Wie Viel Verdient Man Als Kindergarten Erzieher

Hey, du! Lass uns mal über Kohle schnacken, genauer gesagt: Was verdient man eigentlich als Erzieher im Kindergarten? Ist ja schließlich ein Job, der so wichtig ist – die Kleinen großziehen, trösten, Blödsinn machen…aber reicht das Gehalt auch für den eigenen Blödsinn? 😉
Okay, fangen wir mal an. Die Antwort ist – Überraschung! – nicht so simpel. Es kommt nämlich auf ganz viele Sachen an.
Erzieher-Gehalt: Ein bunter Strauß an Faktoren
Denk mal drüber nach: Wo arbeitest du? Bundesland ist super wichtig! Berlin zahlt vielleicht anders als Bayern. Und dann noch: Bist du bei der Stadt angestellt, bei der Kirche oder bei einem privaten Träger? Das macht auch einen Unterschied. Kirchen zahlen oft nach Tarif, private Träger… naja, da kann's Überraschungen geben (im positiven wie negativen Sinne!).
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Und dann die Frage aller Fragen: Wie viel Erfahrung hast du? Frisch von der Schule oder schon 20 Jahre im Sandkasten-Business? Logisch, dass das Gehalt mit der Zeit steigt. Außer, du hast den Jungbrunnen entdeckt. Dann sag Bescheid! ;)
Qualifikation ist auch ein Stichwort. Hast du dich weitergebildet? Eine Zusatzausbildung gemacht? Bringt das was fürs Gehalt? Definitiv!

Last but not least: Die Stelle selbst! Vollzeit? Teilzeit? Gruppenleitung? Springerkraft? Alles hat Einfluss.
Konkrete Zahlen – Ein Blick ins Gehalts-Nirwana
So, jetzt Butter bei die Fische! Was kommt denn nun unterm Strich raus? Eine grobe Schätzung (und Achtung, das ist nur eine Schätzung!) liegt so zwischen 2.500 € und 4.000 € brutto im Monat. Ja, das ist eine riesige Spanne, ich weiß. Aber wie gesagt, die Faktoren spielen eine große Rolle!
Ganz grob kann man sagen: Berufsanfänger starten eher am unteren Ende, erfahrene Erzieher mit Zusatzausbildungen können sich dem oberen Ende nähern. Und Gruppenleitungen bekommen meist noch mal einen Zuschlag.

Achtung, wichtig! Das ist alles brutto. Da gehen noch Steuern und Sozialabgaben ab. Am Ende bleibt also weniger übrig. Aber hey, immerhin genug für eine ordentliche Portion Eis nach der Arbeit, oder?
Schau mal, es gibt im Internet verschiedene Gehaltsrechner für Erzieher. Einfach mal googeln und deine persönlichen Daten eingeben. Dann bekommst du eine etwas genauere Vorstellung.
Tarifverträge: Dein Freund und Helfer
Wenn du bei einem öffentlichen Träger angestellt bist, wirst du wahrscheinlich nach Tarif bezahlt (TVöD oder TV-L). Das ist super, weil da alles genau geregelt ist. Da steht drin, wie viel du in welcher Stufe verdienst und wie dein Gehalt im Laufe der Zeit steigt. Also, Tarifvertrag genau durchlesen! Das ist dein Bibel in Sachen Gehalt.

Bei kirchlichen Trägern gibt es oft ähnliche Regelungen, die sich an den Tarifverträgen orientieren.
Verhandeln, verhandeln, verhandeln!
Wenn du bei einem privaten Träger anfängst, ist es wichtig, dass du dein Gehalt verhandelst. Informiere dich vorher, was üblich ist und geh selbstbewusst in die Verhandlung. Vergiss nicht: Du bist wertvoll! Du betreust die Zukunft unserer Gesellschaft! Also, nicht unter Wert verkaufen!
Frag ruhig nach, was alles im Gehalt enthalten ist. Gibt es Zulagen? Weihnachtsgeld? Urlaubsgeld? Betriebliche Altersvorsorge? Das alles kann das Gesamtpaket attraktiver machen.

Mehr als nur Kohle: Die inneren Werte
Klar, Geld ist wichtig. Davon bezahlt man die Miete und das Essen. Aber lass uns ehrlich sein: Erzieher wird man nicht wegen des Geldes. Es ist ein Job, der oft anstrengend ist, aber auch unglaublich erfüllend sein kann. Die strahlenden Kinderaugen, die Dankbarkeit der Eltern, die Möglichkeit, etwas zu bewirken… das ist unbezahlbar. Oder?
Also, informier dich gut über das Gehalt, verhandle fair und denk daran: Du bist wichtig! Und jetzt ab in den Kindergarten, die Welt retten (oder zumindest den Tag)! 😉
P.S.: Und wenn du den Jungbrunnen doch findest, denk an mich! 😉
