und dann ewig bleibt. Aber wann genau ist es eigentlich Fieber? Und wann sagst du: "Okay, ab hier wird's ernst, ich brauche Tee und Netflix"?
Die magische Zahl: 37,5 Grad
Generell gilt: Alles über 37,5 Grad Celsius, gemessen unter der Achsel, im Mund oder im Ohr, deutet auf erhöhte Temperatur hin. Steigt die Temperatur auf 38 Grad, sprechen wir von leichtem Fieber. Und ab 39 Grad... ohje, dann ist der Ofen aber richtig angeheizt! Dann ist es Zeit für ernsthafte Maßnahmen. Vergleich das mal mit Toastbrot: 37 Grad ist wie leicht angetoastet, 38 Grad ist schon etwas brauner und 39 Grad... naja, dann qualmt's schon.
Must Read
Aber Achtung! Diese Zahlen sind nur Richtwerte. Jeder Mensch ist anders. Der eine rennt mit 38 Grad noch Marathon, der andere liegt schon bei 37,6 Grad flach wie eine Flunder.
Die Sache mit dem Messen
Das Fiebermessen an sich kann schon eine Wissenschaft sein. Unter der Achsel ist easy, aber oft nicht so genau. Im Mund... da muss man erstmal das Thermometer sauber kriegen, bevor man es freiwillig in den Mund steckt. Und im Ohr? Da hat man schnell das Gefühl, man stochert im Gehirn rum. Egal wie, Hauptsache ist, du misst richtig und regelmäßig. Am besten immer zur gleichen Zeit, denn die Körpertemperatur schwankt im Laufe des Tages.

Kennst du das auch? Du misst Fieber, und das Thermometer zeigt 37,4 Grad an. Du fühlst dich aber elendiglich. Dann denkst du: "Mist, ich hätte einfach früher messen sollen, als ich mich noch schlechter gefühlt habe!"
Mehr als nur die Zahl: Symptome beachten!
Die Temperatur ist wichtig, aber nicht alles. Manchmal fühlt man sich hundeelend, obwohl das Thermometer "nur" 37,7 Grad anzeigt. Dann sind die begleitenden Symptome entscheidend. Fühlst du dich schlapp, hast du Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Schüttelfrost oder Halsschmerzen? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du dir irgendwas eingefangen hast, auch wenn das Fieber nicht gleich explodiert.

Stell dir vor, du bist wie ein Auto. Das Thermometer ist der Tacho. Zeigt er nur 50 km/h an, aber der Motor ruckelt, qualmt und macht komische Geräusche, dann stimmt trotzdem was nicht, oder?
Wann zum Arzt?
Bei leichtem Fieber und Erkältungssymptomen heißt es: Abwarten, Tee trinken und sich schonen. Aber wenn das Fieber länger als drei Tage anhält, sehr hoch ist (über 39 Grad) oder andere besorgniserregende Symptome auftreten (z.B. Atemnot, starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Hautausschlag), dann solltest du unbedingt zum Arzt gehen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Denn Fieber kann auch ein Zeichen für eine ernstere Erkrankung sein.

Denk daran: Du bist kein Superheld. Hör auf deinen Körper und gönn ihm die Ruhe, die er braucht. Und wenn du dir unsicher bist, lieber einmal mehr zum Arzt als zu wenig.
Also, ab wann hast du Fieber? Ab dem Zeitpunkt, wo du dich so fühlst, als ob du dringend eine Auszeit auf der Couch mit einer extra dicken Decke und deiner Lieblingsserie brauchst! Und natürlich ab 37,5 Grad... aber das hatten wir ja schon.
