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Wie Viele Fehltage Darf Man In Der Ausbildung Haben


Wie Viele Fehltage Darf Man In Der Ausbildung Haben

Na, auch schon wieder Montag? Und der Kaffee schmeckt heute extra bitter? Keine Sorge, wir kennen das alle. Aber bevor du jetzt innerlich schon den Krankenschein ausfüllst, lass uns mal über ein Thema sprechen, das jede:n Azubi irgendwann beschäftigt: Fehltage. Wie viele sind eigentlich erlaubt? Und was passiert, wenn es doch mal mehr werden?

Klar, am liebsten wären wir alle kerngesund und voller Energie. Aber das Leben spielt manchmal anders. Ob's die fiese Erkältung, ein Migräneanfall oder einfach nur ein wirklich besch*ener Tag ist – irgendwann fehlt man einfach.

Das große Fragezeichen: Die magische Zahl der Fehltage

Die kurze Antwort: Es gibt keine festgelegte Maximalzahl. Puh, erstmal durchatmen! ABER: Das heißt nicht, dass du jetzt jeden zweiten Tag blau machen kannst. Denk dran: Deine Ausbildung ist wie ein Marathon, kein Sprint. Regelmäßige Anwesenheit ist der Schlüssel zum Erfolg.

Die längere Antwort: Die Anzahl deiner "erlaubten" Fehltage hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) gibt zwar keine konkrete Zahl vor, aber es regelt eben die Rahmenbedingungen deiner Ausbildung. Wichtig ist vor allem, dass du deine Ausbildungsziele erreichst.

Dein Ausbildungsvertrag kann auch Regelungen zu Fehlzeiten enthalten. Schau da am besten mal rein!

Wie viele Fehltage darf man in der Ausbildung haben: Azubi
Wie viele Fehltage darf man in der Ausbildung haben: Azubi

Die Rolle deines Ausbildungsbetriebs

Dein Ausbildungsbetrieb ist dein Partner. Kommunikation ist hier das A und O! Wenn du merkst, dass du häufiger fehlst, such das Gespräch mit deinem/deiner Ausbilder:in. Gemeinsam könnt ihr besprechen, wie du den versäumten Stoff aufholen kannst. Vielleicht gibt es ja Möglichkeiten zur Nachhilfe oder zusätzlichen Übungen.

Denk daran: Ein offenes Gespräch ist immer besser als unangenehme Überraschungen!

Wie viele Fehltage darf man in der Ausbildung haben?
Wie viele Fehltage darf man in der Ausbildung haben?

Krankmeldung: So machst du es richtig

Wenn du krank bist, solltest du dich sofort bei deinem Betrieb melden. Meistens reicht ein Anruf oder eine E-Mail. Sag Bescheid, warum du fehlst und wie lange du voraussichtlich ausfällst.

Die Krankschreibung vom Arzt/Ärztin muss in der Regel ab dem dritten Krankheitstag vorliegen. Dein Betrieb kann aber auch verlangen, dass du sie früher einreichst. Also: Lieber auf Nummer sicher gehen und direkt zum Arzt/zur Ärztin!

Wie viele Fehltage darf man in der Ausbildung haben: Azubi
Wie viele Fehltage darf man in der Ausbildung haben: Azubi

Was passiert bei zu vielen Fehltagen?

Das ist natürlich der Worst-Case. Wenn du extrem viele Fehltage hast, kann das tatsächlich Konsequenzen haben. Im schlimmsten Fall kann dir sogar die Zulassung zur Abschlussprüfung verweigert werden. Das ist aber wirklich nur der Fall, wenn du einen erheblichen Teil deiner Ausbildung verpasst hast und die Ausbildungsinhalte nicht vermittelt werden konnten.

Also: Lieber frühzeitig handeln und das Gespräch suchen, bevor es zu spät ist!

Wie viele Fehltage darf man in der Ausbildung haben: Azubi
Wie viele Fehltage darf man in der Ausbildung haben: Azubi

Praktische Tipps für weniger Fehltage (und mehr Wohlbefinden!)

  • Gesunde Ernährung: Klingt langweilig, ist aber wahr. Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
  • Ausreichend Schlaf: Netflix-Marathon in Ehren, aber dein Körper braucht seine Ruhe.
  • Stress vermeiden: Plane deine Aufgaben gut und lass dich nicht von Stress überrollen. Yoga, Meditation oder einfach ein Spaziergang in der Natur können Wunder wirken.
  • Bewegung: Regelmäßige Bewegung stärkt dein Immunsystem und macht dich widerstandsfähiger.
  • Freunde treffen: Soziale Kontakte sind wichtig für dein Wohlbefinden. Triff dich regelmäßig mit Freunden und unternimm etwas Schönes.

Kurzer Exkurs: Fehltage in anderen Ländern

Wusstest du, dass es in Japan eine Kultur des "Präsentismus" gibt? Das bedeutet, dass man auch krank zur Arbeit geht, um den Kolleg:innen nicht zur Last zu fallen. Das ist natürlich das genaue Gegenteil von dem, was wir hierzulande empfehlen würden! Gesundheit geht vor!

Fazit: Balance ist der Schlüssel

Letztendlich geht es darum, eine gute Balance zu finden. Achte auf deine Gesundheit, kommuniziere offen mit deinem Betrieb und versuche, deine Ausbildungsinhalte bestmöglich zu verinnerlichen. Dann steht einem erfolgreichen Abschluss nichts im Wege!

Denk daran: Jeder Tag ist eine neue Chance, etwas zu lernen und zu wachsen. Und wenn du mal einen schlechten Tag hast, ist das auch okay. Wichtig ist, dass du wieder aufstehst und weitermachst.

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