1 Jahr Nach Sigmaresektion Schmerzen

Hey du! Setz dich, lass uns quatschen. Ein Jahr nach der Sigmaresektion – puh, das ist schon 'ne Weile her, oder? Wie geht's dir denn so?
Ich mein', so 'ne OP ist ja kein Pappenstiel. Da wird ja ganz schön rumgeschnippelt im Bauch. Und dann noch das Sigma, dieses S-förmige Dingens im Darm, das raus musste… Auweia! Klar, dass da nicht sofort alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen ist.
Schmerzen, ja, die können sich ganz schön hartnäckig halten. Aber lass uns mal drüber reden. Was für Schmerzen sind das denn genau? Sind sie stechend, dumpf, krampfartig? Wandern sie vielleicht sogar? Das ist nämlich super wichtig, um zu verstehen, was da eigentlich los ist.
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Vielleicht ist's ja nur 'ne verklebte Narbe. Die können nämlich ganz fiese Sachen anstellen und ziehen und zwicken, dass man denkt, man hätte 'nen Alien im Bauch! Aber keine Panik, das lässt sich meistens gut behandeln.
Oder ist es vielleicht eher so ein innerliches Unwohlsein? Blähungen, Verstopfung, Durchfall im Wechsel? Das könnte nämlich auch am Darm selbst liegen. Der ist ja nach der OP noch ganz schön beleidigt und muss sich erstmal wieder an die neue Situation gewöhnen. Ist ja klar, oder?

Hast du denn schon mit deinem Arzt oder deiner Ärztin gesprochen? Das ist echt das A und O! Die können dir nämlich sagen, was genau die Ursache für deine Schmerzen ist und wie man sie am besten behandelt. Und keine Angst, dumme Fragen gibt's nicht! Lieber einmal zu viel gefragt als sich ewig rumzuquälen.
Medikamente können da natürlich auch helfen. Schmerzmittel, krampflösende Mittel, vielleicht sogar was für die Darmflora. Aber bitte, bitte, bitte: Immer nur nach Absprache mit dem Arzt! Selbst rumdoktern ist keine gute Idee.

Apropos Darmflora: Hast du schon mal über Probiotika nachgedacht? Das sind so kleine Helferlein, die deinen Darm wieder auf Vordermann bringen können. Gibt's in Kapselform oder als Joghurt-Drink. Schmeckt nicht immer lecker, aber hilft!
Und was ist mit deiner Ernährung? Isst du vielleicht Sachen, die deinen Bauch unnötig stressen? Zuviel Zucker, Fett, Kaffee, Alkohol? Das kann alles ganz schön reinhauen. Versuche mal, dich ausgewogener zu ernähren und viel zu trinken. Am besten Wasser oder ungesüßten Tee.
Bewegung ist auch super wichtig! Klar, direkt nach der OP will man sich am liebsten gar nicht bewegen. Aber irgendwann muss man ja wieder in die Gänge kommen. Spaziergänge, Yoga, Schwimmen – alles, was dir Spaß macht und deinen Körper nicht überfordert.

Und vergiss nicht: Stress ist Gift für den Darm! Versuche, dich zu entspannen und dir regelmäßig Auszeiten zu gönnen. Ein warmes Bad, ein gutes Buch, ein Treffen mit Freunden – tu, was dir guttut!
Hast du vielleicht schon mal über Physiotherapie nachgedacht? Die können dir nämlich helfen, deine Bauchmuskulatur wieder aufzubauen und Verklebungen zu lösen. Und ganz ehrlich: Eine Massage ist doch auch was Feines, oder?

Manchmal ist es auch einfach die psychische Belastung, die einem zu schaffen macht. So eine OP ist ja nicht nur körperlich, sondern auch seelisch anstrengend. Vielleicht hilft es dir, mit jemandem darüber zu reden? Mit deinem Partner, deiner Familie, Freunden oder einem Therapeuten.
Und hey, sei geduldig mit dir selbst! Es dauert eben seine Zeit, bis der Körper wieder ganz der Alte ist. Gib ihm die Zeit, die er braucht. Und wenn die Schmerzen wirklich unerträglich sind, dann geh bitte unbedingt zum Arzt! Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.
Also, Kopf hoch! Du bist nicht allein! Viele Menschen haben nach einer Sigmaresektion mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Und es gibt ganz viele Möglichkeiten, dir zu helfen. Du schaffst das! Und jetzt: Noch 'ne Tasse Kaffee?
