4 Flüssigkeiten Im Auto Prüfung

Okay, Leute, stellt euch vor: Ich sitze im Café, Latte Macchiato in der Hand (extra viel Schaum, bitte!), und mein Kumpel Karl-Heinz kommt reingestürmt, das Gesicht so rot wie ein Ferrari. "Hilfe!", keucht er, "Mein Auto...irgendwas mit Flüssigkeiten!"
Klar, denke ich, Karl-Heinz und Autos sind wie Katzen und Staubsauger – eine komplizierte Beziehung. Aber gut, dafür bin ich ja da, der selbsternannte Auto-Flüsterer vom Dienst (hauptberuflich eher Bürohengst, aber pssst!).
Also, was sind diese geheimnisvollen Flüssigkeiten, die selbst den abgebrühtesten Autofahrer ins Schwitzen bringen? Es gibt da nämlich ein paar, und wenn die nicht stimmen, dann tanzt dein Auto ganz schnell Samba auf der Autobahn, und zwar keine schöne.
Must Read
Die Vier Apokalyptischen Reiter (der Auto-Flüssigkeiten, versteht sich!)
Wir reden von vier essenziellen Flüssigkeiten. Und ja, ich weiß, "essentiell" klingt total wissenschaftlich, aber glaubt mir, ohne diese vier geht gar nichts. Sie sind wie die Spice Girls der Auto-Welt: jede hat ihre eigene Rolle, und zusammen halten sie die Show am Laufen.
1. Das Lebenselixier: Motoröl
Motoröl ist wie das Blut deines Autos. Okay, nicht ganz so blutig, hoffentlich. Aber es schmiert, es kühlt und es reinigt. Stellt euch vor, euer Motor ist wie ein Haufen Muskeln, die ununterbrochen arbeiten. Ohne Öl reiben die sich so lange aneinander, bis sie sagen: "Nö, keine Lust mehr!", und dann habt ihr den Salat.
Faustregel: Regelmäßig checken! Am besten, ihr zieht den Messstab (dieses komische Ding mit dem Griff) raus, wischt ihn sauber, steckt ihn wieder rein, zieht ihn wieder raus – und schaut, ob der Ölstand zwischen "Min" und "Max" liegt. Ist er unter "Min", ab zum Baumarkt oder zur Werkstatt und nachfüllen. Und bitte, nehmt das richtige Öl! Euer Auto hat da so seine Vorlieben, wie eine Diva beim Dinner.

Kleiner Fun Fact: Es gibt Leute, die schwören auf Olivenöl im Motor. Bitte, bitte, BITTE NICHT NACHMACHEN! Es sei denn, ihr wollt euren Motor in eine Fritteuse verwandeln.
2. Der Eisbrecher: Kühlflüssigkeit
Kühlflüssigkeit ist der Anti-Hitzschlag-Experte. Sie sorgt dafür, dass euer Motor nicht überhitzt wie ein schlechtgelaunter Vulkan. Und im Winter verhindert sie, dass euer Motorblock zu Eis erstarrt. Ein wahrer Alleskönner!
Faustregel: Den Ausgleichsbehälter (meistens ein durchsichtiger Behälter mit einer "Min" und "Max" Markierung) checken. Ist der Stand zu niedrig, mit der passenden Kühlflüssigkeit auffüllen. Achtung: Niemals einfach nur Wasser nachfüllen! Das kann zu Rost und anderen fiesen Problemen führen.

Merke: Kühlflüssigkeit schmeckt süßlich. Klingt verlockend, ist aber giftig! Also, Finger weg und lieber ein Eis essen.
3. Der Durchblicker: Scheibenwischwasser
Okay, Scheibenwischwasser klingt vielleicht nicht so dramatisch wie Motoröl oder Kühlflüssigkeit. Aber stellt euch vor, ihr fahrt auf der Autobahn, und plötzlich landet ein ganzer Schwarm von Insekten auf eurer Windschutzscheibe. Ohne Scheibenwischwasser seht ihr aus wie ein lebendes Insektenmuseum.
Faustregel: Einfach nachfüllen, wenn die Warnleuchte aufleuchtet oder wenn eure Scheibenwischer nur noch Dreck verschmieren. Und im Winter Frostschutzmittel dazugeben, sonst friert euch die Düse ein und ihr habt gar keinen Durchblick mehr.

Witz am Rande: Was sagt ein Auto, das nicht mehr wischen kann? "Ich bin total blind!"
4. Der Bremskraftverstärker: Bremsflüssigkeit
Bremsflüssigkeit ist wahrscheinlich die wichtigste Flüssigkeit von allen. Sie überträgt die Kraft, die ihr beim Bremsen auf das Pedal ausübt, auf die Bremsen selbst. Ohne Bremsflüssigkeit bremst ihr…naja, gar nicht. Und das kann ziemlich ungesund enden.
Faustregel: Bremsflüssigkeit sollte regelmäßig von einer Werkstatt geprüft und gegebenenfalls gewechselt werden. Sie zieht nämlich Feuchtigkeit an, und das kann die Bremswirkung beeinträchtigen. Hier gilt: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!

Wichtiger Hinweis: Wenn eure Bremsflüssigkeitsanzeige leuchtet, sofort zur Werkstatt! Das ist kein Spaß.
Fazit: Lieber ein bisschen kümmern als später heulen
Also, Karl-Heinz (der inzwischen seinen Latte Macchiato leer geschlürft hat und wieder etwas Farbe bekommen hat), merk dir: Ein bisschen Aufmerksamkeit für die Flüssigkeiten deines Autos kann dir viel Ärger (und Geld!) ersparen. Regelmäßig checken, rechtzeitig nachfüllen und im Zweifelsfall lieber den Profi fragen. Und denk dran: Dein Auto dankt es dir mit einem langen und gesunden Leben (und vielleicht sogar mit einem kleinen Hupen als Dankeschön!).
So, und jetzt muss ich los, meinen Latte Macchiato bezahlen. Tschüss!
