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Wie Viel Atommüll Produziert Ein Atomkraftwerk Im Jahr


Wie Viel Atommüll Produziert Ein Atomkraftwerk Im Jahr

Na, setzt euch mal, bestellt euch 'nen Kaffee, und lasst uns über was richtig Abgefahrenes quatschen: Atommüll! Klingt erstmal nicht nach dem Stoff, aus dem Kaffeeklatsch-Träume gemacht sind, aber glaubt mir, da steckt mehr drin, als man denkt. Vor allem die Frage: Wie viel Zeug kommt da eigentlich so raus, pro Jahr, aus so 'nem Atomkraftwerk?

Stellt euch vor, ihr betreibt 'ne Bäckerei. Ihr backt Brötchen ohne Ende, die Leute reißen sie euch aus der Hand. Aber am Ende des Tages habt ihr auch 'nen Haufen Krümel, Teigreste und vielleicht mal 'nen verkohlten Laib Brot. Das ist quasi der Atommüll der Bäckerei. Nur dass der Atommüll nicht einfach in die Biotonne wandert, sondern… na ja, komplizierter ist.

Die Menge macht's (oder auch nicht)

Also, wie viel Atommüll produziert so ein Atomkraftwerk im Jahr? Die Antwort ist… überraschend überschaubar! Im Vergleich zu der gigantischen Menge an Energie, die so ein Kraftwerk raushaut, ist die Menge an hochradioaktivem Müll, die dabei entsteht, gar nicht so riesig. Wir reden hier von ungefähr 20 bis 30 Tonnen pro Jahr – pro Reaktor, wohlgemerkt.

Jetzt denkt ihr vielleicht: „Boah, 30 Tonnen! Das ist ja 'n ganzer LKW voll!“ Stimmt. Aber bedenkt mal, wie viel Kohle ein Kohlekraftwerk verfeuert, um die gleiche Menge Strom zu erzeugen. Da reden wir von Millionen Tonnen! Und der ganze Dreck, der dabei in die Luft geblasen wird… Puh, da ist der Atommüll fast schon 'ne saubere Sache (sagt jetzt bloß nicht, ich hätte das gesagt!).

Der Witz ist ja auch: Der Atommüll ist extrem kompakt. Das ist nicht so fluffiger Kram wie Kohlenstaub. Das ist hochkonzentrierte Radioaktivität, die in Brennelementen steckt. Die Dinger sehen aus wie dicke Bleistifte und sind voll mit Uran oder Plutonium.

Atommüll: Wohin damit?
Atommüll: Wohin damit?

Verschiedene Sorten Müll

Aber Atommüll ist nicht gleich Atommüll. Da gibt's verschiedene Kategorien. Der hochradioaktive Müll ist das Zeug, das am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Das sind die abgebrannten Brennelemente, die noch Jahrtausende strahlen. Dann gibt's noch mittelradioaktiven Müll, der nicht ganz so lange strahlt, und schwachradioaktiven Müll, der fast schon harmlos ist (na ja, fast).

Der Clou ist: Der größte Teil des Atommülls ist nicht hochradioaktiv. Der macht nur einen kleinen Prozentsatz aus. Aber der hat's halt in sich. Der Rest ist eher so der "Büroabfall" der Atomindustrie: kontaminierte Schutzkleidung, Werkzeuge, Filter, usw. – also Zeug, das man anfassen kann, ohne gleich zum Hulk zu mutieren. (Okay, das war jetzt übertrieben. Aber ihr wisst, was ich meine.)

Man könnte auch sagen: Stell dir vor, du machst 'nen Kuchen. Die Eierschalen sind der schwachradioaktive Müll, die leere Mehlpackung der mittelradioaktive und die Backmischung, die explodiert ist, der hochradioaktive Müll. (Und ja, Backen kann gefährlich sein!)

Atommüll einfach weiterreichen! – KATAPULT-Magazin
Atommüll einfach weiterreichen! – KATAPULT-Magazin

Was passiert mit dem Müll?

Und jetzt kommt die 1-Million-Euro-Frage: Was machen wir mit dem ganzen Zeug? Nun ja, das ist das Problem. Im Moment lagern wir den hochradioaktiven Müll in Zwischenlagern. Das sind quasi Atommüll-Hotels. Die sind sicher und stabil, aber halt nur für eine begrenzte Zeit gedacht. Der Plan ist, irgendwann ein Endlager zu bauen, wo der Müll für die nächsten… sagen wir mal… Millionen von Jahren sicher verstaut ist.

Die Suche nach so einem Endlager ist aber alles andere als einfach. Niemand will das Ding in seinem Garten haben. Und das kann ich verstehen. Stell dir vor, du willst 'ne Grillparty schmeißen und dann sagt dein Nachbar: "Sorry, Leute, aber ich hab' hier gerade 'n paar Tonnen hochradioaktiven Müll vergraben. Lasst uns lieber drinnen bleiben." Ähm, danke, aber nein danke!

Infografik: 6,6 Millionen Kubikmeter Atommüll in Europa | Statista
Infografik: 6,6 Millionen Kubikmeter Atommüll in Europa | Statista

Es gibt aber auch Leute, die sagen: "Hey, Atommüll ist gar nicht so schlimm! Wir können das Zeug doch recyceln!" Und tatsächlich gibt's da Möglichkeiten. Man kann Plutonium und Uran wiederverwenden. Das nennt man dann MOX-Brennelemente. Aber das ist teuer und kompliziert. Und am Ende bleibt trotzdem noch 'n Rest übrig, den man dann doch wieder endlagern muss.

Also, was lernen wir daraus? Atommüll ist ein komplexes Thema. Es ist nicht so viel, wie man vielleicht denkt. Aber es ist verdammt gefährlich. Und wir müssen uns dringend was einfallen lassen, wie wir das Zeug sicher entsorgen, bevor unsere Enkel in 10.000 Jahren 'ne Atommüll-Party im Endlager feiern. (Was hoffentlich nicht passiert!)

So, genug gequatscht. Wer will noch 'nen Kaffee?

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