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Zu Viel Eisen Im Körper


Zu Viel Eisen Im Körper

Erinnert ihr euch an Popeye, den Seemann? Der hat Spinat gefuttert, um seine Muskeln zu stählen, dank des Eisens, versteht sich. Ich hab' mir das als Kind auch eingebildet. Einmal hab ich dann heimlich eine ganze Dose Lebertran (iiiiih!) runtergewürgt, weil da ja auch Eisen drin ist. Das Ergebnis? War kein beeindruckender Bizeps, sondern eher eine unangenehme Begegnung mit der Badezimmerkeramik. Tja, so viel zum Thema "viel hilft viel" – stimmt nämlich nicht immer, besonders wenn's um Eisen geht.

Denn, Leute, Eisenüberschuss, oder wie der Doktor sagt, Hämochromatose, ist gar nicht so witzig, wie meine Lebertran-Eskapade. Klingt kompliziert, ist aber im Grunde ganz einfach: Dein Körper speichert zu viel Eisen. Und das kann richtig Ärger machen.

Was ist Hämochromatose überhaupt?

Stellt euch vor, Eisen ist wie ein fleißiger Handwerker in eurem Körper. Es hilft beim Sauerstofftransport im Blut, damit eure Zellen nicht schlappmachen. Aber wenn der Handwerker zu fleißig ist und Werkzeug (also Eisen) ohne Ende anhäuft, entsteht Chaos. Dieses Chaos manifestiert sich dann in verschiedenen Organen.

Woher kommt das viele Eisen? Gute Frage! Meistens ist es genetisch bedingt. Das heißt, du hast ein Gen geerbt, das dafür sorgt, dass dein Körper mehr Eisen aufnimmt, als er eigentlich braucht. Manchmal kann aber auch eine andere Erkrankung dahinterstecken oder, in seltenen Fällen, zu viele Eiseninfusionen oder -medikamente.

Die fiesen Symptome

Und jetzt kommt der unangenehme Teil: die Symptome. Die sind nämlich oft unspezifisch, das heißt, sie können auch auf ganz andere Dinge hindeuten. Müdigkeit? Gelenkschmerzen? Bauchweh? Herzrhythmusstörungen? Alles dabei. Vielleicht denkt man erstmal an Stress oder eine Erkältung. Aber wenn diese Beschwerden länger anhalten, sollte man hellhörig werden. Und ganz wichtig: Sprich mit deinem Arzt darüber!

Wieso ist Eisen wichtig für den Körper oder Ritter Eisenherz bleib
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Wusstet ihr, dass Männer häufiger betroffen sind als Frauen? Liegt daran, dass Frauen durch die Menstruation regelmäßig Eisen abbauen. Ein kleiner Vorteil für uns Mädels, würde ich sagen. Aber keine falsche Sicherheit, auch Frauen können Hämochromatose bekommen!

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose ist relativ einfach. Ein Bluttest gibt Aufschluss darüber, wie hoch dein Eisenspiegel ist. Manchmal ist auch eine Leberbiopsie nötig, um das Ausmaß der Eisenspeicherung zu beurteilen. Klingt gruselig, ist aber halb so wild.

Eisenüberfülle: tickende Zeitbombe! | Netzwerk Frauengesundheit
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Und die Behandlung? Die ist zum Glück auch nicht so kompliziert. Die häufigste Methode ist der Aderlass. Ja, richtig gelesen, wie im Mittelalter! Aber keine Panik, das ist heute natürlich alles hygienisch und sicher. Dabei wird regelmäßig Blut abgenommen, um den Eisenspiegel zu senken. Stell dir vor, du spendest Blut, nur dass es in diesem Fall eine medizinische Notwendigkeit ist. Win-Win!

Alternativ gibt es auch Medikamente, die die Eisenaufnahme im Körper hemmen. Aber der Aderlass ist meist die erste Wahl.

Diese 4 Aufgaben übernimmt Eisen im Körper, jeden Tag! | kiweno
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Was kannst du selbst tun?

Wenn du weißt, dass du Hämochromatose hast oder ein erhöhtes Risiko besteht (z.B. weil es in deiner Familie vorkommt), gibt es ein paar Dinge, die du beachten kannst:

  • Vermeide übermäßige Eisenzufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel.
  • Reduziere den Konsum von rotem Fleisch und Innereien (die sind nämlich reich an Eisen).
  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung.
  • Vermeide übermäßigen Alkoholkonsum, da dieser die Leber zusätzlich belasten kann.

Denkt dran: Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung lässt sich Hämochromatose gut in den Griff bekommen. Also keine Panik, wenn ihr ein paar der Symptome wiedererkennt. Aber nehmt es ernst und lasst euch untersuchen. Und vielleicht überlegt ihr euch zweimal, bevor ihr die nächste Dose Lebertran verdrückt 😉.

Also, bleibt gesund und eisentechnisch im Gleichgewicht!

Das passiert bei zu viel Eisen im Körper - WirEssenGesund Zu viel Eisen im Blut: Symptome und richtige Ernährung Eisenüberdosierung feststellen & vermeiden

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