Wie Viel Verdient Ein Kfz Mechatroniker In Der Ausbildung

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal hilflos vor seinem Auto gestanden, weil irgendwas komische Geräusche macht oder eine Lampe leuchtet, die eigentlich nicht leuchten sollte? Dann kommen die Kfz-Mechatroniker ins Spiel! Die Helden der Straße, die Autos wieder fit machen, damit wir nicht zu Fuß gehen müssen. Aber was verdienen diese Helden eigentlich, während sie lernen, unsere fahrbaren Untersätze zu reparieren?
Die Ausbildungsvergütung ist so eine Sache. Man muss sich das vorstellen wie beim Bäcker: Du stehst den ganzen Tag in der Backstube, knetest Teig und lernst, wie man Brötchen formt. Aber am Anfang bekommst du halt noch keine Torte bezahlt, sondern eben... eine Stulle. Ähnlich ist es beim Kfz-Mechatroniker. Im ersten Lehrjahr ist das Gehalt noch nicht der Brüller, aber es wird besser, versprochen!
Das erste Lehrjahr: Der "Öl-Schnupperkurs"
Im ersten Jahr ist es oft so, dass du erstmal die Grundlagen lernst. Du bist quasi der "Öl-Schnupperkurs"-Teilnehmer. Öl wechseln, Reifen aufpumpen, Werkzeug sortieren – das sind so die typischen Aufgaben. Und das spiegelt sich auch im Gehalt wider. Rechne mal mit ungefähr 700 bis 900 Euro brutto. Das ist nicht die Welt, aber denk dran: Du lernst fürs Leben! Und du bekommst dafür bezahlt, etwas zu lernen. Stell dir vor, du müsstest das alles selber bezahlen – autsch!
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Das zweite Lehrjahr: Schon fast ein Schrauben-Profi!
Im zweiten Lehrjahr geht’s dann schon ans Eingemachte. Du darfst jetzt auch mal an komplizierteren Dingen schrauben und wirst immer mehr in die eigentliche Reparaturarbeit einbezogen. Dein Gehalt steigt natürlich auch. Jetzt sind so um die 800 bis 1000 Euro brutto drin. Das ist schon eher ein Gehalt, mit dem man sich mal einen Kinobesuch oder ein schickes Eis leisten kann, ohne gleich den Dispo zu sprengen.
Das dritte Lehrjahr: Der "Fast-Geselle"-Modus
Im dritten Lehrjahr bist du schon fast ein Schrauben-Profi. Du weißt, welches Werkzeug du für welche Aufgabe brauchst, und kannst sogar schon selbstständig kleinere Reparaturen durchführen. Jetzt bist du quasi im "Fast-Geselle"-Modus. Und das macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar. 900 bis 1100 Euro brutto sind jetzt realistisch. Damit kannst du dir schon überlegen, ob du dir nicht ein eigenes, kleines Schrauber-Set zulegen möchtest.

Das vierte Lehrjahr: Endspurt!
Im vierten und letzten Lehrjahr geht’s dann um den Feinschliff. Du bist jetzt fast fertig mit der Ausbildung und bereit, als Geselle durchzustarten. Dein Gehalt ist jetzt auch am höchsten und liegt oft zwischen 1000 und 1200 Euro brutto. Das ist schon ein ordentliches Sümmchen, mit dem man sich dann auch schon mal ein kleines Auto leisten kann – vielleicht sogar eins, an dem du vorher selbst geschraubt hast!
Aber hey, ganz wichtig: Das sind nur Richtwerte! Die tatsächliche Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Bundesland und Tarifvertrag variieren. Am besten fragst du direkt beim Betrieb nach, bei dem du dich bewirbst.

Merke: Die Ausbildungsvergütung ist nicht das Einzige, was zählt! Du lernst einen Beruf, der dir später viele Möglichkeiten bietet und mit dem du gutes Geld verdienen kannst. Und mal ehrlich, wer kann schon von sich behaupten, Autos wieder zum Laufen zu bringen? Das ist doch irgendwie cool, oder?
Also, Kopf hoch, auch wenn das erste Lehrjahr vielleicht nicht so üppig bezahlt ist. Halte durch, lerne fleißig und werde ein Top-Kfz-Mechatroniker! Deine zukünftigen Kunden (und dein eigenes Auto) werden es dir danken!
