Wie Viele Ausfälle Darf Man In Den Abiturprüfungen Haben

Okay, stell dir vor: Du stehst vor dem Spiegel, die Haare sitzen (mehr oder weniger), der Blick ist entschlossen (naja, fast). Es ist DER Tag. Abiturprüfung. Du hast gebüffelt wie ein Weltmeister, dein Gehirn fühlt sich an wie ein randvoller Topf mit Spaghetti, und du betest innerlich zu allen höheren Mächten, dass du nichts komplett vergisst. Und dann kommt diese kleine, fiese Stimme in deinem Kopf: "Was, wenn du's versaust? Wie viele Ausfälle sind eigentlich erlaubt?"
Ja, diese Frage hat sich wahrscheinlich jeder von uns schon mal gestellt. Also, lasst uns das mal auseinandernehmen, denn das ist tatsächlich gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt. (Versprochen!)
Die magische Zahl: Fünf
Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Du darfst in deinen Abiturprüfungen (also schriftlich und mündlich) maximal drei Defizite haben. Ein Defizit bedeutet, dass du in einer Prüfung weniger als fünf Punkte (Note 5 oder schlechter) erreicht hast. Drei Defizite sind also noch okay, aber beim vierten wird's kritisch. Stell es dir wie drei Joker vor, die du einsetzen kannst, falls mal was schiefgeht. Aber spar sie dir lieber auf! 😉
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Achtung! Hier kommt ein wichtiger Punkt: Das gilt für die gesamten Abiturprüfungen. Also, die schriftlichen Prüfungen und, falls du eine hast, die mündliche Prüfung. Es werden alle Ergebnisse zusammengezählt und bewertet.
Ausgleichsmöglichkeiten – Der letzte Strohhalm?
Okay, du hast jetzt drei Defizite, und die Panik steigt? Nicht verzweifeln! In vielen Bundesländern gibt es die Möglichkeit, Defizite auszugleichen. Allerdings ist das nicht so einfach und hängt von verschiedenen Faktoren ab. (Ja, das deutsche Schulsystem ist kompliziert. Ich weiß. 😅)
![Punktesystem Oberstufe • Notentabelle · [mit Video]](https://d1g9li960vagp7.cloudfront.net/wp-content/uploads/2023/03/WP_Punktesystem-Oberstufe-1024x576.jpg)
Der Ausgleich ist in der Regel nur durch andere gute Leistungen in anderen Fächern möglich. Das bedeutet, dass du in anderen Fächern überdurchschnittlich gut sein musst, um das Defizit in einem anderen Fach auszugleichen. Die genauen Regeln dafür sind je nach Bundesland unterschiedlich, also informiere dich am besten bei deiner Schule oder dem zuständigen Prüfungsamt.
Kleiner Tipp: Sprich mit deinen Lehrern! Die können dir am besten sagen, wie die Regelungen in deinem Bundesland aussehen und dir vielleicht auch Tipps geben, wie du deine Noten verbessern kannst.

Was passiert, wenn’s wirklich schiefgeht?
Du hast vier oder mehr Defizite? Dann hast du das Abitur leider nicht bestanden. Autsch! Aber das ist natürlich nicht das Ende der Welt! (Auch wenn es sich in dem Moment so anfühlt.)
In den meisten Fällen hast du die Möglichkeit, die Abiturprüfungen zu wiederholen. Das kann entweder direkt im nächsten Jahr sein oder du kannst dich erst mal beruflich orientieren und es dann später noch mal versuchen. Wichtig ist, dass du dich nicht entmutigen lässt! Viele haben das Abi erst im zweiten Anlauf geschafft. (Und sind danach trotzdem Ärzte, Anwälte oder sogar Influencer geworden! 😉)

Merke dir: Ein verpatztes Abitur ist kein Weltuntergang. Es ist nur ein Umweg auf deinem Weg zum Ziel. Und wer weiß, vielleicht lernst du auf diesem Umweg sogar noch etwas Wichtiges!
Zusammengefasst: Die wichtigsten Punkte
- Maximal drei Defizite (unter 5 Punkte) in den gesamten Abiturprüfungen (schriftlich und mündlich) sind erlaubt.
- Es gibt Ausgleichsmöglichkeiten, aber die sind an Bedingungen geknüpft.
- Bei vier oder mehr Defiziten hast du das Abitur nicht bestanden, kannst es aber in der Regel wiederholen.
- Informiere dich rechtzeitig über die genauen Regelungen in deinem Bundesland.
Also, Kopf hoch, tief durchatmen und gib dein Bestes! Du schaffst das! Und denk dran: Selbst wenn es nicht perfekt läuft, ist das noch lange kein Grund, aufzugeben. (Und hey, nach dem Abi kommt sowieso erst mal die riesige Party! 🎉)
