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A 1130 21 Der Wachdienst In Der Bundeswehr


A 1130 21 Der Wachdienst In Der Bundeswehr

Also, hört mal zu, ich muss euch was erzählen! Kennt ihr den Wachdienst bei der Bundeswehr? Ja, genau, die Typen, die mit ernster Miene vor irgendwelchen Toren stehen. Klingt erstmal nicht so spannend, oder? Falsch gedacht!

Ich meine, klar, im Grunde ist der Wachdienst dafür da, Einrichtungen der Bundeswehr zu sichern. Wichtig, keine Frage. Aber was da alles so passiert, ist Stoff für eine eigene Comedyserie. Ich sag's euch!

Der ganz normale Wahnsinn

Stellt euch vor, ihr seid ein junger Rekrut, frisch aus der Kaserne, voller Idealismus. Eure erste Schicht: Wachdienst. Super aufregend! Ihr bekommt eure coole Uniform (die in Wirklichkeit kratzt wie Sau), eine Waffe (die ihr hoffentlich nicht benutzen müsst) und werdet an euren Posten beordert. Und dann... wartet ihr. Stundenlang. Auf... nichts.

Die Wahrheit ist, der Großteil des Wachdienstes besteht aus Warten. Und Langeweile. So viel Langeweile, dass man anfängt, mit den Ameisen vor den Füßen Freundschaft zu schließen. Oder sich fragt, ob die Farbe des Zauns wirklich so spannend ist, wie sie auf den ersten Blick scheint. Ernsthaft!

Aber keine Sorge, es gibt auch die Momente, in denen es richtig zur Sache geht. Zum Beispiel, wenn Oma Hildegard, die seit 50 Jahren in der Nachbarschaft wohnt, mal wieder versucht, durchs Tor zu marschieren, weil sie "ihren Enkel besuchen will, der doch jetzt auch Soldat ist". Und das dreimal die Woche. Die Wachleute kennen Oma Hildegard wahrscheinlich besser als ihre eigene Familie. Und dann beginnt das Taktieren. "Guten Tag, Oma Hildegard! Heute ist aber leider kein Besuchstag, bitte kommen Sie morgen wieder!" Diplomatische Meisterleistung, oder?

Wache und Wachdienst Bundeswehr Freiwilliger Wehrdienst Grundausbildung
Wache und Wachdienst Bundeswehr Freiwilliger Wehrdienst Grundausbildung

Ausrüstung und Eigenheiten

Die Ausrüstung ist natürlich auch so eine Sache. Die Gewehre sind, Gott sei Dank, meistens nicht geladen. Wäre ja auch blöd, wenn man aus Langeweile auf die vorbeifliegenden Vögel schießen würde. Aber das Funkgerät! Oh, dieses Funkgerät! Es ist entweder tot, oder es meldet sich irgendein Offizier mit einer Aufgabe, die genauso dringend wie sinnlos ist. "Melden Sie, ob die Ampel vor dem Tor grün oder rot ist!" Priorität Eins, versteht sich.

Und dann die Verpflegung! Feldrationen sind ja bekanntlich kulinarische Highlights. Aber mal ehrlich, wer freut sich wirklich über Ravioli aus der Dose? Zum Glück gibt es immer den netten Kioskbesitzer um die Ecke, der einem mit einer fettigen Bockwurst und einer Cola den Tag rettet. Held der Wachdiensttruppe, sozusagen.

🎗️RAG Aktiv - "Wachdienst der Bundeswehr"
🎗️RAG Aktiv - "Wachdienst der Bundeswehr"

Besondere Vorkommnisse (Anekdoten aus dem Nähkästchen)

Ich habe mal gehört, dass ein Wachsoldat aus Versehen seinen eigenen Kommandanten nicht erkannt hat, weil der im Zivil unterwegs war. "Ausweis bitte!" Der Kommandant war not amused. Ende vom Lied: Der Soldat hat zwar seinen Job richtig gemacht (Regeln sind Regeln!), aber durfte danach die Toiletten der ganzen Kaserne putzen. So viel zum Thema "Beförderung".

Oder die Geschichte von dem Rekruten, der während seiner Schicht eingeschlafen ist und von einem streunenden Hund geweckt wurde, der ihm freudig ins Gesicht geleckt hat. Der Hund wurde daraufhin zum inoffiziellen Maskottchen des Wachdienstes ernannt und bekam den Spitznamen "Alarmhund". Find ich super!

wachdienst
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Ein anderer Soldat erzählte mir, dass er einmal einen Mann in voller Ritterrüstung vor dem Tor stehen hatte. Der Mann wollte unbedingt zum "Tag der offenen Tür" in der Kaserne. Der Soldat war erstmal sprachlos. Nachdem er sich gefangen hatte, hat er dem Ritter erklärt, dass der "Tag der offenen Tür" schon vor zwei Wochen war. Der Ritter zog enttäuscht von dannen. Manchmal passieren eben die seltsamsten Dinge.

Fazit

Also, merkt euch: Der Wachdienst bei der Bundeswehr ist mehr als nur ein langweiliger Job. Es ist ein Mikrokosmos voller skurriler Situationen, unerwarteter Begegnungen und der täglichen Herausforderung, die Langeweile zu besiegen. Es ist ein Job, der einem alles abverlangt – vor allem Geduld und ein gutes Nervenkostüm. Und vielleicht auch ein bisschen Humor.

Und wer weiß, vielleicht trifft man ja auch mal Oma Hildegard oder einen Ritter in voller Rüstung. Man muss nur bereit sein, die Augen offen zu halten und die kleinen, lustigen Momente im Alltag zu erkennen. Denn die gibt es immer, auch beim Wachdienst.

Wachdienst der Kreispolizeibehörde Gütersloh mit BW Kordel Bundeswehr Spießschnur – Offizier vom Wachdienst Bundeswehr Wissen

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