Wie Viel Kostet Au Pair

Hey du! Hast du schon mal über ein Au Pair nachgedacht? Stell dir vor: Jemand hilft dir im Haushalt, kümmert sich um die Kids und bringt vielleicht sogar noch 'ne neue Sprache mit ins Haus. Klingt traumhaft, oder? Aber was kostet der Spaß eigentlich? Lass uns das mal genauer unter die Lupe nehmen – ohne, dass gleich dein Bankkonto weint!
Die Basics zuerst: Was beeinflusst die Kosten?
Wie bei fast allem im Leben gibt's nicht den einen Preis. Die Kosten für ein Au Pair können nämlich ganz schön variieren. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Das Gastland: Manche Länder sind einfach teurer als andere. Ein Au Pair in der Schweiz wird dich wahrscheinlich mehr kosten als eins in Spanien. (Sorry, Schweiz, aber eure Schokolade ist ja auch unschlagbar teuer, dafür aber mega lecker!).
- Die Agentur (oder nicht): Du kannst ein Au Pair über eine Agentur suchen oder es selbst versuchen. Agenturen bieten zwar mehr Sicherheit und Unterstützung, kosten aber auch mehr.
- Die Qualifikation des Au Pairs: Hat dein Au Pair spezielle Fähigkeiten, wie z.B. einen Führerschein oder Erfahrung mit Babys? Dann kann das auch den Preis beeinflussen.
- Taschengeld: Das ist ein fester Betrag, den du deinem Au Pair wöchentlich zahlst. Die Höhe ist je nach Gastland gesetzlich festgelegt.
Das liebe Geld: Die Kosten im Detail
Okay, genug Vorgeplänkel. Ran an die Zahlen! Ich versuche, dir eine grobe Vorstellung zu geben, was dich erwartet:
Must Read
1. Vermittlungsgebühren der Agentur (falls du eine nutzt):
Das ist meistens eine einmalige Gebühr. Rechne mal mit 300 bis 800 Euro. Kann je nach Agentur variieren, also gut vergleichen!
2. Taschengeld:
Das ist der Betrag, den du deinem Au Pair wöchentlich zahlst. In Deutschland liegt das Taschengeld bei 280 Euro pro Monat (Stand 2024). Denk dran, das ist steuerfrei!
![Wie viel kostet ein Au-pair Jahr [Musterbudget 2023]](https://www.bernhard-reise.com/fileadmin/_processed_/9/0/csm_wie_viel_kostet_ein_au_pair_jahr_so_berechnen_sie_ih_musterbudget_fuer_2022_169a934034.jpg)
3. Kost und Logis:
Dein Au Pair wohnt bei dir und isst mit dir. Diese Kosten sind nicht direkt in Geld messbar, aber du musst natürlich Lebensmittel einkaufen und für ein Zimmer sorgen. Stell dir vor, du hast ein zusätzliches Familienmitglied zum Bekochen. (Außer dein Au Pair kocht für dich, dann hast du Glück gehabt!).
4. Versicherungen:
Eine Krankenversicherung ist Pflicht! Du musst für dein Au Pair eine abschließen. Rechne hier mit etwa 50 bis 100 Euro pro Monat.

5. Sprachkurs:
Dein Au Pair soll ja auch was lernen! Oftmals beteiligst du dich an den Kosten für einen Sprachkurs. Das kann 50 bis 200 Euro pro Monat kosten, je nachdem, welchen Kurs dein Au Pair wählt.
6. Reisekosten:
Wer bezahlt die An- und Abreise? Oftmals teilen sich Gastfamilie und Au Pair die Kosten. Das ist Verhandlungssache. Rechne mit einmalig 100 bis 500 Euro.

7. Sonstige Kosten:
Kleine Geschenke zum Geburtstag oder zu Weihnachten, ein Kinobesuch, ein Ausflug… Plane hier am besten ein kleines Budget ein. Dein Au Pair soll sich ja wohlfühlen! (Und wer weiß, vielleicht bekommst du ja auch mal ein Mitbringsel aus der Heimat!).
Die große Summe: Was kostet ein Au Pair wirklich?
Okay, lass uns das Ganze mal zusammenrechnen. Wir gehen von einem Aufenthalt von 12 Monaten in Deutschland aus (ungefähre Werte!):
- Agenturgebühr: 500 Euro (geschätzt)
- Taschengeld: 280 Euro/Monat x 12 Monate = 3360 Euro
- Krankenversicherung: 75 Euro/Monat x 12 Monate = 900 Euro
- Sprachkurs: 100 Euro/Monat x 12 Monate = 1200 Euro
- Reisekosten: 300 Euro (geschätzt)
- Sonstige Kosten: 200 Euro (geschätzt)
Macht in der Summe: ca. 6460 Euro pro Jahr. Das sind etwa 538 Euro pro Monat. Zuzüglich Kost und Logis natürlich! Aber bedenke, das ist nur eine Schätzung. Die tatsächlichen Kosten können abweichen.

Wichtig: Das ist natürlich kein Pappenstiel, aber du bekommst auch viel dafür: Kinderbetreuung, Hilfe im Haushalt und vielleicht sogar 'ne neue Freundin/einen neuen Freund in der Familie!
Au Pair oder Kita? Was ist günstiger?
Das ist schwer zu sagen, da es sehr von deinen individuellen Bedürfnissen und dem Betreuungsbedarf deiner Kinder abhängt. Eine Kita kann günstiger sein, wenn du nur wenige Stunden Betreuung benötigst. Ein Au Pair ist oft die bessere Wahl, wenn du flexible Betreuungszeiten brauchst und dir die kulturelle Bereicherung wichtig ist.
Tipp: Informiere dich über mögliche staatliche Zuschüsse und Förderprogramme! Manchmal gibt's da was für Familien mit Kindern.
Fazit: Ist ein Au Pair das Richtige für dich?
Ein Au Pair ist eine Investition – nicht nur in Geld, sondern auch in Zeit, Energie und Geduld. Aber es kann sich lohnen! Stell dir vor: Entspannte Eltern, glückliche Kinder und ein offenes Haus für kulturellen Austausch. Das ist doch was, oder? Und wer weiß, vielleicht lernst du ja auch noch ein paar coole neue Rezepte aus dem Heimatland deines Au Pairs!
Also, Kopf hoch und rechne mal durch, ob das Au Pair-Abenteuer in dein Budget passt. Und wenn ja: Viel Spaß bei der Suche nach dem perfekten Au Pair für deine Familie! Es wird bestimmt eine unvergessliche Erfahrung! Und denk dran: Hauptsache, alle haben Spaß dabei!
