Wie Viel Stunden Darf Man Als Werkstudent Arbeiten

Na, auch am Werkstudenten-Leben dran? Cool! Eine Frage, die sich jeder irgendwann stellt (und ich meine, wirklich jeder): Wie viele Stunden darf ich eigentlich als Werkstudent schuften? Lass uns das mal ganz entspannt durchgehen, ja?
Also, die magische Zahl, die du dir merken solltest, ist 20 Stunden pro Woche. Das ist so die Faustregel, die eigentlich immer gilt. Aber, Achtung, jetzt kommt das große ABER… Es gibt nämlich ein paar Ausnahmen und Kniffe, die du kennen solltest.
Die berüchtigten Semesterferien…
Semesterferien! Halleluja! Endlich Zeit zum Ausschlafen… und zum Arbeiten? Ja, auch. In den Semesterferien darfst du nämlich mehr als 20 Stunden arbeiten. Krass, oder? Aber auch hier gibt es einen Haken (irgendwie immer, oder?).
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Denn: Auch wenn du mehr arbeiten darfst, darf dein Job nicht zum Hauptzweck deines Aufenthaltes werden. Du bist ja schließlich Student, und das Studium sollte Vorrang haben. Klingt logisch, oder?
Was bedeutet "Hauptzweck"?
Gute Frage! Das ist leider nicht immer so easy zu definieren. Im Prinzip heißt es, dass du während des Semesters eben nicht mehr als 20 Stunden arbeiten solltest. Wenn du das einhältst, und nur in den Ferien "über die Stränge schlägst" (im Arbeits-Sinne natürlich!), dann bist du in der Regel auf der sicheren Seite.

Stell dir vor, du arbeitest 40 Stunden die Woche, 52 Wochen im Jahr. Dann bist du eigentlich kein Werkstudent mehr, sondern ein Vollzeitmitarbeiter, der zufällig auch noch an der Uni eingeschrieben ist. Und das ist nicht der Sinn der Sache!
Krankenkasse & Co.: Was du beachten musst
Wenn du mehr als 20 Stunden arbeitest, könnte es Auswirkungen auf deinen Krankenkassenstatus haben. Und das will ja keiner, oder? Plötzlich teurer Beitrag… autsch! Am besten, du klärst das mit deiner Krankenkasse ab, bevor du die Stundenzahl in die Höhe schraubst. Sicher ist sicher!

Auch bei anderen Sozialversicherungsbeiträgen kann es zu Veränderungen kommen. Also, lieber einmal zu viel informieren als einmal zu wenig. Frag deinen Arbeitgeber, die Krankenkasse oder schau mal online. Da gibt es tonnenweise Infos (manchmal zu viele, ich weiß!).
Minijob vs. Werkstudentenjob: Wo ist der Unterschied?
Manchmal fragt man sich ja: Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Minijob und einem Werkstudentenjob? Der Hauptunterschied liegt in der Bedeutung des Studiums. Beim Werkstudentenjob ist das Studium der Grund, warum du überhaupt den Job hast. Du sollst Praxiserfahrung sammeln, die zu deinem Studium passt. Beim Minijob ist das nicht so wichtig.
Und natürlich: Die 20-Stunden-Regel gilt eben nur für Werkstudenten. Bei einem Minijob gibt es andere Regelungen (die sich aber auch ständig ändern können, also Augen auf!).

Was passiert, wenn ich die 20 Stunden überschreite?
Tja, was passiert dann? Im schlimmsten Fall verlierst du deinen Werkstudentenstatus. Und das bedeutet: höhere Sozialversicherungsbeiträge, möglicherweise Probleme mit der Krankenkasse… Und wer will das schon?
Außerdem kann es auch Probleme mit deinem Visum geben, falls du aus dem Ausland kommst. Also, sei lieber vorsichtig und halte dich an die Regeln. Lieber ein bisschen weniger arbeiten und dafür sicher sein, als später Ärger zu haben.

Mein Tipp: Sprich mit deinem Chef!
Wenn du dir unsicher bist, sprich mit deinem Chef oder deiner Chefin. Die kennen sich in der Regel auch mit den Regelungen aus und können dir weiterhelfen. Und ganz ehrlich: Offene Kommunikation ist sowieso immer gut, oder?
Also, Kopf hoch und viel Erfolg bei deinem Werkstudentenjob! Und denk dran: Studium geht vor! (Auch wenn das Geld verlockend ist, hüstel).
Zusammenfassend: 20 Stunden sind die magische Grenze während des Semesters. In den Ferien darfst du mehr arbeiten, aber das Studium muss im Vordergrund stehen. Informiere dich bei der Krankenkasse und deinem Arbeitgeber. Und hab Spaß bei der Arbeit! Viel Erfolg!
