3 Tage Nach Op übelkeit
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Okay, mal ehrlich, wer von uns kennt das nicht? Man hat sich tapfer unters Messer gelegt, die OP ist überstanden, man ist wieder zu Hause... und dann kommt sie: die Übelkeit. Nicht direkt nach der OP, nein, viel gemeiner: so drei Tage nach Op. Es ist, als hätte der Körper beschlossen, eine kleine After-OP-Party zu veranstalten, nur dass die Musik nicht so toll und die Häppchen... naja, sagen wir mal, man möchte sie lieber nicht ansehen.
Die Sache mit der Übelkeit: Ein Drama in drei Akten
Stellen wir uns vor, wir sind im Theater. Akt eins: Die OP. Ein grosses Spektakel, viele Lichter, angespannte Gesichter. Dann Akt zwei: Die Erholung. Man liegt im Bett, wird verwöhnt, schaut Netflix und lässt sich die Suppe schmecken. Und dann, liebe Freunde, kommt Akt drei: Der Übelkeit-Akt. Plötzlich ist alles anders. Die Suppe schmeckt nicht mehr, Netflix ist anstrengend und man wünscht sich nichts sehnlicher als einen Knopf, mit dem man die Welt für fünf Minuten auf stumm schalten kann.
Warum ausgerechnet Tag drei?
Das ist die grosse Frage, nicht wahr? Warum nicht Tag eins oder zwei? Warum ausgerechnet Tag drei, wenn man denkt, das Schlimmste sei überstanden? Nun, ich bin kein Arzt (bitte googelt im Zweifelsfall immer die Meinung von echten Experten!), aber ich habe da so meine Theorien. Vielleicht ist es der Zeitpunkt, an dem die Medikamente ihren Höhepunkt erreicht haben und der Körper sich denkt: "So, genug davon! Ich brauche eine Pause!". Oder vielleicht ist es einfach nur der Körper, der sagt: "Hey, du hast da eine grosse Sache durchgemacht. Ein bisschen Übelkeit ist doch das Mindeste, was ich dir bieten kann!"
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Oder, und das ist meine absolute Lieblingstheorie, es ist die Rache der Narkose. Die Narkose ist ja im Grunde genommen ein kleiner Zaubertrank, der uns für eine Weile ins Reich der Träume schickt. Aber vielleicht rächt sie sich dafür, dass wir sie missbraucht haben, um uns schmerzfrei unters Messer zu legen. Sie rächt sich mit... genau: Übelkeit!
"Haha!" lacht die Narkose. "Ich habe dich! Jetzt darfst du mal ein bisschen leiden!"(Okay, vielleicht bin ich doch etwas fantasievoll, aber es ist eine schöne Vorstellung, oder?)

Was tun, wenn die Übelkeit zuschlägt?
Keine Panik! Es gibt Hoffnung! Auch wenn es sich im Moment so anfühlt, als würde die Übelkeit nie wieder verschwinden, sie wird es. Versprochen! Hier ein paar Tipps und Tricks, die mir (und vielen anderen) geholfen haben:
- Ingwer: Der absolute Klassiker. Ob als Tee, Bonbon oder frisch gerieben im Essen – Ingwer ist ein wahres Wundermittel gegen Übelkeit.
- Kamillentee: Beruhigt den Magen und die Nerven. Einfach eine Tasse warmen Kamillentee trinken und entspannen.
- Zwieback und Knäckebrot: Leichte Kost, die den Magen nicht zusätzlich belastet.
- Viel trinken: Am besten Wasser oder ungesüssten Tee. Austrocknung kann die Übelkeit verstärken.
- Frische Luft: Ein kurzer Spaziergang (wenn möglich) oder einfach nur das Fenster öffnen kann Wunder wirken.
- Ablenkung: Lesen, Musik hören, einen Film schauen – alles, was die Gedanken von der Übelkeit ablenkt.
- Druckpunktmassage: Es gibt bestimmte Druckpunkte am Handgelenk, die gegen Übelkeit helfen sollen. Einfach mal ausprobieren!
Und das Wichtigste: Habt Geduld mit euch selbst! Euer Körper hat gerade eine Menge durchgemacht. Gebt ihm Zeit, sich zu erholen. Und wenn die Übelkeit gar nicht besser wird, scheut euch nicht, euren Arzt zu kontaktieren. Er kann euch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das Ende vom Lied
Die Übelkeit drei Tage nach Op ist doof. Keine Frage. Aber sie ist auch nur eine Phase. Sie geht vorbei. Und wenn sie vorbei ist, werdet ihr euch fühlen wie neugeboren. Versprochen! Also, haltet durch, lasst euch verwöhnen und denkt daran: Auch nach dem grössten Sturm scheint irgendwann wieder die Sonne. Und vielleicht, ganz vielleicht, ist die nächste OP dann ohne diesen nervigen Akt drei.
Denkt dran, alles wird gut!
