Wie Lerne Ich Am Besten Englisch Vokabeln

Vokabeln Pauken: Mein Unpopulärer Rat (und warum er vielleicht doch stimmt!)
Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Vokabeln lernen ist...doof. Egal, ob es für die nächste Englisch-Klausur ist oder für den lang ersehnten Urlaub in London – es nervt. Jeder erzählt dir: Karteikarten! Lern-Apps! Vokabelhefte! Gähn. Ich sag: Nicht unbedingt.
Ich hab da nämlich so eine... unkonventionelle Methode. Eine Methode, die mir geholfen hat, mich durch gefühlt hundert Englisch-Bücher zu quälen. Und die (Achtung, Spoiler!) überraschenderweise funktioniert. Bereit?
Vergesst das organisierte Lernen. Vergesst die perfekt sortierten Karteikarten. Vergesst die Apps, die euch mit ihren kleinen Animationen ablenken. Mein Geheimnis: Chaos!
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Ja, richtig gelesen. Ich liebe das Chaos. Ich liebe das Unorganisierte. Und ich glaube, genau das hilft beim Vokabeln lernen.
Stellt euch vor: Ihr lest ein englisches Buch (oder guckt einen Film, ist egal). Stolpert über ein Wort, das ihr nicht kennt. Perfekt! Schreibt es auf. Irgendwo. Auf einen Zettel. Auf eine Serviette. Auf euren Handrücken (nur mit wasserfestem Stift, bitte!).

Hauptsache: Schreibt es auf. Und schreibt die Übersetzung daneben. Am besten super krakelig und unordentlich. Denn, und das ist der Clou: Ihr werdet diesen Zettel (diese Serviette, diesen Handrücken) sowieso wieder verlieren.
Aber keine Sorge! Genau das ist der Trick. Denn wenn ihr das gleiche Wort ein paar Tage später wieder irgendwo seht, dann klingelt's. "Ach ja," denkt ihr. "Das hatte ich doch schon mal... irgendwo!" Und dann erinnert ihr euch vielleicht sogar an die krakelige Schrift auf der Serviette.

Klingt verrückt? Ist es vielleicht auch. Aber es funktioniert. Warum? Weil euer Gehirn nicht gezwungen wird, die Vokabel in eine ordentliche Schublade zu stecken. Sondern weil es die Vokabel in Verbindung mit einer konkreten Situation speichert. Mit dem Buch, das ihr gelesen habt. Mit dem Film, den ihr gesehen habt. Mit der Serviette vom Mittagessen.
Ich nenne das "Vokabeln-Lernen durch Unordnung". Oder auch "Vokabeln-Lernen für Chaoten". Oder einfach nur "Vokabeln-Lernen, weil ich keine Lust auf Karteikarten habe".

Probiert es aus! Was habt ihr zu verlieren? Außer vielleicht ein paar Servietten und eure Ordnungsliebe. Aber dafür gewinnt ihr vielleicht ein paar neue englische Vokabeln. Und vielleicht sogar ein bisschen Spaß am Lernen.
Und wenn ihr mich fragt, ist das doch schon mal ein guter Anfang.

Noch ein paar Chaoten-Tipps:
- Sprecht mit euch selbst! Ja, klingt komisch. Aber wenn ihr ein neues Wort gelernt habt, redet einfach laut damit. Egal, wo ihr seid. Im Bus, beim Einkaufen, unter der Dusche. Je peinlicher, desto besser!
- Macht Fehler! Fehler sind eure Freunde. Korrigiert euch nicht sofort. Lasst die Fehler einfach mal stehen. Denn ihr werdet euch viel besser an sie erinnern, als an die korrekte Version.
- Seid kreativ! Zeichnet kleine Bildchen zu den Vokabeln. Oder schreibt kleine Geschichten. Oder erfindet alberne Eselsbrücken. Hauptsache, es macht Spaß!
Und zum Schluss:
Vergesst nicht: Englisch lernen soll Spaß machen! Wenn es sich wie Arbeit anfühlt, dann macht ihr etwas falsch. Also, lasst die Karteikarten in der Schublade. Schnappt euch eine Serviette. Und fangt an, das Chaos zu lieben!
“The only way to do great work is to love what you do.” – Steve Jobs (Gilt auch fürs Vokabeln lernen, oder?)
