Wie Viele Tage Darf Man Ohne Krankenschein Fehlen

Hand aufs Herz: Wer hat sich noch nie gefragt, wie viele Tage man eigentlich ohne Krankenschein fehlen darf? Ich meine, wirklich gefragt. Nicht nur gegoogelt, weil der Chef komisch guckt. Ich rede von dem inneren Monolog, der entsteht, wenn man morgens aufwacht und denkt: "Oh nein, heute ganz bestimmt nicht!"
Die Antwort ist, natürlich, kompliziert. Und hängt von so vielen Faktoren ab, dass man fast schon wieder krank wird, wenn man nur darüber nachdenkt. Aber hey, wir sind ja unter uns. Und ich habe da eine... sagen wir mal... ungewöhnliche Meinung zu diesem Thema.
Die offizielle Version (und warum sie langweilig ist)
Laut Gesetz (und jedem Personalchef dieser Welt) darf man in Deutschland, bis zu drei Kalendertage ohne Attest fehlen. Danach braucht man ein ärztliches Gutachten. So weit, so bekannt. Und so furchtbar unspektakulär. Sorry, aber das ist doch keine Antwort, die einen morgens um 6 Uhr aus dem Bett lockt!
Must Read
Diese drei Tage sind so eine Art "Gnadenfrist". Eine Zeit, um sich zu fragen, ob man wirklich krank ist, oder ob man einfach nur eine massive Montags-Aversion hat. Und mal ehrlich, manchmal ist es beides!
Meine inoffizielle (und viel spannendere) Meinung
Hier kommt der Knackpunkt. Ich behaupte, und haltet euch fest, dass die tatsächliche Anzahl der Tage, die man ohne Krankenschein fehlen darf, viel, viel höher ist. Warum? Weil es auf so viele andere Dinge ankommt, die nirgendwo schwarz auf weiß stehen!

Denkt mal drüber nach: Wie gut ist euer Verhältnis zum Chef? Seid ihr zuverlässig? Habt ihr schon mal gefehlt? Seid ihr bekannt für eure Theatralik, wenn es um Erkältungen geht? All diese Faktoren spielen eine Rolle! Glaubt mir, eure Vorgesetzten haben ein internes Ranking von "Simulant!" bis "Heiliger!".
Ein Kollege, der immer pünktlich und fleißig ist, kann sich vermutlich eher einen Tag "extramäßig frei" nehmen, als jemand, der chronisch zu spät kommt und sich bei jeder Kleinigkeit krankschreiben lässt. Ist unfair? Vielleicht. Ist real? Absolut!
Ich sage nicht, dass man das System ausnutzen soll. Absolut nicht! Aber ich sage, dass ein bisschen Fingerspitzengefühl und Selbstkenntnis hier Gold wert sind. Wissen, wie man "wirkt", ist manchmal wichtiger als jedes Gesetzbuch.

"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser... außer wenn es um Krankheitstage geht. Da ist Bauchgefühl oft die bessere Kontrolle."
Die Kunst des "sich-nicht-krankschreiben-Lassens"
Es gibt eine Kunst, sich nicht krankschreiben zu lassen. Eine Kunst, die darin besteht, rechtzeitig zu erkennen, wann der Akku leer ist. Ein Tag Auszeit, bevor man komplett zusammenbricht, ist oft effektiver als eine Woche mit Krankenschein und schlechtem Gewissen.
Und ganz ehrlich: Wer hat noch nie einen "mentalen Gesundheitstag" eingelegt? Einfach mal abschalten, Netflix gucken, Pizza essen und die Seele baumeln lassen. Ich jedenfalls bekenne mich schuldig! Und nein, ich fühle mich nicht schlecht dabei. Im Gegenteil: Danach bin ich produktiver als je zuvor!

Natürlich sollte man sich nicht mit Fieber ins Büro schleppen und die Kollegen anstecken. Das ist nicht nur unkollegial, sondern auch dumm. Aber manchmal ist es eben nur ein bisschen Müdigkeit, ein bisschen Stress, ein bisschen... "ich brauche dringend einen Tag am Strand!". Und da finde ich, darf man ruhig kreativ werden.
Fazit (oder: Meine Einladung zum Augenzwinkern)
Also, wie viele Tage darf man nun ohne Krankenschein fehlen? Die offizielle Antwort kennen wir. Aber die inoffizielle lautet: So viele, wie man sich leisten kann. So viele, wie das eigene Gewissen zulässt. Und so viele, wie der Chef einem durchgehen lässt. Mit einem Augenzwinkern. Verstanden?
P.S.: Dieser Artikel ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Bitte haltet euch an die Gesetze und Richtlinien eures Arbeitgebers. Aber vergesst nie, auf eure innere Stimme zu hören. Manchmal weiß sie es eben doch besser.
