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Wird Man Als Narzisst Geboren


Wird Man Als Narzisst Geboren

Also, Leute, setzt euch mal bequem hin, bestellt euch 'nen Kaffee (mit extra viel Schaum, vielleicht ein bisschen protzig, so als Übung), denn wir reden heute über Narzissmus! Und zwar die große Frage: Wird man als Narzisst geboren, oder wird man einer? Ist das quasi so wie mit dem Weihnachtsmann? Glaubt man erst dran und wird dann eines Besseren belehrt? Oder steckt das Ego-Monster schon von Anfang an in uns?

Stellt euch vor, ihr seid gerade frisch geschlüpft, so richtig knautschig und rot. Eure erste Amtshandlung: schreien. Warum? Weil ihr Hunger habt! Und weil die Welt gefälligst nach eurer Pfeife tanzen soll! Ist das schon Narzissmus? Nein, liebe Freunde. Das ist Survival. Ein Neugeborenes, das nicht nach Aufmerksamkeit schreit, hat ein echtes Problem. Aber irgendwo auf diesem Weg… irgendwo… kann es halt auch ausarten.

Die Genetik-Debatte: Hat Mama oder Papa Schuld?

Okay, kommen wir zur Wissenschaft. Gibt es das Narzissmus-Gen? Die Antwort ist… (Trommelwirbel!)… nicht wirklich. Man hat zwar festgestellt, dass Persönlichkeitsmerkmale, die zu Narzissmus beitragen können, durchaus vererbbar sind. Denkt an Temperament, an die Neigung zu Impulsivität oder an das Bedürfnis nach Aufregung. Aber es ist nicht so, dass Mama dir beim Wickeln sagt: „Pass auf, mein Schatz, in unserer Familie hat schon der Ur-Ur-Opa ganze Königreiche an die Wand gespielt! Das liegt in deinen Genen!“

Es ist komplizierter. Stellt euch die Genetik eher wie eine Anlage zum Fußpilz vor. Du hast vielleicht eine Veranlagung, aber wenn du nicht barfuß in öffentlichen Schwimmbädern rumläufst (oder ständig im Rampenlicht stehst und Lobeshymnen einforderst), dann kriegst du auch keinen Fußpilz… äh… Narzissmus.

Die Erziehung: Lobhudelei oder Liebesentzug?

Hier wird’s spannend. Die Experten streiten sich nämlich, ob Narzissmus eher durch zu viel oder zu wenig Aufmerksamkeit entsteht. Die eine Theorie besagt: Wenn du dein Kind ständig über den grünen Klee lobst, für absolut jede Kleinigkeit, dann erziehst du ein kleines Ego-Monster. „Oh, du hast ein Dreieck gemalt! Du bist der nächste Picasso!“ „Du hast deine Nase geputzt! Du bist eindeutig ein Genie!“ Irgendwann glaubt das Kind den ganzen Mist. Und dann gute Nacht, Welt.

Narzissten erkennen: 9 Merkmale von echtem Narzissmus
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Die andere Theorie sagt aber: Narzissmus entsteht, wenn Kinder nicht genügend Liebe und Wertschätzung erfahren. Wenn sie sich ständig beweisen müssen, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Wenn sie das Gefühl haben, nur geliebt zu werden, wenn sie perfekt sind. Also quasi: „Du hast ein Dreieck gemalt? Na gut, aber Leonardo da Vinci hat schon mit drei Jahren Ölporträts gemalt!“ Da wird aus dem kleinen Dreieck-Maler halt ein verzweifelter Selbstdarsteller, der krampfhaft versucht, die elterliche Liebe zu erkämpfen.

Welche Theorie stimmt denn nun? Wahrscheinlich beides ein bisschen. Es ist ein Mix aus Veranlagung und Umwelt. So wie beim Backen: Du brauchst die richtigen Zutaten (Gene) und die richtige Zubereitung (Erziehung), um am Ende einen Kuchen zu haben… oder eben einen Narzissten.

Werden Narzissten geboren oder gemacht?
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Die Gesellschaft: Selfie-Kultur und Social Media

Und dann ist da noch die Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit, in der Selbstdarstellung großgeschrieben wird. Social Media ist quasi das Paradies für Narzissten. Jeder postet nur die besten Fotos, die tollsten Erlebnisse, die klügsten Sprüche. Und wer nicht mithalten kann, fühlt sich schnell minderwertig. Da ist es kein Wunder, dass manche Leute ein bisschen… übertrieben… werden. Klar, ein bisschen Selbstliebe ist gut. Aber wenn du dich morgens nur noch im Spiegel bewunderst und vergisst, die Brötchen zu holen, dann hast du vielleicht ein Problem.

Also, was lernen wir daraus? Narzissmus ist keine Krankheit, die man einfach so bekommt. Es ist ein komplexes Zusammenspiel von Genen, Erziehung und gesellschaftlichen Einflüssen. Und das Beste daran: Wir können etwas dagegen tun! Wir können unseren Kindern eine gesunde Mischung aus Liebe und Realität vermitteln. Wir können uns selbst kritisch hinterfragen und unsere eigenen Ego-Trips erkennen. Und wir können lernen, auch mal über uns selbst zu lachen. Denn wer über sich selbst lachen kann, der hat schon mal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Und wer sich jetzt fragt, ob ich hier gerade mein eigenes Ego befriedige… Ja, vielleicht ein bisschen. Aber hey, wer nicht? Hauptsache, wir bleiben alle auf dem Teppich (auch wenn der Teppich aus Persien und sauteuer ist!).

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