Wie Viele Abiturienten 2024 Deutschland

Wisst ihr, worüber ich neulich nachgedacht habe? Über Abiturienten. Genauer gesagt, über die Abiturienten von 2024. Wie viele von denen es wohl in Deutschland geben wird?
Ich meine, klar, Statistiken gibt's wahrscheinlich irgendwo. Das Statistische Bundesamt und so weiter. Aber sind wir mal ehrlich: Wer hat wirklich Lust, sich stundenlang durch Tabellen zu wühlen? Ich jedenfalls nicht. Ich bin da eher der Typ "Baugefühl".
Mein Baugefühl sagt mir: Es sind viele. Verdammt viele. Und das ist ja auch gut so. Je mehr kluge Köpfe wir haben, desto besser, oder? Aber es ist auch… nun ja, irgendwie überwältigend, oder?
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Ich weiß, ich weiß. Das ist vielleicht eine unpopuläre Meinung. Aber manchmal frage ich mich schon, ob das Abitur nicht ein bisschen… inflationär geworden ist. Früher war das was Besonderes, eine Art Ritterschlag für die Bildungselite. Heute hat gefühlt jeder zweite Abitur. (Keine Sorge, liebe Abiturienten, ich will euch eure Leistung nicht madig machen!)
Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich selbst kein Abitur habe. Jaja, steinigt mich. Aber ich habe auch so meinen Weg gemacht, ganz ohne Latein und binomische Formeln. (Okay, vielleicht hätte mir Latein im Italienurlaub geholfen, aber das ist eine andere Geschichte.)

Ich stelle mir gerade vor, wie die ganzen Abiturienten 2024 ihre Zeugnisse in den Händen halten. Stolz, erleichtert, vielleicht auch ein bisschen ratlos. Was jetzt? Studieren? Ausbildung? Work and Travel in Thailand? Die Möglichkeiten sind ja schier unendlich.
Und die Frage aller Fragen: Was fangen wir mit all den Abiturienten an?
Klar, die Unis und Hochschulen freuen sich über jeden einzelnen. Aber reicht das auch? Brauchen wir wirklich noch mehr Juristen und BWLer? (Sorry, liebe Juristen und BWLer, war nicht böse gemeint!) Vielleicht sollten wir auch mal wieder mehr Handwerker ausbilden. Oder Gärtner. Oder Pizzabäcker mit Abitur. Das wäre doch mal was!

Ich erinnere mich an meine eigene Schulzeit. Da gab es immer diese Schlaumeier, die schon in der zehnten Klasse wussten, dass sie später Medizin studieren wollen. Und dann gab es uns, die Planlosen, die sich von einem Tag zum nächsten hangelten und hofften, dass irgendwann mal ein Geistesblitz kommt. Bei einigen kam er, bei anderen nicht. Und wisst ihr was? Allen geht es gut. Mehr oder weniger.
Die Abiturienten von 2024 stehen vor einer spannenden Zeit. Sie sind die Zukunft. Sie sind die Hoffnung. (Und sie sind wahrscheinlich auch ein bisschen überfordert, aber das ist ja auch menschlich.)

Ich wünsche ihnen auf jeden Fall alles Gute. Mögen sie ihren Weg finden, ihre Träume verwirklichen und die Welt zu einem besseren Ort machen. Und wenn sie dabei mal einen Fehler machen? Na und? Daraus lernt man doch am meisten.
Vielleicht sollte ich doch mal googeln, wie viele Abiturienten es 2024 tatsächlich geben wird. Aber irgendwie habe ich Angst vor der Antwort. Vielleicht ist mein Baugefühl ja doch ganz richtig. Oder vielleicht liege ich auch total daneben. Egal. Hauptsache, die Abiturienten sind happy!

"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere den Raum betreten. Sie widerspricht ihren Eltern, schwadroniert vornehm in der Gesellschaft, verschlingt bei Tisch die Süßspeisen und kreuzt die Beine übereinander." - Sokrates (oder so ähnlich)
Ok, vielleicht ist das Zitat nicht ganz passend. Aber irgendwie auch schon, oder? Jede Generation denkt, die nächste ist schlimmer. Aber eigentlich ist jede Generation einfach nur anders. Und das ist auch gut so. Sonst würde die Welt ja stillstehen.
Also, liebe Abiturienten von 2024: Lasst es krachen! Macht was draus! Und vergesst nicht, ab und zu auch mal zu lachen. Das Leben ist viel zu kurz, um es ernst zu nehmen.
Und ich? Ich werde mich jetzt mal um meine Tomatenpflanzen kümmern. Die brauchen meine ganze Aufmerksamkeit. Und vielleicht schreibe ich ja irgendwann mal ein Buch. Über Abiturienten ohne Abitur. Oder so.
