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Wie Viel Kerosin Braucht Ein Flugzeug Für 1000 Km


Wie Viel Kerosin Braucht Ein Flugzeug Für 1000 Km

Also, stellt euch vor, ihr sitzt mit mir im Café, Cappuccino dampft, und wir reden über Flugzeuge. Nicht über die Frage, warum sie immer mit Verspätung starten, sondern über was Wichtiges: Sprit! Genauer gesagt, Kerosin. Wie viel von dem Zeug braucht so ein Vogel eigentlich, um 1000 Kilometer zu schaffen? Das ist, als würden wir uns fragen, wie viele Croissants ich für einen Marathon brauche. Die Antwort ist... komplizierter, als man denkt.

Zuerst mal, 1000 Kilometer sind 'ne ordentliche Strecke! Das ist ungefähr die Luftlinie von Berlin nach Zürich, oder von Hamburg nach Wien. Da muss der Flieger schon ordentlich in die Pedale treten... äh, die Turbinen anschmeißen.

Faktor Eins: Der Dicke Brummer

Okay, fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Die Größe des Flugzeugs spielt 'ne Riesenrolle. Ein kleiner Regionaljet, der vielleicht 70 Passagiere fasst, ist deutlich sparsamer als ein Airbus A380, der gefühlt eine ganze Kleinstadt befördern kann. Stellt euch vor, ihr müsst entscheiden, ob ihr einen Smart oder einen Monstertruck befüllen wollt. Was, glaubt ihr, braucht mehr Sprit für die gleiche Strecke?

Ein A380? Der säuft Kerosin, als gäbe es kein Morgen. Da reden wir von locker 20.000 Litern für 1000 Kilometer. Das ist so, als würde man einen Swimmingpool mit Sprit füllen! Ein kleiner Regionaljet kommt vielleicht mit 2.000 Litern aus. Immer noch viel, aber eben nicht ein ganzer Swimmingpool.

Faktor Zwei: Gegenwind ist doof!

Gegenwind! Das ist der natürliche Feind jedes Piloten (und jedes Radfahrers). Stellt euch vor, ihr wollt 100 Meter sprinten, aber ein Orkan bläst euch ins Gesicht. Ihr braucht nicht nur mehr Kraft, sondern ihr kommt auch langsamer voran. Beim Flugzeug ist das ähnlich. Je stärker der Gegenwind, desto mehr Kerosin muss verbrannt werden.

Verbrauch und Emissionen am Flugzeug senken - Klimaschutz-Portal
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Und andersrum: Rückenwind ist der beste Freund des Piloten. Der Flieger surft quasi auf der Luftwelle und spart Sprit. Aber darauf kann man sich natürlich nicht verlassen. Das ist wie beim Lotto spielen: Man kann gewinnen, aber man sollte nicht darauf wetten.

Faktor Drei: Höhe und Geschwindigkeit

Flugzeuge fliegen in der Regel in großer Höhe, so um die 10.000 Meter. Warum? Weil da oben die Luft dünner ist und der Luftwiderstand geringer. Das spart Sprit. Aber bis der Flieger da oben ist, hat er schon ordentlich Kerosin verbrannt. Das ist wie beim Bergsteigen: Der Aufstieg ist anstrengend, aber oben wird man mit einer tollen Aussicht belohnt... und hoffentlich weniger Spritverbrauch.

Auch die Geschwindigkeit spielt eine Rolle. Je schneller der Flieger, desto mehr Kerosin wird verbrannt. Aber langsamer fliegen ist auch keine Lösung, weil dann der Flug länger dauert und unterm Strich wieder mehr Kerosin verbraucht wird. Es ist ein feiner Balanceakt.

Verbrauch und Emissionen am Flugzeug senken - Klimaschutz-Portal
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Faktor Vier: Start und Landung

Der Start und die Landung sind die kritischsten Phasen eines Fluges – und die, in denen am meisten Kerosin verbrannt wird. Beim Start müssen die Triebwerke auf Hochtouren laufen, um den schweren Vogel in die Luft zu befördern. Und bei der Landung braucht man ordentlich Schub, um die Geschwindigkeit zu reduzieren und sicher auf der Landebahn aufzusetzen. Das ist wie beim Autofahren: Das Anfahren und Bremsen verbraucht am meisten Sprit.

Man könnte sagen, der Flieger frisst beim Start und der Landung Kerosin. Ich übertreibe natürlich. Aber der Unterschied ist trotzdem gewaltig.

Sachsen-Anhalt: Flugzeug lässt Kerosin ab - Wie gefährlich ist das?
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Die magische Zahl... gibt es nicht!

Also, zurück zu unserer Ausgangsfrage: Wie viel Kerosin braucht ein Flugzeug für 1000 Kilometer? Die Antwort ist: Es kommt drauf an! Es gibt keine magische Zahl. Aber als grobe Faustregel kann man sagen, dass ein durchschnittlicher Passagierjet für 100 Kilometer pro Passagier ungefähr 3 bis 4 Liter Kerosin verbraucht. Für 1000 Kilometer wären das dann 30 bis 40 Liter pro Passagier.

Das klingt jetzt vielleicht gar nicht so viel, aber man muss bedenken, dass es sich hierbei um einen Durchschnittswert handelt. Ein A380 mit 500 Passagieren verbraucht deutlich mehr als ein Regionaljet mit 70 Passagieren. Und dann kommen noch die ganzen anderen Faktoren hinzu: Gegenwind, Höhe, Geschwindigkeit, Start und Landung.

Also, das nächste Mal, wenn ihr im Flugzeug sitzt, denkt daran, wie viel Kerosin gerade unter euch verbrannt wird. Und bestellt euch ruhig noch einen Drink. Vielleicht beruhigt das ja. Prost!

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