Zum Einen Zum Anderen Groß Klein

Kennen wir das nicht alle? Da steht man, grübelt und wägt ab. Zum Einen lockt das bequeme Sofa. Zum Anderen ruft die Pflicht. Oder der Kühlschrank. Je nachdem.
Ich sag's euch, Entscheidungen sind Mist. Echte Mistkäfer der modernen Existenz. Manchmal wünsche ich mir, das Leben wäre wie ein Buffet. Einfach alles nehmen, was gut aussieht. Keine Konsequenzen. Nur Völlegefühl.
Aber zurück zum Thema. Diese "Zum Einen... Zum Anderen"-Situationen. Sie sind überall! Soll ich die Pizza essen oder doch lieber den Salat? Soll ich früh aufstehen oder die Snooze-Taste vergewaltigen? Lebensfragen, Leute! Lebensfragen!
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Groß oder Klein – Das ist hier die Frage!
Dann haben wir noch das Groß- und Kleinschreibung-Dilemma. Ein ewiger Quell der Freude – für Deutschlehrer. Und des Frustes für alle anderen. Ich meine, hallo? Wer hat sich das ausgedacht? War das ein sadistischer Germanist mit zu viel Freizeit?
Klar, es gibt Regeln. Substantive groß, Verben klein. Soweit, so gut. Aber dann kommen diese ganzen Ausnahmen! Diese fiesen kleinen Teufel, die darauf warten, dass man einen Fehler macht. Und die Deutschlehrer grinsen.

Und dann die Diskussionen! "Muss das jetzt großgeschrieben werden oder nicht?" "Ich bin mir eigentlich sicher..." "Nein, warte, ich schau nochmal nach..." Stundenlanges Grübeln über ein einzelnes Wort. Dabei könnte man in der Zeit ein Buch lesen. Oder zwei. Oder drei. Oder einfach nur ein Nickerchen machen.
Ich gestehe: Manchmal schreibe ich einfach irgendwas groß. In der Hoffnung, es ist richtig. Und wenn nicht? Pech gehabt. Hauptsache, der Text ist lesbar.
Ist das eine unpopuläre Meinung? Vielleicht. Aber ganz ehrlich: Wen interessiert's? Das Leben ist zu kurz, um sich über Groß- und Kleinschreibung zu stressen. Solange die Message rüberkommt, ist doch alles gut, oder?
Das Dilemma des Alltags
Aber es geht ja nicht nur um Grammatik. Groß oder klein betrifft uns im Alltag ständig. Große Träume oder kleine Brötchen? Große Party oder kleiner Abend zu Hause? Große Klappe oder kleine Gesten?
Und wieder stehe ich da, am Scheideweg. Entscheiden, abwägen, grübeln. Zum Einen will ich alles. Zum Anderen bin ich faul. Eine Zwickmühle, sag ich euch. Eine echte Zwickmühle!
Manchmal, ganz heimlich, wünsche ich mir einen Knopf. Einen großen, roten Knopf, auf dem steht: "Zufallsentscheidung". Drücken, und das Universum entscheidet für mich. Wäre das nicht herrlich? Keine Verantwortung, keine Schuldgefühle. Nur das Ergebnis.

Aber wahrscheinlich würde ich dann auch wieder grübeln. "War die Entscheidung richtig? Hätte ich doch selbst entscheiden sollen?" Ihr seht, es ist ein Teufelskreis. Ein ewiger Kreislauf der Entscheidungsschwierigkeiten.
Und was lernen wir daraus? Wahrscheinlich nichts. Außer, dass das Leben kompliziert ist. Und dass Entscheidungen doof sind. Aber hey, wenigstens haben wir was zu lachen. Oder zumindest zu schmunzeln. Und vielleicht ein bisschen zu nicken. Denn wer kennt das nicht, dieses ewige "Zum Einen... Zum Anderen... Groß... Klein..."-Chaos?
In diesem Sinne: Genießt das Chaos! Und lasst euch nicht von der Groß- und Kleinschreibung unterkriegen. Das Leben ist zu kurz, um sich zu stressen.
