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5 Sterbephasen Nach Kübler-ross Zusammenfassung


5 Sterbephasen Nach Kübler-ross Zusammenfassung

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat noch nie eine Krise durchgemacht? Ob es nun die Erkenntnis ist, dass die Lieblingsjeans plötzlich kneift, der Chef einen mal wieder mit Arbeit zuschüttet oder der Kaffeeautomat streikt – wir alle kennen diese Momente, in denen die Welt kurzzeitig Kopf steht. Und genau da kommt Frau Kübler-Ross ins Spiel!

Elisabeth Kübler-Ross, eine Schweizer Psychiaterin, hat sich intensiv mit dem Sterbeprozess auseinandergesetzt. Und obwohl ihr Modell der 5 Sterbephasen ursprünglich für Menschen im Angesicht des Todes entwickelt wurde, lässt es sich überraschend gut auf so ziemlich jede größere Veränderung in unserem Leben anwenden. Denk mal drüber nach!

Phase 1: Nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf (Verleugnung)

Kennst du das? Der Arzt sagt: "Sie müssen Ihre Ernährung umstellen!" Und du denkst: "Nö. Bestimmt ein Irrtum. Das muss mein Doppelgänger sein, der sich hier hat untersuchen lassen." Das ist die Verleugnung in Aktion! Wie wenn man die Augen zukneift, in der Hoffnung, dass der Berg Wäsche, der sich im Schlafzimmer türmt, von alleine verschwindet. Man will einfach nicht wahrhaben, was Sache ist.

Manchmal ist Verleugnung sogar ganz nützlich! Sie gibt uns Zeit, uns langsam an eine unangenehme Wahrheit zu gewöhnen. Stell dir vor, du erfährst, dass deine Lieblingsserie abgesetzt wird. Erstmal: "Fake News!" Dann: "Das ist doch nicht deren Ernst?!" So bekommt man wenigstens etwas Zeit zum Trauern, bevor man sich auf die Suche nach einer neuen Lieblingsserie macht.

Phase 2: Wut, Zorn und der Wunsch nach einem Schuldigen

Sobald die Verleugnung nachlässt, kommt die Wut. Und die kann sich auf alles und jeden richten! Der Chef ist blöd, die Kollegin hat es doch schon immer gewusst, der Kaffeeautomat ist sowieso eine Fehlkonstruktion. Man sucht einen Schuldigen, jemanden, dem man die ganze Misere in die Schuhe schieben kann.

5 Sterbephasen nach Kübler Ross by Ivana Dodig on Prezi
5 Sterbephasen nach Kübler Ross by Ivana Dodig on Prezi

Es ist, als würde man mit einem viel zu kleinen Schirm im Regen stehen. Man ist nass, kalt und sauer. Und am liebsten würde man irgendjemanden anbrüllen. Aber hey, das ist okay! Wut ist ein Ventil. Hauptsache, man richtet den Zorn nicht gegen sich selbst.

Phase 3: Verhandeln – Wenn’s doch anders geht?

Jetzt wird's interessant: die Verhandlung. "Okay, liebe Jeans, wenn ich jetzt zwei Wochen lang nur Salat esse, passt du dann wieder?" Oder: "Lieber Chef, wenn ich das Projekt übernehme, bekomme ich dann einen Tag frei?" Man versucht, die Situation irgendwie zu beeinflussen, einen Deal auszuhandeln.

Das ist die Phase, in der man sich fragt: "Gibt es vielleicht doch noch einen Ausweg?" Man klammert sich an Strohhalme und versucht, das Unvermeidliche hinauszuzögern. Wie wenn man versucht, einen kaputten Toaster mit Klebeband zu reparieren. Man weiß, es ist sinnlos, aber man probiert es trotzdem.

Sterbephasen nach Kübler-Ross by Lara Tschopp on Prezi
Sterbephasen nach Kübler-Ross by Lara Tschopp on Prezi

Phase 4: Depression – Die Realität schlägt zu

Die Verhandlungen sind gescheitert, die Wut hat sich gelegt, und dann kommt sie: die Depression. Nicht im klinischen Sinne, natürlich, sondern eher die Erkenntnis, dass man die Situation nicht ändern kann. Die Lieblingsserie ist weg, die Jeans bleibt eng, der Chef ist immer noch doof.

Man fühlt sich schlapp, antriebslos und möchte am liebsten unter der Decke verschwinden. Das ist völlig normal! Es ist die Zeit, in der man die Realität akzeptiert und trauert. Wie wenn man merkt, dass der Klebeband-Toaster wirklich nicht mehr zu retten ist. Man muss sich von ihm verabschieden.

Kopie von 5 Sterbephasen nach Kübler Ross by Lucyna Ritzel on Prezi
Kopie von 5 Sterbephasen nach Kübler Ross by Lucyna Ritzel on Prezi

Phase 5: Akzeptanz – Das Leben geht weiter

Und schließlich, nach all dem Auf und Ab, kommt die Akzeptanz. Man hat sich mit der Situation abgefunden. Die Jeans kommt in den Altkleidersack, eine neue Lieblingsserie wird gesucht, der Chef wird... nun ja, der bleibt Chef. Aber man lernt, damit umzugehen.

Akzeptanz bedeutet nicht, dass man die Situation gut findet. Aber man akzeptiert, dass sie ist, wie sie ist. Und dass das Leben weitergeht. Wie wenn man sich einen neuen, besseren Toaster kauft. Vielleicht sogar einen, der Toast mit Herzchenmuster macht!

Also, das nächste Mal, wenn dir das Leben mal wieder einen Knüppel zwischen die Beine wirft, denk an Frau Kübler-Ross und ihre 5 Phasen. Vielleicht erkennst du dich ja in einer wieder. Und denk dran: Jede Krise ist auch eine Chance! (Klingt kitschig, ist aber so!)

Die fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross by Wjera Bajraktari on Prezi Die 5 Phasen des Sterbens nach Elisabeth Kübler-Ross | Psychologische Trauerkurve nach Kübler-Ross - Fritz Führungskreise

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